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16.10.2017

Bezirksparteitag möchte Kurskorrekturen, um den CDU-Markenkern zu stärken

Am 13. und 14. Oktober tagte die Union mit dem...

Am 13. und 14. Oktober tagte die Union mit dem Bezirksvorstand in der Schlossparkhalle in Geislingen. Inhaltlich ging es um den künftigen, konservativeren Markenkern der CDU, um die Zukunft des Automobilstandortes in Baden-Württemberg sowie um turnusgemäße Wahlen sowie Anträge.

Bezirksvorsitzender Thomas Bareiß MdB forderte dazu auf, die notwendigen Lehren aus der nicht zufriedenstellenden Bundestagswahl zu ziehen. Es läge nun an der Union selbst, die wertkonservative Mitte wieder mehr zu stärken, um zu verhindern, dass Radikale unsere Gesellschaft spalten würden. Der alte und neue Bezirksvorsitzende der CDU Württemberg-Hohenzollern wurde mit 93,8 % vertrauensvoll bestätigt.

Landesvorsitzender Thomas Strobl, Innenminister und stellv. Ministerpräsident in Baden-Württemberg betonte am Samstag die Vielfältigkeit und Bürgernähe der Union, die jedoch beim Bürger gerade bei der Asylpolitik zu wenig vermittelt werden konnte. Er informierte über die beginnenden Sondierungsgespräche zu den Koalitionsverhandlungen. Die CDU müsse ganz maßgeblich diese neue Bundesregierung inhaltlich führen. Es gelte die Kernkompetenzen der CDU im Koalitionsvertrag klar abzubilden, beispielsweise

  • die solide CDU-Finanzpolitik der letzten Jahre „es ist unverantwortlich, mehr auszugeben als einzunehmen, gerade wenn die Wirtschaft boomt“;
  • saubere und individuelle Mobilität
  • Vorfahrt der Digitalisierung
  • konsequentere Asyl- und Sicherheitspolitik.Gäste wie Dr. Georg Birgelen, Deutscher Generalkonsul in Istanbul, Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut MdL bzw. Vorstände von Automobilzulieferern, die weltweit tätig sind, brachten Expertenmeinungen ein, die rege diskutiert wurden.Die Bewerber August Schuler MdL und Zweitkandidatin Sylvia Zwisler (Tettnang, BOK) wurden mit sehr guten Ergebnissen wiedergewählt. Neu hinzu kam Christoph Müller aus Neuravensburg, der zum Mitgliederbeauftragten ernannt wurde.
  • Der Antrag des Kreisverbandes Ravensburg, die Bundestagswahl inhaltsbezogen aufzuarbeiten und sich für eine Regionalkonferenz auf Landesebene einzusetzen wurde mit großer Mehrheit angenommen.

Bildunterschrift:

Landesvorsitzender Thomas Strobl mit den wiedergewählten oberschwäbischen Bezirksvorständen August Schuler MdL (RV) und Sylvia Zwisler (TT, BOK)

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12.10.2017

CDU-Landtagsfraktion macht sich für die Umsetzung des Bundesverkehrswegeplans 2030 stark

MdL August Schuler: "Deutlich mehr Stellen und Mittel im Doppelhaushalt 2018/2019"

Die CDU-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg hat sich in den Beratungen für den Doppelhaushalt 2018/2019 für eine deutlich bessere Ausstattung der Straßenbauverwaltung eingesetzt. Der vom Kabinett verabschiedete Regierungsentwurf des Haushalts enthält zahlreiche Neustellen sowie eine erhebliche Verbesserung bei den Mitteln, die für Planung, Erhaltung sowie Aus- und Neubau zur Verfügung stehen. August Schuler, MdL und Mitglied des Verkehrs-Ausschusses: "Damit haben wir ein wichtiges Ziel erreicht. Mit mehr Planern können wir die dringend notwendigen Vorplanungen und Planfeststellungsverfahren wie etwa den Molldietetunnel Ravensburg und die B 30 Umgehung von Meckenbeuren zügiger angehen. Die beschlossenen Finanzmittel des Bundes auch für Verkehrsprojekte in Oberschwaben dürfen nicht wegen fehlender Planungen "verfallen". Jetzt gelte es bis Dezember den Doppelhaushalt 2018/2019 im Parlament zu verabschieden und somit den Bundesstraßenbau in der Region insgesamt zu stärken, so Schuler.

Nachholbedarf der Region Bodensee-Oberschwaben

Mit dem Bundesverkehrswegeplan 2030 hat der Bund ein starkes Instrument zur Infrastrukturfinanzierung auf den Weg gebracht. Damit wird Baden-Württemberg mit vielen Maßnahmen neben dem Schienenverkehr auch bei Autobahnen und Bundesstraßen profitieren. Vor allem die starke Wirtschaftsregion Bodensee-Oberschwaben habe einen riesigen Nachholbedarf, betont August Schuler. Im grün-schwarzen Koalitionsvertrag wurde 2016 vereinbart, die Maßnahmen des Bundesverkehrswegeplans in seiner Laufzeit bis 2030 vollständig umzusetzen. Dafür sind deutlich mehr Planungsmittel und Stellen für Straßenplaner erforderlich. Die Verkehrsexperten der CDU haben sich deshalb in den laufenden Haushalts-Verhandlungen für diese Mehrbedarfe politisch stark gemacht. 

150 neue Straßenplaner in den Regierungspräsidien

Dieser Einsatz zeigt bereits Wirkung: so enthält der Entwurf des Haushaltsplans, der nun im Landtag beraten wird, in 2018 und 2019 insgesamt 100 neue Stellen für Straßenplaner in den Regierungspräsidien. Mit den bereits im laufenden Jahr 2017 geschaffenen 50 Neustellen werden die Regierungspräsidien damit um insgesamt 150 Planer verstärkt. Hinzu kommt eine deutliche Erhöhung der Haushaltsmittel, damit Planungen schneller durchgeführt werden können. Somit stehen dem Verkehrsministerium ausreichend Finanzmittel zur Verfügung, um die Projekte aus dem Bundesverkehrswegeplan planen und umsetzen zu können. Dazu zählen in Oberschwaben auch die Umgehungen der B 32 (Staig und Blitzenreute) und der B 30 (Enzisreute und Gaisbeuren). 

Stärkung des Landesstraßenbaus

Auch beim Landesstraßenbau gibt es mehr Geld: Für die Sanierung der Landesstraßen sind im Doppelhaushalt 310 Millionen Euro eingeplant. Damit kann der teilweise schlechte Zustand der Landesstraßen deutlich verbessert werden. Unter der grün-roten Vorgängerregierung stand dafür im Jahr 2015 nur ein Beitrag von 120 Millionen Euro zur Verfügung, der zudem noch teilweise für die viel zu niedrigen Planungsmittel verwendet wurde. Verkehrspolitiker August Schuler: "Wir werden in den kommenden Jahren in Zusammenarbeit mit unseren Bundestagsabgeordneten alles tun, um die Verkehrsinfrastruktur und die Mobilität in unserer Region Bodensee-Oberschwaben deutlich zu verbessern."

 

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06.10.2017

Schüler Union Ravensburg wählt neuen Kreisvorstand - Jennifer Fetscher ist neue Vorsitzende

Zahlreiche politikinteressierte junge Mitglieder der Schüler Union (SU) Ravensburg trafen zur jährlich stattfindenden Kreisjahreshauptversammlung im Rebleutehaus in Ravensburg zusammen. Unter den Gästen befanden sich CDU Stadtverbandsvorsitzender August Schuler, MdL, SU-Landesvorsitzender Tobias Bunk und JU-Kreisvorsitzender Matthäus Bürkle.

Neben Neuwahlen des Vorstands standen die Grußworte im Mittelpunkt. So betonte Landtagsabgeordneter August Schuler in seiner Ansprache die entscheidende Rolle der Bildungspolitik auch während der letzten Landtags– und Bundestagswahlen.  Die Schüler Union sei ein wichtiges Bindungsglied zwischen jungen Menschen und der Politik; innerhalb wie außerhalb der CDU. Es gehe in Zukunft, erklärte Schuler, vor allem um die Verbesserung der Qualität und das Niveau der Bildung in Baden-Württemberg. "Die bestmögliche Förderung für jedes Kind und jeden Schüler, das ist das was die CDU Fraktion in unserem Land umsetzen wird", so der Abgeordnete.

Jennifer Fetscher ist neue Vorsitzende                                        

Unter Leitung des JU-Kreisvorsitzenden Matthäus Bürkle wurde schließlich die 17-jährige Schülerin des Spohn-Gymnasiums Jennifer Fetscher zur neuen Kreisvorsitzenden gewählt. In ihrer Bewerbungsrede erklärte die Zwölftklässlerin ausdrücklich, dass es keine Selbstverständlichkeit sei, dass sich Jugendliche an einem Samstagnachmittag für eine solche Sitzung zusammenfinden würden und bekräftigte, dass es auch unter ihrer Führung neben vielfältigen politischen Veranstaltungen auch weiterhin unterhaltsame Aktionen geben werde. Sie wolle anknüpfen an die Arbeit ihres Vorgängers Timo Baljer, der aufgrund seines begonnenen Studiums nicht erneut für das Amt des Vorsitzenden kandidierte. 

Timo Baljer legt Rechenschaftsbericht vor              

Timo Baljer unterstützt den neuen Vorstand nun als stellvertretender Vorsitzender und zeigte sich in seinem finalen Rechenschaftsbericht zufrieden mit dem vergangenen Geschäftsjahr und äußerst optimistisch hinsichtlich der Zukunft der Schüler Union. „Wir sind jünger und weiblicher geworden – wir haben ein neues Team, mit dem noch einiges erreichen kann“, so der 18-Jährige, der in diesem Jahr sein Abitur bestand. Der extra angereiste Landesvorsitzende der Schüler Union Baden-Württemberg Tobias Bunk (Karlsruhe) stellte in seiner Ansprache fest , dass die SU eine große Rolle in der Bildungspolitik spiele und hob hervor, dass sich die Union klar zum dreigliedrigen Schulsystem bekenne und man sich weiterhin dafür einsetzen werde. Er wies darauf hin, dass sich der Fokus im Südwesten, auch dank der CDU, ein Stück von den Gemeinschaftsschulen entferne und damit dem konservativen Schulideal Recht gebe.

Neuwahl des Kreisvorstandes       

Auch in den nächsten Monaten wird die Schüler Union eng mit dem Ravensburger Kreisverband der Jungen Union zusammenarbeiten und somit interessante Veranstaltungen wie zum Beispiel Vorträge zu verschiedenen Themen organisieren, zu denen auch Nichtmitglieder herzlich eingeladen sind. Der neue Kreisvorstand der Schüler Union setzt sich zusammen aus der neuen Kreisvorsitzenden Jennifer Fetscher, Timo Baljer und Christoph Buchmann als Stellvertretern der Vorsitzenden, Martin Winkler als Finanzreferent und Daniel Heim als Pressereferent. Jennifer Einholz übernimmt die Funktion der Schriftführerin und als Beisitzer fungieren Florian Geßler, Ferdinand Lauer, Alina Deifel und Mika Voss.

Bild 1

Neuwahl des Kreisvorstandes der Schüler Union (von links): Beisitzerin Alina Deifel, SU Landesvorsitzender Tobias Bunk, bisheriger Kreisvorsitzender Timo Baljer, neue Kreisvorsitzende Jennifer Fetscher, Landtagsabgeordneter August Schuler.

Bild 2

Grußworte von MdL August Schuler

Bild 3

Kreisvorstand der Schüler Union mit Gästen 

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05.10.2017

Aufstehen, Hinstehen und Einstehen für die Demokratie

Feierstunde der CDU Ravensburg zum Tag der deutschen Einheit

Mit Oberbürgermeister Dr. Daniel Rapp als Festredner und mit dem neu gewählten Wahlkreisabgeordneten für den Deutschen Bundestag, Axel Müller, der ein Grußwort sprach, konnte August Schuler auch in diesem Jahr fast 80 Mitglieder und Gäste im Kornhaussaal der Stadtbücherei begrüßen. Der CDU-Stadtverbandsvorsitzende und Landtagsabgeordnete sprach von der demokratischen Aufgabe, diese einzige öffentliche Veranstaltung zum Tag der deutschen Einheit in der Stadt auch in Zukunft beizubehalten. Unter den Gästen waren auch der langjährige CDU Kreisvorsitzende und Minister i.R. Rudi Köberle, Bundestagsabgeordneter Waldemar Westermayer, zahlreiche Stadt- und Kreisräte, sowie Unionsvorsitzende und Vorstände. 

Die Verbindung aus einem zeitgeschichtlichen Rückblick auf 1989/1990 bundesweit und auf kommunaler Ebene war das Anliegen von Ravensburgs Stadtoberhaupt Daniel Rapp. Der Oberbürgermeister dankte bei dieser Gelegenheit der CDU, dass sie seit bald 25 Jahren eine Feier- und Gedenkstunde zum Einheitstag öffentlich begeht. Daniel Rapp erschien mit Blick auf die Monate vor und nach der Maueröffnung wichtig, dass diese Wiedervereinigung letztlich gar nicht so selbstverständlich und einfach war, wie es heute erscheinen mag. Es bedurfte vieler mutiger Bürgerinnen und Bürger aus Leipzig und Dresden, aus Plauen und Berlin, die standhaft und friedlich für "ein Volk und ein wiedervereinigtes Deutschland" eintraten. Und es bedurfte kluger politischer Entscheidungen, nicht zuletzt Bundeskanzlers Helmut Kohls, sowie des persönlichen Vertrauens etwa zum US-Präsidenten George W. Bush und zum sowjetischen Präsidenten Michail Gorbatschow, das die politischen Entscheidungsträger damals einander entgegenbrachten. Rapp erinnerte auch an mehrere Ravensburger, die 1989/1990 die Kontakte zur heutigen Partnerstadt in Coswig vermittelt und dann über Jahre aufgebaut haben. Eindrücklich schilderte er etwa einen Bus, den der damalige Oberbürgermeister Hermann Vogler im Frühjahr 1990 nach Coswig geschickt hatte, um die dortige Verwaltung mit den dringendsten Hilfsmitteln auszustatten und den dortigen Gemeinderat zu einem Informationsbesuch nach Ravensburg zu bringen. Der OB erinnerte aber auch an die Einsätze der Ravensburger Feuerwehren, die ihren Kameraden in Coswig mehrfach bei Flutkatastrophen beigestanden haben. Inzwischen haben viele Vereine und Verbände, darunter auch der CDU Stadtverband langjährige und freundschaftliche Verbindungen zu den Partnern aus Coswig. Für Rapp sind dies Beispiele, dass die Einheit der Nation nicht eben nur über einen Vertrag entstehen kann, sondern auch durch die gelebte Solidarität füreinander und die persönlichen Begegnungen untereinander.

Das Leben für die Freiheit eingesetzt

Zunächst brachte Axel Müller, MdB zwei Beispiele von Bürgern in Erinnerung, die 1980 und 1989 beim Versuch, die Grenze und Mauer in Berlin zu überwinden, von DDR-Grenzsoldaten erschossen worden sind. Für ihn sind dies Menschen, die für die heute so selbstverständliche Freiheit und Demokratie gestorben sind. Er thematisierte dann aber auch das Schicksal von Menschen, die es seit der Einheit beruflich und persönlich schwer hatten und die heute durchaus resigniert sind. Für ihn als neuen Abgeordneten ist es wesentlich, auf solche Menschen einzugehen, die ihre Verbitterung bei der Bundestagswahl mit der Wahl einer der radikalen Parteien zum Ausdruck gebracht haben.

Nachdenken über Demokratie und Nation 

Das jährliche Gedenken durch Aufarbeitung der Zeitgeschichte und die Gelegenheit, am 3. Oktober auch über Fragen der Nation nachzudenken, ist ein Anliegen von August Schuler, MdL. Der nationale Feiertag dürfe natürlich auch ein freier Tag sein oder ein Tag für Aktivitäten aller Art. Doch der Anlass des nationalen Feiertages dürfe eben nicht in den Hintergrund treten, gerade in einer so dynamischen und offenen Stadt wie Ravensburg, in der man positiv in die Zukunft schaue. Gerade deshalb dankte Schuler den zahlreichen Gästen für Ihr Kommen, auch dem jugendlichen Bläser-Trio der Musikschule für ihre drei Stücke. „Aufstehen, Hinstehen und Einstehen" diese Maxime des von den Nationalsozialisten ermordeten Zentrums-Politikers Eugen Bolz, von 1928 bis 1933 Staatspräsident in Württemberg, gelte durchaus auch für den friedlichen Protest gegen die DDR-Diktatur und den Weg zur deutschen Einheit. Diese Maxime gelte auch heute, wenn es darum gehe, für die Demokratie aufzustehen, hinzustehen und einzustehen gegen radikale und extreme Parteien.

Foto: CDU Ravensburg

Text: Oberbürgermeister Dr. Daniel Rapp, Stadtverbandsvorsitzender August Schuler, MdL und der neugewählte Bundestagsabgeordnete Axel Müller (von links) rufen zum  "Tag der Deutschen Einheit" zum Nachdenken über Nation und Demokratie auf. 

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03.10.2017

Der Jugendgemeinderat Weingarten und die Auszubildenden der Stadt Weingarten zu Gast im Baden-Württembergischen Landtag in Stuttgart

Am Dienstag, den 19.09.2017 besuchten der...

Am Dienstag, den 19.09.2017 besuchten der Jugendgemeinderat Weingarten und die Auszubildenden der Stadt Weingarten den Baden-Württembergischen Landtag in Stuttgart.

Der Besuch begann mit einer Führung durch das neu errichtete Bürger- und Medienzentrum des Landtags. Dabei durften die Jugendlichen im Plenarsaal, auf den Stühlen der Landtagsabgeordneten, Platz nehmen. Es folgte eine kurze Einführung in die Funktionsweise und Sitzordnung im Landtag. Höhepunkt für die Jungpolitiker war dabei das „Nachspielen“ der Wahl der/des Landtagspräsidenten/in. Außerdem erklärte sich der Landtagsabgeordnete Herr August Schuler bereit, die Jugendlichen im Empfang zu nehmen und für Fragen Rede und Antwort zu stehen.

August Schuler ist Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Ravensburg-Tettnang, daher war es selbstverständlich, dass er gezielt auf die Fragen des jungen Gremiums, welche die Umgebung Weingartens betroffen haben, antworten konnte. Insbesondere das Schulsystem und die bevorstehende Bundestagswahl waren Hauptpunkte der Fragerunde. Das Interesse und persönliche Engagement der Jugendlichen war deutlich zu spüren. Aber auch MdL August Schuler war interessiert an den Tätigkeiten der jungen Besucher des Landtags und stellte auch ihnen Fragen. Darunter unter anderem welche Themen aktuell im Jugendgemeinderat in Weingarten diskutiert und debattiert werden würden.

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20.09.2017

CDU begrüßt Angebote von „Momos Welt“ für die Weststadt

Neues Familienzentrum mit Kindertagesstätte und Nachbarschaftstreff

Die Idee hat von Anfang an überzeugt: Es gibt einen Bedarf an einer Begegnungsstätte für den Bereich „Domäne Hochberg“ in der Weststadt. Konkret geht es um einen Anbau an den bisherigen Kindergarten St. Felicitas in der Alfons-Maurer-Straße, der Heimat für den Nachbarschaftstreff geworden ist. Beide Einrichtungen zusammen bilden nun das Familienzentrum Momos Welt. Derzeit müssen am Kindergarten noch Renovierungsarbeiten zu Ende kommen. Kürzlich kamen nun auch Gäste der CDU zu Besuch, darunter auch Landtagsabgeordneter August Schuler.

Die CDU hat sich über einen innovativen Ansatz für das nachbarschaftliche Miteinander in einer modernen und dynamischen Stadt informiert. Dabei geht es um die Frage, wie es gelingen kann, in einem reinen Wohngebiet mit Bewohnern unterschiedlicher Herkunftsländer einen Ort der Begegnung für möglichst viele Altersgruppen zu schaffen. Ein solcher Ort der Begegnungen ist in der Ravensburger Weststadt das neue Familienzentrum „Momos Welt“ in der Alfons-Maurer-Straße, womit es sich im Bereich „Domäne Hochberg“ am Übergang zum aktuellen Baugebiet „Am Hofgut“ befindet. „Momos Welt“ vereint an einem Standort eine Kindertagesstätte mit vier Gruppen und den Nachbarschaftstreff, die beide auch eine organisatorische Einheit bilden.

Lob von August Schuler

August Schuler betonte bei dem Besuch, wie wichtig es ist, dass es in einer modernen Stadt gerade auch in den neuen Wohngebieten Orte der Begegnung gibt. Die Verbindung aus Kindergarten und Nachbarschaftstreff macht aus Schulers Sicht besonders deshalb auch Sinn, weil gerade die Eltern von Kindergartenkindern einerseits viel Offenheit für Neubürger aus anderen Ländern und Kulturkreisen zeigen. Und andererseits sind auch viele zugezogene Familien dankbar für die gute Kontaktmöglichkeit im Familientreff. Dem stimmten auch die beiden Stadträte Margarete Eger und Rolf Engler zu, die insbesondere auch das Café und die Bibliothek als gut an genommene Angebote lobten.

Ort der Integration durch Nachbarschaftstreff

Diesen innovativen Ansatz den CDU-Mitgliedern vorzustellen, war insbesondere auch Bettina Wolf vom Vorstand des Ortsverbands Ravensburg ein Anliegen, die den Besuchstermin mit der für den Aufbau von „Momos Welt“ verantwortlichen Pastoralreferentin Angelika Böhm vorbereitet hat.

Zunächst erhielten die gut 20 Gäste der CDU zur Begrüßung im Café- und Aufenthaltsraum des neu errichteten Nachbarschaftstreffs eine Tasse Tee, den eine aus der Türkei stammende Frau zubereitet hat. Sie kümmert sich im Nachbarschaftstreff um alle Fragen rund um die Küche und den Service. Der Betreuung der Kinder und Jugendlichen nimmt sich eine andere junge Frau an, die ihre pädagogische Ausbildung noch in Russland absolviert hat. Sie und weitere Frauen und Männer bringen sich teils ehrenamtlich in die Betreuungsarbeit ein.

Eine Schlüsselrolle – so Angelika Böhm – spielt auch die kleine Bibliothek, die neben dem Sprachunterricht neue Zugänge zur deutschen Sprache eröffnen soll. Diese Bibliothek ist eine Art Ableger der Gemeindebücherei der katholischen Dreifaltigkeitsgemeinde. Und diese Pfarrei steht hinter dem neuen Ansatz von „Momos Welt“, wie Gemeindereferentin Böhm und auch Pfarrer Reinhold Hübschle vor den Gästen ausführten. Nun übernimmt die katholische Gesamtkirchengemeinde die operative Verantwortung.

Kindertagesstätte mit vier Gruppen

Darüber hinaus ist nämlich das neue Familienzentrum aus dem vor gut anderthalb Jahrzehnten nebenan gebauten Kindergarten Sankt Felicitas und dem an anderer Stelle schon bestehenden Nachbarschaftstreff entstanden. Der Treff war in den 90er Jahren für die damals in dieses Wohngebiet gezogenen Menschen entstanden, die als Russlanddeutsche nach Ravensburg gekommen waren. Damals sprach man von einem „sozialen Brennpunkt“, was es inzwischen längst nicht mehr ist, wie Böhm und Hübschle betonten. Aktuell muss die Kindertagesstätte mit ihren vier Gruppen nochmals saniert werden – man hat Asbest in der Bausubstanz entdeckt -, und deshalb findet derzeit noch ein Teil der Kinderbetreuung im Neubau des Nachbarschaftstreffs statt. Ab Frühjahr 2018 sollen dann beide Teile räumlich sauber getrennt sein.

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19.09.2017

25 Jahre Ortsverband der CDU in Taldorf - Kommunalpolitik vor Ort bei den Menschen und für die Menschen

Feierstunde im Vereinsheim der Kinder- und Heimatfest-Kommission Oberzell mit zahlreichen Gästen

Das Interesse war groß, so dass letzten Samstag bei passendem Bilderbuchwetter viele Gäste aus Taldorf und den umliegenden Verbänden zur Jubiläumsfeier des CDU-Ortsverbandes in die Requisitenhalle der Kinder- und Heimatfest-Kommission Oberzell gekommen sind. Dort ließ Volker Barth – seit 19 Jahren der Vorsitzende des Ortsverbands – das letzte Vierteljahrhundert Revue passieren und würdigte dabei langjährige und verdiente Weggefährten. Lob für die kommunalpolitische Arbeit spendeten auch Ravensburgs Oberbürgermeister Dr. Daniel Rapp, der CDU-Stadtverbandsvorsitzende August Schuler, MdL und Bundestagskandidat Axel Müller. Die Feier rundeten Blasmusik mit dem St.Christina Quintett und ein gemütlicher Imbiss mit anregenden Gesprächen ab.

 

Lebendiger Teil des Vereinslebens

Natürlich ist die CDU schon sehr viel länger in Taldorf präsent als nur 25 Jahre. Immerhin ist die CDU seit ihrer Gründung und bei allen Wahlen seit 1945 die maßgebliche Kraft in Taldorf, zunächst in der selbständigen Gemeinde und selbstverständlich auch seit 1972 als Ortschaft der Stadt Ravensburg. Ein Anlass für die Gründung eines eigenen Ortsverbandes war 1992 das Anliegen des damals noch neuen Kreisvorsitzenden Rudolf Köberle gewesen, dass die Partei eben nicht nur über Ortschaftsräte sowie bei Wahlen vor Ort sichtbar sein solle, sondern beständig sichtbar als lebendiger Teil des örtlichen Vereinslebens. Volker Barth ging dann auf die letzten 25 Jahre ein, begrüßte die Weggefährten seit damals, darunter auch Rudi Köberle, und überreichte persönliche Präsente, welche die Wertschätzung deutlich zum Ausdruck brachten. Gründungsvorsitzender Franz Wachter (1992 - 1994), sein Nachfolger Fritz Schubert (1994 - 1998), sowie die Fraktionsvorsitzenden des Ortschaftsrates wie Ehrenbürger Albert Volkwein und aktuell Margret Eger fanden besondere Erwähnung. 

Oberbürgermeister Dr. Daniel Rapp gefiel die Idee sehr gut, dass die CDU Taldorf zu ihrem Jubiläum auch die anderen Vereine in der Ortschaft eingeladen hat. Mehrere Vereine haben diese Einladung annehmen können, auch wenn es gleichzeitig viele Termine in der Stadt und den Ortschaften gegeben hat. Das zeige die Bedeutung der CDU Taldorf als gestaltender Teil unserer Bürgergesellschaft, so Daniel Rapp. In seinem Grußwort ging der Oberbürgermeister auch auf die kommende Bundestagswahl ein. Das CDU-Mitglied würdigte dabei einmal mehr den Mut von Bundeskanzlerin Angela Merkel, in herausfordernden Zeiten schwierige und unbequeme Entscheidungen zu treffen.

Mitgestaltung der kommunalen Politik

Dank sprach Stadtverbandsvorsitzender August Schuler nicht zuletzt Vorsitzender Volker Barth zusammen mit seinem Vorstandsteam aus. Barth hat die CDU immerhin in 19 der vergangenen 25 Jahre geleitet. Der Landtagsabgeordnete blickte dabei auch auf die letzten Wahlen zum Gemeinderat und zum Ortschaftsrat zurück, welche für die CDU wegen der neuen Auszählungsmodalitäten schwieriger geworden sind. Gleichwohl ist die Union dank ihrer breiten Aufstellung in allen Bevölkerungsgruppen und über die Verankerung in vielen Vereinen nach wie vor die maßgebliche Kraft in Taldorf mit einem Stimmenanteil von über 60 Prozent. Einmal mehr bat August Schuler die Unionsvorstände, sowie die Stadt- und Ortschaftsräte präsent bei den Menschen vor Ort zu sein. "Hören Sie den Bürgerinnen und Bürgern zu, greifen Sie ihre Anliegen auf, gestalten Sie die Politik ihrer Ortschaft Taldorf aktiv mit", betonte der Stadtverbandsvorsitzende. Dazu gehöre auch ein klares Bekenntnis zur Identität und Dezentralität der Ortschaften, ihrer Vereine und auch ihres CDU-Ortsverbandes. Lob gab es für die Taldorfer CDU für ihren politischen Einsatz für den Neubau der B 30 Süd, für neue Wohngebiete wie Bremhag und für das Gewerbegebiet Erlen.

Zum Abschluss des offiziellen Teils stimmte Axel Müller als Unionskandidat für den Bundestags-Wahlkreis Ravensburg noch auf die letzte Woche vor dem Urnengang am kommenden Sonntag ein. Er zeigte sich optimistisch angesichts der guten Umfragewerte, machte aber auch einmal mehr deutlich, dass mit Blick auf die sicher nicht einfachen Koalitionsverhandlungen – egal mit welchem oder welchen Partnern – eine gestärkte CDU/CSU unabdingbar sei. Denn es sei die Union, so der Richter am Landgericht, die eben nicht nur für einige Zielgruppen Politik mache, sondern dank ihrer breiten Aufstellung in der Gesellschaft Fürsprecher und Zukunftsgestalter für den größten Teil der Bevölkerung sei.

Bevor es dann zum gemütlichen Teil überging, dankte Volker Barth noch den ehrenamtlichen Helferinnen der CDU Taldorf für die stimmige Atmosphäre in der Requisitenhalle und den Servicedienst sowie den fünf Musikern des St.Christina-Quintetts für die stimmungsvollen musikalischen Beiträge.

Foto (CDU Taldorf)

Text: Freude über ein Vierteljahrhundert aktive Politik für Taldorf durch den CDU Ortsverband (von links): Vorsitzender Volker Barth, Stadt- und Kreisrat Rudi Hämmerle, MdB Kandidat Axel Müller, Oberbürgermeister Daniel Rapp; Fraktionssprecherin, Stadt- und Ortschaftsrätin Margret Eger, Stadtverbands- und Fraktionsvorsitzender August Schuler, MdL; stellvertretender Vorsitzender, Stadt- und Ortschaftsrat Dr. Manfred Büchele

 

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24.08.2017

Übergabe der Förderbescheide im Rahmen des Programms „Future Communities – Städte und Gemeinden 4.0“

Am 24. August 2017 erhielten die Stadt Wangen im Allgäu, sowie die Gemeinden Amtzell, Baienfurt und Langenargen im Beisein des Landtagsabgeordneten August Schuler (Wahlkreis Ravensburg-Tettnang) ihre Förderbescheide.

Mit dem Programm Städte und Gemeinden 4.0 – Future Communities unterstützt die Landesregierung kommunale Digitalisierungsprojekte. Ganz gezielt werden mit diesem Programm auch erste digitale Schritte von Kommunen mit rund 800.000.- Euro unterstützt, so MdL August Schuler. "Bürger und Kommunalverwaltungen profitieren gleichermaßen von dem Programm "Future Communities", betonte MdL Schuler, der auch als Fraktionsvorsitzender, Stadt- und Kreisrat seit Jahrzehnten die kommunale Wirklichkeit kennt.

Digitaler Wandel in den Kommunen

„Starke Kommunen sind für uns das Fundament für eine funktionierende Gesellschaft – sie sind der Ort, an dem die Menschen leben und arbeiten, Veränderungen werden dort für die Menschen spürbar. Die Digitalisierung in den Kommunen ist für die Landesregierung deshalb ein Schlüssel in der Digitalisierungsstrategie. Wie digital eine Kommune ist, ein innovatives und in die Zukunft gerichtetes Lebensumfeld – das entscheidet künftig mit darüber, für welchen Wohn- und Arbeitsort sich die Menschen entscheiden. Wir gehen die Digitalisierung deshalb im Schulterschluss mit den Kommunen an und fördern sie bei ihren Digitalisierungsprojekten“, sagte der Stellvertretende Ministerpräsident und Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration, Thomas Strobl, bei der Übergabe von 98 Förderbescheiden für kommunale Digitalisierungsprojekte .

„Wir wollen jede einzelne der 1.101 Kommunen in Baden-Württemberg bei der Digitalisierung mitnehmen und ihnen Lust auf den digitalen Wandel machen. Unser Förderprogramm setzt genau da an – jede Kommune hat ihre ganz eigene Ausgangslage und damit auch ihre eigene digitale Agenda. Das spiegelt sich in der Bandbreite der geförderten Projekte wider. Die Projekte reichen von Rathaus-Apps für das digitale Erleben der Verwaltung, über WLAN-Projekte bis hin zu einer digitalen Rathausassistenz mit Hilfe von künstlicher Intelligenz oder einem Testfeld für Parkraummanagement“, so Digitalisierungsminister Thomas Strobl.

Digitale Zukunftskommune

„Es ist ein starkes und wichtiges Signal, dass sich fast 100 Städte und Gemeinden auf den Weg zur digitalen Zukunftskommune gemacht haben“, erklärte Steffen Jäger, Erster Beigeordneter des Gemeindetags Baden-Württemberg. Der große Erfolg dieser ersten Ausschreibung habe auf kommunaler Ebene viel Schwung in die Digitalisierung gebracht und verlange nun nach weiteren Schritten. Der Wettbewerb unterstütze das Ziel des Gemeindetags, die Digitalisierung in die Fläche zu bringen und die Städte und Gemeinden auf ihrem Weg zur Zukunftskommune zu begleiten, denn schließlich sind es die Städte und Gemeinden, die die Lebenswirklichkeit der Bürgerinnen und Bürger vor Ort gestalten.

Gudrun Heute-Bluhm, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Städtetags Baden-Württemberg, sagte in diesem Zusammenhang: „Ich habe mich sehr über die große Resonanz gefreut, die die Ausschreibung zu den Future Communities 4.0 erfahren hat. Viele unserer Mitglieder haben mitgemacht und werden jetzt für ihr Engagement belohnt. Ich sehe das Projekt auch als Chance für alle anderen Kommunen, die bislang noch nicht so weit sind: Sie können von den guten Beispielen der Vorreiter profitieren – schließlich sind Nachahmer hier ausdrücklich erwünscht!“

Bild 1: Übergabe an den Oberbürgermeister der Stadt Wangen im Allgäu Michael Lang

Bild 2: Übergabe an die Hauptamtsleiterin der Gemeinde Baienfurt Andrea Blender

Bild 3. Übergabe an den Bürgermeister der Gemeinde Amtzell Clemens Moll

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22.08.2017

Zwei innovative Beispiele von der jungen Firma IDS - Besuch der CDU bei einem Nutzer einer „alten“ Escher-Halle

Die IDS betreibt die von Voith übernommene Lackieranlage in Ravensburg. Außerdem beschäftigt wohl kaum eine Firma im Land so viele Flüchtlinge.

IDS steht für IndustrieDienstleistung Süd GmbH. Die Firma mit Sitz in Unteressendorf etwas südlich von Biberach setzt mit insgesamt 900 Mitarbeitern rund 20 Millionen Euro um. In Ravensburg hat die IDS für ihren Geschäftsbereich Outsourcing eine Immobilie samt einer Lackieranlage von Voith erworben und übernimmt nun für mehrere namhafte Kunden anspruchsvolle Aufträge in der Oberflächenbearbeitung. Darüber hinaus beschäftigt die IDS an allen drei Standorten derzeit 62 Flüchtlinge. Auch über diese Erfahrungen sprach Mitgeschäftsführer und Mitgesellschafter Markus Winter zu den rund 25 Gästen der Ravensburger CDU.

Ganz wesentlich erschien Landtagsabgeordneter August Schuler, dass es wieder neue und innovative Nutzer auf dem weitläufigen Industriegeländer gibt, seit sich der Heidenheimer Voith-Konzern von dort großteils zurückgezogen hat. Jüngst hat die IDS rund 1 Million Euro investiert und vor Ort in Ravensburg die entsprechenden Aktivitäten der Voith im Arbeitsbereich Lackieren und Oberflächenbearbeitung sowie die Mitarbeiter übernommen. Diese haben nun die Aktivitäten ausgebaut und bearbeiten Aufträge für verschiedene Kunden.

Lack für Turbinen in Gezeitenkraftwerk

Ganz wesentlich ist dabei der Nachbar Andritz. Denn die IDS-Mitarbeiter rund um Fertigungsleiter Rainer Fleck überziehen beispielsweise die empfindlichen Turbinen für Gezeitenkraftwerke mit einem speziellen Lack auf Basis von Keramik, um die Turbinen so vor der permanenten Strömung und dem Salzwasser zu schützen. In diesem Fall sprühen Fleck und seine Kollegen eine Lackschicht von mehr als einem Millimeter auf die Metalloberfläche.

Inzwischen ist dieser Outsourcing-Bereich der IDS im Tätigkeitfeld Oberflächenbearbeitung in Ravensburg dank der jüngsten Investitionen in der Lage, die Oberflächen von Großteilen mit bis zu 18 Meter Länge und 32 Tonnen Gewicht zu bearbeiten. Aber nicht alle Aufträge gehen in diese Dimension. Vergleichsweise klein sind hingegen beispielsweise die Getriebe für Windräder, die mit einem Lack zu überziehen, Auftrag eines anderen Kunden ist.

„Aus Flüchtlingen werden Beitragszahler“ (Schwäbische Zeitung)

Von Vorurteilen hält der aus Ravensburg stammende Markus Winter nichts. Er weiß aus Erfahrung, dass viele der geflüchteten Menschen große Motivation haben und gute Mitarbeiter geworden sind. Derzeit arbeiten 36 Asylbewerber in Vollzeit und weitere 26 in Teilzeit für die IDS. Die meisten sind Syrer und Afghanen. Diese Geflüchteten haben einen unterschiedlichen rechtlichen Status, einige haben nach der Anerkennung Arbeitserlaubnis, andere eine Duldung und wieder andere eine Gestattung für die Verfahrensdauer. Die meisten verrichten einfache Tätigkeiten, einige bringen aber auch Qualifikationen mit. Im September wird der 18-jährige Syrer Haytham Alhanafi seine Ausbildung zum Lackierer in Ravensburg beginnen. Ganz allgemein erachtet Winter es als wesentlich, auch im Interesse der Arbeitnehmer, die aus einem ganz anderen Kulturkreis kommen, klare Regeln aufzustellen und konsequent zu sein.

Integration Daueraufgabe

Der Schlüssel für den mehrjährigen Integrationsprozess ist das Erlernen der Sprache – so Winter. Ein weiterer Punkt ist auch der Beitrag der Behörden. So lobte Winter ausdrücklich die gute Zusammenarbeit mit dem Landratsamt Biberach, das Unternehmen aktiv unterstützt, die Asylbewerber beschäftigen. Wesentlich ist beispielsweise, dass Wohnort und Arbeitsstätte in möglichst derselben Kommune sind. Winter geht aber auch davon aus, dass der Prozess der Integration nicht kurzfristig und auch nicht immer einfach für die Menschen ist.

Wachstum durch Erschließen neuer Chancen

Auch Bundestagskandidat Axel Müller lobte das Engagement für Flüchtlingen. Er würdigte aber auch den unternehmerischen Mut der IDS-Gesellschafter Jürgen Maunz und Markus Winter, über das ursprüngliche alleinige Kerngeschäftsfeld mit der Reinigung und Instandhaltung von Maschinen auch in weitere Tätigkeitsfelder einzusteigen, darunter die Arbeitnehmerüberlassung und das Outsourcing. Darunter versteht man, dass Firmen Randbereiche abgeben, damit diese als Tochterfirma eines anderen Unternehmens mehr Freiheiten nutzen können. Insgesamt ist die 1998 gegründete IDS als Holding für vier operative Geschäftsfelder organisiert.

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16.08.2017

Ein Geburtstag der Begegnungen; August Schuler feierte seinen 60. Geburtstag auf dem heimatlichen Bachmaier-Hof

Die zahlreiche Schar der Gäste fand in der Gaststätte und dem Hof „Landwirtschaft“ der Familie Haller in Berg-Bachmaier einen fröhlich-legeren Rahmen für den Austausch

Es war ein Fest zahlreicher Begegnungen und Gespräche, zwischen Familienangehörigen, Weggefährten, Kollegen und Freunden aus der Schul- und Studienzeit, aus der Ministrantenzeit und kirchlichen Jugendarbeit, aus der Politik und zwischen Menschen, die August Schuler seit vielen Jahren, ja Jahrzehnten freundschaftlich begleiten. Den stimmigen Rahmen bot die Gaststätte, die die Familie vor einigen Jahren auf dem elterlichen Bauernhof von Claudia Haller-Schuler eingerichtet hat und seit 2012 betreibt. 

Musikalische Geburtstagsgrüße

Und überhaupt standen die Familie und die bunte Schar der Gäste durchaus im Mittelpunkt des festlichen Abends, bei dem mehrere Gruppen aus Musikvereinen wie Oberzell, Bavendorf, Sankt Christina bis zu den "Sieben Schwaben" aufgetreten sind und bei dem es natürlich auch ein vielseitiges regionales Buffet gab. Wie man es von August Schuler kennt, trafen ganz unterschiedliche Gäste aufeinander, aus der Stadt, aus den Gemeinden und dem Land, Politiker und die „Honorationen“ wie auch Leute ganz ohne große Ämter, Menschen ganz unterschiedlicher Couleur.

Dank an die Familie

Der abendliche Regenschauer hat im Verlauf des Festes die Gäste noch zu Gesprächen in ganz neuen Konstellationen zusammengebracht. Und das passt ja auch zu August Schuler, dem es immer wichtig ist, dass man gerade auch bei unterschiedlicher Prägung gemeinsam für ein Ziel eintritt und zusammenarbeitet. In einer kurzen und launigen Ansprache hob August Schuler hervor, dass für ihn Grundwerte, die er von früh an in Familie, in den Vereinen und der Kirchengemeinde erfahren durfte, eben mehr sind als eine bloße Floskel. Vielmehr sind für ihn diese Werte die Basis, die für ihn unerlässlich ist, um im Austausch der Meinungen einerseits einen klaren Standpunkt zu haben und andererseits in der Sache dann tragfähige Lösungen zu finden. Einmal mehr dankte er auch seiner Familie um seine Frau Claudia und seinen drei Kindern, Anna, Maria und August Junior.

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14.08.2017

Ort der Offenheit mitten in der Stadt - CDU besucht das Haus der katholischen Kirche in Ravensburg

Die Seelsorgeeinheit Mitte errichtet an der Wilhelmstraße einen Neubau für die Stadtpastoral und die Verwaltung

Sehr groß mit über 70 Gästen war das Interesse letzten Montag beim Termin des CDU-Sommerprogramms. Gastgeber war die katholische Seelsorgeeinheit Ravensburg-Mitte, für die Pastoralreferent Dr. Michael Schindler das Projekt „Haus der katholischen Kirche“ vorstellte, welches er konzeptionell betreut. Organisiert hat die Veranstaltung der CDU-Ortsverband Ravensburg, in dessen Namen Bernd Wolsky auch Baubürgermeister Dirk Bastin, Bundestagskandidat Axel Müller und den Landtagsabgeordneten August Schuler begrüßte.

Wie das neue Gebäude einmal heißen soll, sei noch nicht ganz geklärt, meinte Michael Schindler in seinem einleitenden Referat vor dem Chor der Liebfrauenkirche, die dem Neubau benachbart ist. „Haus der katholischen Kirche“ sei nur der derzeitige Arbeitstitel. Vielleicht in Anlehnung an vergleichbare Einrichtungen in anderen Städten könnte es ein Begriff mit dem Wort „Forum“ werden. Schindler stellte das Projekt in den Zusammenhang mit neuen Ansätzen in der Pastoral, bei denen für die Kirche Offenheit und niederschwellige Angebote im Mittelpunkt stehen. Darauf ist das Erdgeschoss des Neubaus ausgerichtet. Ein zentrales Element stellt dabei der Raum hinter der Pfeiler-Fassade mit Blick zur Herrenstraße dar, in dem Passanten einen Ort der Ruhe und des Zuhörens finden, aber auch Leseangebote und einen Kaffee zum Selbstkostenpreis. Ansonsten findet sich im Erdgeschoss ein länglicher Saal (mit angeschlossener Küche), dessen Fensterfassade sich zum Pfarrgarten hin öffnet. Die erste Etage wird Büros für unterschiedliche Institutionen der Kirchenverwaltung aufnehmen, ergänzt um den weitere Räume mit entsprechender Nutzung im weiter bestehenbleibenden Nachbargebäude, das vormals als Kirchenpflege bekannt war. Den Alt- sowie den Neubau verbindet ein von Glasfassaden geprägtes und über mehrere Stockwerke offenes Foyer. Ansonsten weist der Neubau insbesondere zur Wilhelmstraße hin – wie auch das Kunstmuseum – eine von Backsteinklinkern geprägte Fassade aus.

Im Zuge des aktuellen Bauprojektes werden die zur Seelsorgeeinheit Mitte gehörenden Pfarreien Liebfrauen und Jodok ihre bisherigen Gemeindehäuser verlassen und diese Immobilien verkaufen. Das in Jodok angesiedelte wöchentliche Angebot „Einfach essen“ wird in den Neubau verlagert. Dieser wiederum ist teils auf dem Grund errichtet, auf dem das abgerissene vormalige Kaplaneihaus gestanden hat. Der Neubau sorgt nicht zuletzt auch zur viel befahrenen Wilhelmstraße hin für einen mehr abgeschlossenen Charakter und betont die Zusammengehörigkeit des Ensembles.

Vertreter des CDU-Ortsverbandes hoben bei dieser Gelegenheit die wichtige Rolle der Kirchengemeinden als Partner in der Sozial- und Gesellschaftspolitik in der Stadt hervor. August Schuler würdigte im Gespräch, dass die Kirche gerade auch heute mit einem markanten Haus in der Stadt gut sichtbar präsent ist. Gute Möglichkeiten, den Saal als leicht erreichbaren und barrierefreien Veranstaltungsraum anmieten zu können, hob CDU-Ortsvorsitzende Gabi Messarosch hervor.

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11.08.2017

Sauberes Wasser - so eine Selbstverständlichkeit - CDU besucht die Hydro Group in Obereschach

Die Hydro-Elektrik GmbH hat sich international besonders auf Technik für Wasserversorgung und Wasseraufbereitung spezialisiert.

Bei diesem Termin im Rahmen des Sommerprogramms war die CDU in Eschach Gastgeber für über 20 Interessierte und ermöglichte es, die Hydro Group zu besuchen, die in der Angelestraße ihren Hauptsitz hat und 18 Mio. Euro umsetzt. Bernhard Rückgauer bedankte sich namens des CDU-Ortsverbandes bei Mitgeschäftsführerin Andrea Strobel und Marketing- sowie Vertriebsleiter Manfred Brugger. Neben der Vorstellung des Unternehmens kamen dabei letzten Mittwoch (9. August) auch wirtschaftspolitische Anliegen zur Sprache.

Wasser gehört zu den Selbstverständlichkeiten, so meint man es ja. Es ist immer verfügbar, wenn man den Hahnen aufdreht, und natürlich ist es auch sauber, auch das setzt man voraus. Damit dies tatsächlich in vielen Kommunen von Norwegen bis Oberschwaben der Fall ist, liegt auch an Technik und Planungs-Dienstleistungen der Hydro Elektrik GmbH in Obereschach, einem 1971 in Ravensburg gegründeten Familienunternehmen. Das konnten die Gäste der CDU am 2013 grundlegend erweiterten Firmensitz eindrücklich in Referaten und einem Rundgang erfahren. In der Angelestraße erfolgt in erster Linie die Planung, während ein Partner-Handwerksbetrieb in Tannheim bei Memmingen die Edelstahl-Behälter beispielsweise für Trinkwasserspeicher dann fertigt. In Obereschach, Tannheim und im Zweigwerk Gütersloh sind 120 Mitarbeiter beschäftigt.

Edelstahl ist dabei ein eng mit der Hydro Group verbundener Werkstoff für die Wasserbehälter. Wenn derzeit die gut 50 Jahre alten Hochbehälter auch in Oberschwaben ausgetauscht werden, dann entscheiden sich die Kommunen immer häufiger für dieses besonders haltbare und für die Hygiene günstige Material, erläuterte Andrea Strobel den Gästen im Schulungsraum mit herrlichem Blick auf Obereschach. Erst jüngst – so hob sie hervor - hat die Stadt Weingarten den Hochbehälter Bockstall erneuert und dort zwei Edelstahl-Behälter der Hydro Group eingebaut. Zwei Behälter sind deshalb üblich, betonte Manfred Brugger, damit die Wasserversorgung immer gewährleistet ist, auch dann, wenn der eine der beiden Behälter gerade gereinigt wird. Und dieser Vorgang vollzieht sich automatisch über eine von der Hydro Group bereits eingebaute Technik, die auf Hochdruckverfahren beruht.

Wasseraufbereitung ist der andere Schwerpunkt der Hydro Group. Dabei unterscheidet die Firma zwischen Trinkwasseraufbereitung in erster Linie für die Haushalte und das so genannte Prozesswasser für ganz unterschiedliche industrielle Anforderungen. Für diese so verschiedenen Anwendungen hat die Hydro Group jeweils spezifische Filter-Anlagen für die Reinigungsverfahren entwickelt, darunter solche auf Basis von Ozon oder auf Sauerstoff oder auf UV, um nur diese zu nennen.

Für die CDU waren auf politischer Ebene noch einige Punkte interessant, die sich aus den Gesprächen und den Fragen ergeben haben. Einmal mehr wurde deutlich, wie wesentlich es ist, für Firmen aus der Stadt und den Ortschaften sinnvoll erschlossene Gewerbeflächen für die Erweiterung vorzuhalten und anzubieten. Bei der jüngsten Erweiterung der Hydro Group beispielsweise war für die Erschließung wesentlich, dass der Lastverkehr nicht über die Angelestraße und das Wohngebiet dort erfolgt. Ein politisches Anliegen auf europäischer Ebene ist die wachsende Bürokratie, gerade wenn man Mitarbeiter aus Deutschland zur Montage in andere Länder schickt. Da gibt es die in jedem Staat – auch bei EU-Mitgliedern – heute eher mehr als weniger Auflagen, die immer mehr Zeit binden. Bernhard Rückgauer und die Ortschaftsräte Berthold Biegger und Markus Brunner haben diese Anliegen aufgenommen.

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07.08.2017

Arbeitskreis Soziales und Integration der CDU-Landtagsfraktion zu Besuch bei der Stiftung Liebenau

(Liebenau) Beim Arbeitsbesuch der Mitglieder des Arbeitskreises Soziales und Integration der CDU-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg standen aktuelle sozialpolitische Themen auf der Tagesordnung. Im Zentrum des Austausches mit Vorstand und Geschäftsführungen standen dabei insbesondere die Auswirkungen des neuen Bundesteilhabegesetzes, des Heimgesetzes sowie der Landesheimbauverordnung auf die Tätigkeit von sozialen Organisationen.

Eingangs machte Stefan Teufel MdL, Vorsitzender des Arbeitskreises deutlich, dass der fachpolitische Dialog mit Trägern der Sozialen Arbeit, wie der Stiftung Liebenau, wichtig sei, um Erkenntnisse über die Auswirkungen von Landesgesetzen auf die Praxis zu erlangen. Die Arbeitskreise der CDU-Fraktion pflegten daher auch den regelmäßigen Praxisaustausch. Dr. Berthold Broll, Vorstand der Stiftung Liebenau und Paul Locherer, stv. Vorsitzender des Aufsichtsrats betonten die hohe Notwendigkeit dieses regelmäßigen Dialogs. Aufgrund der mittlerweile hohen Regelungsdichte und zahlreich parallel in Kraft tretender Gesetzte und Verordnungen für den Sozialbereich würde es immer schwieriger werden, bedarfsgerechte und nachgefragte soziale Wohn- und Assistenzangebote für hilfe- und unterstützungsbedürftige Menschen passgenau umzusetzen. Insbesondere die hierfür vorgesehenen Umsetzungszeiträume stellten eine große Herausforderung dar.

Anhand praktischer Beispiele verdeutlichten Jörg Munk, Geschäftsführer Liebenau Teilhabe sowie Dr. Alexander Lahl, Geschäftsführer Liebenau Lebenswert Alter, den Fachpolitikern die mit der Umsetzung der Landesheimbauverordnung verbundenen Herausforderungen.

Aktuell entsprächen zahlreiche Wohneinrichtungen der Behindertenhilfe nicht den Vorgaben der Verordnung, so Munk. Deren geforderte Umsetzung bis 2019 führe zu einem hohen Veränderungsdruck, der mit den hierfür zur Verfügung stehenden öffentlichen Mitteln aktuell schwer zu bewältigen wäre. Für Menschen mit hohen Unterstützungsbedarfen bedürfe es auch in Zukunft an verlässlichen Lösungen. Diese gelte umso mehr im Lichte des nach wie vor mit vielen Unklarheiten verbundenen Bundesteilhabegesetzes und der weiter voranschreitenden Konversion von Zentralstandorten der Behindertenhilfe, wie Munk weiter ausführte.

Dr. Alexander Lahl führte zudem aus, dass die von Landkreis zu Landkreis unterschiedliche Auslegung von Ausführungsbestimmungen der Verordnung durch die jeweils zuständigen Aufsichtsbehörden zu vielen Unklarheiten führe. Deren Umsetzung, neben der bereits immens hohen Kontrolldichte im pflegerischen Bereich, sei mit hohen administrativen Belastungen und Kosten verbunden, die ein möglichst an der Normalität orientiertes Wohnen und Leben pflegebedürftiger Menschen in kleinteiligen und wohnortnahen Häusern der Pflege zunehmend erschwere. Zudem wären neue Wohn- und Betreuungsformen, wie zum Beispiel ambulant betreute Wohngemeinschaften, aktuell aufgrund enger Vorgaben im Heimgesetz in der Fläche noch schwer umsetzbar, auch wenn diese seitens der Bürger/innen und Politik eigentlich gewünscht  würden. Beide Geschäftsführer waren sich darin einig, dass es mit Blick auf diese Themenkreise einer verbesserten, übergeordneten und landesweiten Koordinierung bedürfe.

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28.07.2017

Noch fehlen zwei Millionen Euro

Finanzierung des DHBW-Erweiterungsbau für den Campus Friedrichshafen erfordert Spenden

Die Duale Hochschule Baden-Wu?rttemberg (DHBW) baut in Friedrichshafen an. Fu?r rund zehn Millionen entsteht im Fallenbrunnen ein Erweiterungsbau in Modulbauweise, der schon lange fa?llig ist. Bei der Finanzierung fehlen zwei Millionen Euro, die die Hochschule jetzt u?ber Sponsoren einwerben muss. Zum Spatenstich, der laut Dekan Martin Freitag, DHBW-Chef in Friedrichshafen, den Weg symbolisiert, den alle Beteiligten miteinander gegangen sind, erinnerten die Festredner an die Probleme, aber auch die Chancen für die Zukunft an diesem Standort. Als Vorsitzender des O?rtlichen Hochschulrates dankte Ju?rgen Holeksa der Stadt Friedrichshafen, erinnerte aber auch daran, dass Geld in der Baukasse fehlt. Acht Millionen zahlt das Land Baden-Wu?rttemberg, zwei Millionen Euro fehlen. Zwischen den Stuhlreihen wurden die Verantwortlichen in Stuttgart ausgemacht, bei der Hochschulfinanzierung. Offiziell dankte Dekan Martin Freitag auch dem Ministerium fu?r die Unterstu?tzung. Ju?rgen Holeksa rief vor allem die Partnerunternehmen der DHBW auf, in den Klingelbeutel eine Spende einzuzahlen. Die ZF Friedrichshafen sei da als Zugpferd vorangegangen, "wir sind gut unterwegs und ich bin zuversichtlich, dass am Ende das Geld da ist.

Patronatserklärung der DHBW

Bis dahin hat der Vorstand der Dualen Hochschule Baden-Wu?rttemberg eine Patronatserkla?rung abgegeben, sonst ha?tte der Bau nicht begonnen werden ko?nnen. Martin Freitag erla?uterte, was in den Neubau alles einzieht, dessen Idee und Anstoß der ehemalige Rektor der DHBW Ravensburg, Karl Heinz Ha?nssler, angestoßen hatte. Sein Nachfolger Herbert Dreher hatte die Idee weiterentwickelt und zusammen mit dem Team der DHBW in Friedrichshafen vorangebracht.

Das kommt in den Neubau

Der Neubau wird die Labore fu?r Lasertechnik, das 3D-labor, die Abteilungen der beiden Rennwagen der DHBW FN, Leichtbau, die Studentenvertretung und vor allem die dann komplett aufbaufa?higen Flug- und Hubschraubersimulatoren aufnehmen. PC-Labore und ein großer Veranstaltungssaal sowie Bu?ros fu?r Arbeitspla?tze sollen ebenfalls Platz dort finden. Martin Freitag: "Der Ausbau der Forschung wird einen akademischen Mittelbau mit sich bringen." Im Gegenzug zum Neubau werde das Geba?ude in der Gla?rnischstraße, das die DHBW angemietet hat sowie die vor zehn Jahren aufgestellten Container vor der Hochschule aufgegeben werden.Das Geba?ude wird in Modulbauweise errichtet, weil das die Kosten senkt. Sollte die Hochschulfo?rderung in der gegenwa?rtigen Form aufgegeben werden, ko?nne das Haus wieder abgebaut werden. Im Saal der DHBW glaubte daran niemand, auch der leitende Baudirektor, Hermann Zettler, nicht. Er vertritt bei diesem Neubauprogramm das Land.

Der Erweiterungsbau der DHBW in Friedrichshafen

Die Stadt Friedrichshafen ist Eigentu?merin des Grundstu?ckes, auf dem der Erweiterungsbau errichtet wird. Das Grundstu?ck hat eine Gro?ße von 5661 Quadratmetern.Die Bereitstellung des Grundstu?cks erfolgt auf dem Wege des Erbbaurechtes. Hierzu wird zwischen dem Land und der Stadt ein Erbbaurechtsvertrag geschlossen, der maximal 70 Jahre Laufzeit hat.Insbesondere auf dem Campus Friedrichshafen ist durch die gestiegenen Studentenzahlen (1300 im Jahr 2016) eine Raumknappheit entstanden, die in den Jahren 2009 und 2011 durch den Bau von Containergeba?uden entscha?rft wurde. Die Containergeba?ude stellen jedoch auf Dauer keine Lo?sung dar. Fu?r den Erweiterungsbau wurde ein EU-weiter Teilnahmewettbewerb, unter der Beteiligung von vier Architekturbu?ros, in Auftrag gegeben. Das Bauvorhaben soll in modularer Bauweise errichtet werden und dabei in seiner Qualita?t einem Bauwerk in konventionell errichteter Bauweise entsprechen. Das neue Seminar-und Forschungsgeba?ude wird 80 Meter lang und 25 Meter breit sowie zehn Meter hoch werden. Das Haus soll schon im Ma?rz 2018 bezugsfertig sein und im November 2018 in Betrieb gehen. 

(Text: Schwäbische Zeitung Friedichshafen Fotos: CDU Wahlkreisbüro Weingarten)

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19.07.2017

Neuwiesen-Grundschule und Spohn-Gymnasium werden Pilotschulen zur Förderung leistungsstarker SchülerInnen

MdLs Lucha und Schuler: „Individuelle Förderung ist der Schlüssel für eine leistungsstarke und leistungsgerechte Bildungspolitik“

Die Neuwiesen-Grundschule und das Spohn-Gymnasium werden ab dem kommenden Schuljahr Pilotschulen zur Förderung leistungsstarker und potenziell besonders leistungsfähiger Schülerinnen und Schüler. Dies geht aus einer gemeinsamen Pressemitteilung der beiden Ravensburger Landtagsabgeordneten Manne Lucha (Grüne) und August Schuler (CDU) hervor.

Die gemeinsame Initiative von Bund und Ländern legt ein besonderes Augenmerk auf die Potenziale von Kindern und Jugendlichen aus weniger bildungsnahen Elternhäusern, insbesondere mit Migrationshintergrund, sowie auf die Ausgewogenheit der Geschlechter, insbesondere der Mädchen im MINT-Bereich. „Mit diesem Angebot schaffen die Neuwiesen-Schule und das Spohn-Gymnasium mit seinem bereits bestehenden Angebot für Hochbegabte Raum für mehr individuelle Förderung. Das ist der Schlüssel für eine leistungsstarke und leistungsgerechte Bildungspolitik“, betont August Schuler.

Manne Lucha fügt hinzu: „. Es geht darum, alle Schülerinnen und Schüler unabhängig von Herkunft, Geschlecht und sozialem Status so zu fördern, dass für alle Kinder und alle Jugendlichen ein bestmöglicher Lern- und Bildungserfolg gesichert ist“. Das gelte gleichermaßen für leistungsstarke wie potenziell besonders leistungsfähige Kinder und Jugendliche. „Die Potenziale aller Kinder und Jugendlichen müssen möglichst frühzeitig erkannt werden. Alle Kinder und Jugendlichen benötigen geeignete Formen des Lehrens und Lernens sowie auf sie zugeschnittene Angebote der Beratung und Begleitung in ihrem Bildungsgang“, so Lucha und Schuler.  

Der Projektzeitraum ist in zwei Phasen aufgeteilt: Kern der ersten Phase (Schuljahr 2017 / 2018 – Schuljahr 2021 / 2022) ist eine modulare Struktur, in deren Rahmen Schulen schulische und außerunterrichtliche Strategien und Maßnahmen zur Förderung leistungsstarker und potenziell besonders leistungsfähiger Schülerinnen und Schüler entwickelt bzw. weiterentwickelt werden. Die Arbeit innerhalb der Kernmodule wird wissenschaftlich unterstützt und begleitet. Kern der zweiten Phase (Schuljahr 2022 / 2023 – Schuljahr 2026 / 2027) der Initiative ist der Transfer der Ergebnisse. Die in der ersten Phase beteiligten Schulen fungieren dabei als Multiplikatoren für andere Schulen. Zudem soll sich Partnern aus der Wirtschaft sowie in diesem Bereich bereits engagierten Stiftungen und Vereinen die Möglichkeit bieten, sich zu beteiligen.

Hintergrund zur gemeinsamen Initiative von Bund und Ländern

Insgesamt 39 Schulen aus Baden-Württemberg profitieren von der Förderinitiative. Bundesweit nehmen bis zu 300 Schulen an der Umsetzung der Förderinitiative teil. Um die durch die Konzeption vorgegebene Netzwerkbildung unter den Projektschulen zu erleichtern, wurden sieben Pilotregionen eingerichtet ("Cluster", Angabe mit jeweils zugehörigen Stadt- und Landkreisen) und die Schularten den Clustern zugeordnet:

Cluster 1 (Heilbronn Stadt, Heilbronn, Hohenlohe-Kreis, Schwäbisch Hall)

Cluster 2 (Ludwigsburg, Esslingen)

Cluster 3 (Pforzheim Stadt, Pforzheim, Enzkreis, Calw, Freudenstadt)

Cluster 4 (Ortenaukreis, Emmendingen, Freiburg)

Cluster 5 (Lörrach, Breisgau-Hochschwarzwald, Waldshut-Tiengen)

Cluster 6 (Rottweil, Tuttlingen, Schwarzwald-Baar-Kreis)

Cluster 7 (Ravensburg, Biberach, Sigmaringen)

Das BMBF und die Länder tragen entsprechend ihren jeweiligen Zuständigkeiten wie folgt zur Finanzierung der Initiative bei:

  • Die Kosten der vom Zentrum für internationale Bildungsvergleichsstudien (ZIB) durchgeführten wissenschaftlichen Expertise (vgl. V.) tragen Bund und Länder zu gleichen Teilen.
  • Die Länder tragen über die gesamte Laufzeit die Kosten aus der erforderlichen Unterstützung der teilnehmenden Schulen sowie den zusätzlichen Beratungs- und Betreuungsaufgaben für Schulaufsicht und Landesinstitute. Insgesamt werden die Länder für die primäre Unterstützung der teilnehmenden Schulen sowie für die zusätzlichen Betreuungs- und Beratungsaufgaben für Schulaufsicht und Landesinstitute und den Transfer jährlich Mittel im Umfang von 5 Mio. Euro für die erste Phase und von 7,5 Mio. Euro für die zweite Phase einsetzen, davon mindestens die Hälfte zur Unterstützung der teilnehmenden Schulen.
  • Das BMBF trägt die Kosten der Forschungsförderung (wissenschaftliche Unterstützung der Schulen, für die Wirksamkeitsevaluierung und für die ergänzende, Forschung im Rahmenprogramm) sowie die Kosten für den Projektträger. Das BMBF stellt dafür jährlich für die 1. Phase 5 Mio. Euro und für die 2. Phase 7,5 Mio. Euro zur Verfügung.
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13.07.2017

30 Jahre Umweltministerium Baden-Württemberg

Geburtstag. Am 1. Juli 1987 hat das Ministerium seine Arbeit aufgenommen. Es ist als direkte Konsequenz aus der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl und dem Chemieunfall im Unternehmen Sandoz gegründet worden.

Vor drei Jahrzehnten, am 1. Juli 1987, hat das Umweltministerium Baden-Württemberg seine Arbeit aufgenommen. Das Ministerium ist als direkte Konsequenz aus der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl (damals Sowjetunion, heute Ukraine) und dem Chemieunfall im Unternehmen Sandoz bei Basel gegründet worden, erster Umweltminister war damals Erwin Vetter von der CDU.

„Mit der Gründung des Umweltministeriums hat die Landesregierung damals das Versprechen abgegeben, sich stärker um den Schutz unserer Lebensgrundlagen zu kümmern", sagte der amtierende Umweltminister Franz Untersteller anlässlich des 30. Ministeriums-Geburtstages. „Dieses Versprechen hat sie eingelöst. Baden-Württemberg steht heute im Umweltbereich insgesamt gut da."

Trotz diverser Umbenennungen und verschiedener organisatorischer Änderungen im Lauf der Jahre und Legislaturperioden sei der Markenkern der baden-württembergischen Umweltpolitik stets derselbe geblieben, fuhr Untersteller fort: „Der Schutz von Boden, Wasser und Luft und deren kontinuierliche qualitative Verbesserung ist unsere Kernaufgabe. Dazu kommt der Schutz der Bürgerinnen und Bürger im Land vor den Gefahren durch atomare Anlagen oder durch Hochwasser. Diesen Aufgaben widmen sich die rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Umweltministeriums mit großem Engagement und großem Erfolg."

Überdies sei das Ministerium heute mit weiteren wesentlichen Zukunftsfragen befasst: Naturschutz, Klimaschutz und Energiepolitik: „In allen diesen Bereichen geht es um den Erhalt unserer Lebensgrundlagen, darum, die weitere Zerstörung und Ausbeutung von Natur und Umwelt zu verhindern, die vorhandenen Ressourcen möglichst sinnvoll und effizient zu nutzen und eine nachhaltige Entwicklung zu fördern. Unser Ziel ist es, unseren Kindern und Enkeln eine weitgehend intakte Erde zu überlassen."

Vorausschauende Umweltpolitik

Als Beispiele vorausschauender Umweltpolitik in Baden-Württemberg nannte Minister Franz Untersteller:

  • das bundesweit erste Konzept zur Behandlung altlastenverdächtiger Flächen (1988),
  • die Gründung der Hochwasservorhersagezentrale 1991 und den kontinuierlichen Ausbau der Hochwasserprävention,
  • das bundesweit erste Biotopschutzgesetz (1991),
  • die Programme SchalVO (Schutzgebiets- und Ausgleichsverordnung) und MEKA (Marktentlastungs- und Kulturlandschaftsausgleich), die maßgeblich zur Reduzierung der Nitratbelastung im Grundwasser beitrugen,
  • der Beschluss, zum Grundwasserschutz freiwillig auf die Klärschlamm-Ausbringung zu verzichten (2001),
  • die europäische EMAS-Zertifizierung des Umweltministeriums als damals erstes europäisches Ministerium überhaupt (EMAS: Eco Management and Audit Scheme) (2002),
  • das bis heute bundesweit einmalige Erneuerbare-Wärme-Gesetz, das den Einsatz von erneuerbaren Energien bei der Wärmegewinnung im Gebäudebestand regelt (2008, Novelle 2015),
  • das Klimaschutzgesetz und das Integrierte Energie- und Klimaschutzkonzept (2013) sowie die Anpassungsstrategie des Landes (2015) und
  • das Umweltverwaltungsgesetz (2015), das die Bürger- und Öffentlichkeitsbeteiligung gestärkt und das Umweltverwaltungsrecht vereinheitlicht hat.

Die Umweltminister des Landes

  • 1987 bis 1992: Erwin Vetter (CDU)
  • 1992 bis 1996: Harald B. Schäfer (SPD)
  • 1996 bis 1998: Hermann Schaufler (CDU)
  • 1998 bis 2004: Ulrich Müller (CDU)
  • 2004 bis 2006: Stefan Mappus (CDU)
  • 2006 bis 2011: Tanja Gönner (CDU)

Seit 2011: Franz Untersteller (Bündnis 90/Grüne)

 

(Quelle:Umweltministerium Baden-Württemberg)

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12.07.2017

Regierungsfraktionen stimmen für 13 Polizeipräsidien

In Baden-Württemberg soll es künftig 13 Polizeipräsidien...

In Baden-Württemberg soll es künftig 13 Polizeipräsidien und damit ein Präsidium mehr als bisher geben. Die grün-schwarzen Regierungsfraktionen stimmten am Dienstag in Stuttgart diesem Kompromissvorschlag zu. Das teilten die Fraktionschefs Andreas Schwarz (Grüne) und Wolfgang Reinhart (CDU) mit. Tuttlingen soll als Standort wegfallen, Konstanz erhalten bleiben. Neue Präsidien soll es in Ravensburg und Pforzheim geben. Die CDU hält sich aber nach Reinharts Worten offen, in einigen Jahren doch noch die Einrichtung eines von Experten empfohlenen 14. Präsidiums zu prüfen. Reinhart sagte, Tuttlingen solle für den Wegfall des Präsidiums eine Kompensation erhalten. Details dazu solle die Regierung ausarbeiten.

Umsetzung ab 2020

Umgesetzt werden soll das Modell mit den 13 Präsidien ab dem 1.Januar 2020. Die Grünen hatten eigentlich 12 Präsidien im Land befürwortet, die CDU hält nach wie vor 14 Präsidien für die richtige Größenordnung. Nach langem Gezerre zwischen den Regierungsfraktionen und kontroversen Diskussionen innerhalb der CDU hatte sich Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) in die Debatte eingeschaltet. Am Montagabend entstand unter seiner Federführung bei einem Treffen mit den Fraktionsspitzen und Innenminister Thomas Strobl (CDU) der Kompromissvorschlag mit 13 Präsidien. Dem stimmten die Fraktionen am Dienstag zu.

Korrektur der Polizeireform von 2014

Damit korrigiert Grün-Schwarz die Polizeireform, die unter der grün-roten Vorgängerregierung in Kraft getreten war und an der es zum Teil scharfe Kritik gibt. Etwa bei den regionalen Zuschnitten in Oberschwaben.

(Quelle dpa/lsw)

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11.07.2017

Klinikum Tettnang: OP-Baubeginn mit Baggerbiss

Der Startschuss ist gefallen für die Modernisierung und Sanierung der OP-Säle der Klinik Tettnang

Tettnang (MCB), den symbolischen Startschuss zum für die umfangreichen Um- und Neubauarbeiten der Operationssäle der Klinik Tettnang gab es gestern mit einem „Baggerbiss“. In dreieinhalb Jahren werden am „Medizin Campus Bodenseestandort“ Tettnang sieben hochmodernen Operationssäle, darunter drei Eingriffsräume, in Betrieb gehen, in die insgesamt 13,6 Millionen Euro, investiert werden. 7,2 Millionen schießt die Zeppelin Stiftung Friedrichshafen zu, 4,54 Millionen Euro trägt das Land Baden-Württemberg und 1,8 Millionen Euro die Klinik Tettnang selbst.

Die OP-Sanierung steht eigentlich bereits seit 2013 im Krankenhausbauprogramm und beginnt dennoch erst jetzt, zweieinhalb Jahre nach der Übernahme der Klinik Tettnang durch den „Medizin Campus Bodensee“ (MCB). Johannes Weindel, Geschäftsführer der drei Krankenhäuser des MCB in Friedrichshafen, Weingarten und Tettnang, erklärte: „Durch die Bündelung der Häuser und unsere medizinisches Konzept ergaben sich andere Anforderungen an den OP“, weshalb die Pläne nochmals überarbeitet und auf dieser Basis angepasst worden.

Und um „Engpässe für die Patienten“, zu vermeiden, wurde der Bauplan etwas entschleunigt, so sind die Fertigstellung und das Ende der drei Bauabschnitte für 2020 geplant. Johannes Weindel dankte dem Aufsichtsrat des Klinikverbunds für den Mut und die Weitsicht in die Klinik Tettnang, immanenter Teil des MCB zu investieren. Sein Dank galt ferner dem Land, das beim Baggerbiss durch Sozialminister Manne Lucha vertreten war und „ich danke außerdem den Mitarbeitern für ihre Geduld und ihr Vertrauen.“

„OPs auf neuestem Stand in Bezug auf Technik und Hygiene bedeuten mehr Sicherheit für die Patienten“, sagte Lucha. Damit sei die Klinik Tettnang für künftige Herausforderungen bestens gerüstet und die Qualität der medizinischen Versorgung sichergestellt. „Das Ziel im Sinne der Bevölkerung ist ganz klar Kooperation anstelle von Konkurrenz“, betonte Lucha und lobte das Mehr-Häuser-Konzept des MCB. Mit Blick auf die benachbarte Oberschwabenklinik sagte er, dass die starken Player Know-how und Engagement über Gemarkungsgrenzen hinaus zur Verfügung stellen sollten.

In seiner Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender unterstrich Friedrichshafens Oberbürgermeister Andreas Brand, dass die Investition ein klares Bekenntnis zum Standort Tettnang sei. Mit 2200 Mitarbeitern sei der Klinikverbund einer der großen Arbeitgeber in der Region. „Wir sind gekommen, um zu bleiben und sind auf eine nachhaltige und langfristige Entwicklung ausgerichtet“, sagte Brand. Dabei sei man in der glücklichen Situation, dass die öffentliche Gesundheitsfürsorge Stiftungszweck der Zeppelin Stiftung sei. „Dabei endet unser Denken nicht am Kirchturm.“

Darüber freut sich auch Tettnangs Bürgermeister Bruno Walter. „Es ist gut, dass wir uns beim Thema Gesundheit als Region verstehen.“ Er wisse vom hohen Stellenwert des Tettnanger Krankenhauses nicht nur für die Mitarbeiter, sondern auch für die Bürger und bezeichnete die Klinik als „weichen Standortfaktor“, denn „die Versorgung in der Nähe und das in hoher Qualität sind wichtig.“ So sei es mutig, Zeichen zu setzen und zu investieren.

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07.07.2017

CDU-Politiker Wolfgang Bosbach redet Klartext

Der Auftritt von CDU-Politiker Wolfgang Bosbach ist auf große Resonanz gestoßen. Lob, aber auch viel Kritik äußerte der 65-Jährige bei seinem Vortrag im vollen Festzelt. Auf Einladung von MdB Thomas Bareiß kam der wortgewaltige Redner nach Mengen.

Einem Politiker über längere Zeit, ohne Unterbrechung zuzuhören, das erfordert oft Geduld. Bei Wolfgang Bosbach (CDU) ist das offenbar nicht der Fall. Gut eine Stunde sprach der Redner in freiem Vortrag vor einem aufmerksamen Publikum im Festzelt, das für die Mengener Heimattage aufgebaut ist. Bosbach kam auf Einladung des CDU-Bundestagsabgeordneten Thomas Bareiß nach Mengen. Vor Eintreffen des Ehrengasts hatte die Stadtkapelle Mengen einige Stücke gespielt. Die im Vorfeld geäußerte Meinung, viele Zuhörer kämen in erster Linie, um den Auftritt der Geschwister Anita und Alexandra Hofmann zu erleben, sollte sich nicht bewahrheiten. Bosbach erwies sich als Zugpferd und als er eintraf, waren nicht nur alle Sitzplätze im Zelt belegt, sondern auch mehrere im Außenbereich. Im Vorfeld habe er sich viel Kritik anhören müssen wegen der Veranstaltung im Bierzelt, sagte Bareiß, ehe er den Referenten vorstellte. Die Kritiker hatten Bedenken hinsichtlich des Veranstaltungsorts geäußert.

Stolz sein auf Deutschland

Bosbach ließ sich dadurch jedoch nicht entmutigen. Er präsentierte sich als Vollblutpolitiker und scheute auch vor plakativen Aussagen nicht zurück. In seinem Vortrag sprach er zahlreiche Themen an. Er lobte die Bundesrepublik Deutschland und stellte dazu die Frage, warum die Bürger nicht stolz seien auf ihr Land. Auf die Nationalfeiertage in den USA und in Frankreich verweisend, an denen die Bevölkerung auf den Straßen rauschende Feste feiere, warnte er vor einer Verwechslung von Patriotismus mit Nationalismus. Bosbach ging außerdem auf die deutsche Wiedervereinigung ein und die immer wieder gestellte Frage, wo denn die seinerzeit verkündeten blühenden Landschaften seien. Er zählte daraufhin eine ganze Reihe von ostdeutschen Städten auf. „Wie sahen diese noch vor 25 Jahren aus?“, fragte er ins Publikum. "Ein Glück, dass 1989/90 Helmut Kohl Bundeskanzler war und nicht Oskar Lafontaine“, fügte er hinzu. 

Klare Sprache in der Politik

Die Politikverdrossenheit bei einem erheblichen Teil der Bevölkerung fußt Bosbachs Überzeugung nach auf Vertrauen, das in wenigen Minuten verspielt worden sei. Und es dauere sehr lange, es wieder zu gewinnen. Bei der CDU herrsche eine klare Sprache, erklärte Bosbach. Die Partei müsse von anderen Parteien unterscheidbar bleiben. Zum Ergebnis der Abstimmung im Bundestag über die „Ehe für alle“ sagte der Politiker: „Wer den Zeitgeist heiratet, ist schnell Witwe.“ Sowohl für diese als auch für die Aussage, dass er Gegner einer Ausweitung und eines Beitritts der Türkei zur Europäischen Union sei, erntete er viel Applaus von den Zuhörern. Europa müsse seine Grenzen haben, sagte er in Verbindung mit seiner Kritik an der Regulierungswut seitens der europäischen Institutionen in Brüssel. Die EU müsse nur regeln, was geregelt werden müsse und nicht mehr, meinte Bosbach. An einem guten Verhältnis zu den USA müsse Deutschland großes Interesse haben, trotz des „interessanten“ Präsidenten, sagte er mit einem verschmitzten Gesichtsausdruck, womit er Heiterkeit beim Publikum erzeugte. In Sachen Zuwanderung warnte Bosbach davor, Konflikte zu importieren: „Unsere Werteordnung gilt für alle, ohne Ausnahme. Wer zu uns kommt, hat sich zu integrieren.“

Werteordnung und Christentum

Er warf seiner eigenen Partei vor, hier keine klare Aussprache zu haben. Die Gesetze der Scharia hätten in Deutschland keinen Platz und wer diese wolle, solle schleunigst auswandern. Den Satz „Der Islam gehört zu Deutschland“ könne er keineswegs unterschreiben. Deutschland gehöre und habe niemals zu diesem Kulturkreis gehört. Vor einer Islamisierung habe er keine Angst, aber vor einer Entchristianisierung. In diesem Zusammenhang nannte es Bosbach beschämend, dass führende Vertreter der beiden großen Kirchen in Deutschland vor dem Betreten einer Moschee im Ausland ihre Brustkreuze abgenommen hätten. Breiten Raum räumte der Redner noch der Erziehung und der Bildung ein. Seine Erzählungen weckten bei den Zuhörern Erinnerungen. Früher sei draußen gespielt worden. Heute säßen die Kinder vor Computer und Smartphone. Er schloss seinen Vortrag mit dem Wunsch, dass alle Kinder die Bildung erhielten, die sich nach ihren Fähigkeiten richte. Erst danach hieß es „Bühne frei“ für den Auftritt der Geschwister Anita und Alexandra Hofmann.

Zur Person 

Wolfgang Bosbach stammt aus dem rheinischen Bergisch Gladbach und ist 65 Jahre alt. Nach der Mittleren Reife absolvierte er eine Lehre zum Einzelhandelskaufmann. Es folgten Ausbildungen zum Betriebswirt und ein Jurastudium. Seither ist Bosbach zugelassener Rechtsanwalt. 1972 trat er als Mitglied der CDU bei. Über die Jahrzehnte hinweg hatte er zahlreiche Ämter und Mandate in Stadt, Kreis, Land und Bund inne. Allein sechs Legislaturperioden (1994 - 2017) gehörte er dem Deutschen Bundestag an. Bei der kommenden Bundestagswahl wird Bosbach aus persönlichen Gründen nicht mehr antreten.

 

(Quelle: Südkurier Online)

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06.07.2017

August Schuler besucht Modellbetrieb für ökologischen Obstbau

Bei Bavendorf gibt es auf 18 Hektar Fläche praxisorientierte Forschung für die Zukunft biologischer und nachhaltiger Obstsorten

Seit 2012 hat das Kompetenzzentrum Obstbau Bodensee (KOB) mit Sitz in Bavendorf im Ortsteil Eschau ökologisch bewirtschaftete Obstanlagen auf einer Fläche von rund 18 Hektar angepflanzt. Dieser Modellbetrieb dient dazu, unterschiedlichste Bio-Sorten zu beobachten, Versuche anzustellen und zu bewerten. Noch 2017 wird das Team um Dr. Ulrich Mayr die letzte freie Fläche bepflanzen. Landtagsabgeordneter August Schuler besuchte im Rahmen des Abgeordnetentages der CDU Taldorf den Versuchs- und Modellbetrieb. Dabei begrüßte Schuler den praxisorientierten Forschungsansatz, um auf diesem Weg dazu beizutragen, der steigenden Nachfrage nach Obst aus ökologischem Anbau nachzukommen.

Dynamischer Markt für ökologisch erzeugte Produkte

Der regionale wie überregionale Markt für ökologische Produkte entwickelt sich dynamisch. Früchte aus dem ökologischen Obstbau entsprechen schon lange nicht mehr den früheren Vorurteilen, die man mit den Stichworten „wurmstichig“ und „unappetitlich fleckig“ verbindet. Der langfristige Erfolg hängt wesentlich mit Geschmack und Aussehen zusammen. Es gibt aber auch drängende Herausforderungen für die Wissenschaftler am KOB, die mit den Folgen aus dem Klimawandel - Stichwort Erwärmung - gerade auch für Bio-Obst aus dem Bodenseeraum im Zusammenhang stehen. Fragen wie diese gehören zu den spannenden Projekten am Versuchs- und Modellbetrieb in Eschau nördlich von Bavendorf. Die Mittel für dieses Leuchtturm-Projekt hat die Landesregierung 2011 auf den Weg gebracht. 2012 hat das KOB den Betrieb mit der Pflanzung vornehmlich von Apfelbäumen auf den Feldern beim Weiler Eschau Schritt für Schritt aufgebaut und die entsprechenden Forschungen ebenfalls Zug um Zug ausgebaut.

Züchtung frostunempfindlicher Sorten

Ganz aktuell beschäftigen die KOB-Wissenschaftler um Dr. Ulrich Mayr, dass die Blüten einiger neuer Sorten auf dem Versuchsgelände die extremen Frostschäden überlebt haben. Dies kann ein Ansatz sein, um auf dem Weg des ökologischen Obstbaus – nicht auf demjenigen der grünen Gentechnik – neue Sorten zu züchten, die eigene Widerstandskräfte gegenüber extremen Wetterlagen wie späten Frösten nach der Blütezeit entwickeln. Ein anderes Thema ist der Einsatz von Nützlingen – das sind vornehmlich Insekten -, die Schädlinge ohne Folgen für die Pflanzen bekämpfen können. Ein noch neues Forschungsfeld sieht Mayr in einer verstärkten Analyse unterschiedlicher Böden, zumal man ja vom Weinanbau weiß, wie zentral deren Bedeutung für die Reben und damit auch für den Wein sind.

Praxisorientiertes Wissen

August Schuler machte in der KOB-Anlage in Eschau mehrere wichtige Themen aus. So tragen die Arbeiten dort dazu bei, dass die Landwirte nicht nur aber auch in der Region Bodensee-Oberschwaben Zugang zu praxisorientiertem Wissen bekommen, um ihre Betriebe zukunftsfähig auszurichten und damit eine wirtschaftliche Perspektive bekommen. Dies wiederum ist wesentlich für den Erhalt der auch durch Obstbau geprägten Kulturlandschaft im Bodenseeraum. Und nicht zuletzt lobte Schuler das KOB für den konsequenten Einstieg in das Zukunftsthema ökologischer Obstbau. Das KOB sei damit in Forschung und Ökologie führend und beispielgebend in Baden-Württemberg wie auch in Deutschland, so der Abgeordnete.

Bei der Vor-Ort-Besichtigung der CDU Taldorf machte Vorsitzender Volker Barth anhand des Modellbetriebs deutlich wie intensiv eine zukunftsorientierte Landwirtschaft mit der Wissenschaft zu verzahnen ist. Darin bestärkten ihn auch die Stadträte der Ortschaft Taldorf  Margarete Eger und Dr. Manfred Büchele, der zudem als Geschäftsführer des KOB tätig ist.

 

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05.07.2017

Nahe bei den Menschen und der Bürgerschaft

Gut besuchter politischer Stammtisch der CDU Meckenbeuren

Zum monatlichen Stammtisch der CDU Meckenbeuren begrüßte Ortsvorsitzende Angela Stofner Bürgermeister Andreas Schmid. Unter den zahlreichen CDU Mitgliedern und Gästen war auch August Schuler, MdL, der sich in regelmäßigen Abständen ein Meinungsbild der Bürgerschaft vor Ort einholt. Mit einem umfangreichen Blick auf das aktuelle Gemeindegeschehen ging Bürgermeister Andreas Schmid speziell auf die Themen Bebauung Alter-Schmiede-Platz, Bürgerpark Ried, Durchstich Daimlerstraße, Bebauung Jasminweg und Überlegungen zum Quartier Buch ein.

Information über kommunale Themen

Der Alte-Schmiede-Platz wird voraussichtlich Ende Juli erneut im Gemeinderat sein. Geplant ist, so Schmid, dass nach erneuter Offenlage der Planung ein Satzungsbeschluss noch in 2017 erfolgen kann. Beim Bürgerpark im Ried werden bis August 70.000 € für die ersten Arbeiten investiert, die speziell für Kinder und Familien eine hohe Aufenthaltsqualität schaffen sollen. So wird es durch die Erweiterung und Sanierung des Spielplatzes erste Veränderungen geben, berichtete der Andreas Schmid. Aktuell laufen die Bauarbeiten beim Durchstich Daimlerstraße-B30, welche im Herbst abgeschlossen werden. Mit der Eröffnung dieser neuen Verbindung sei eine spürbare Entlastung der Tettnangerstraße verbunden.

Wohnungsbau als wesentliche Aufgabe

Zum inzwischen genehmigten Bauantrag von 35 Reihenhäusern im Jasminweg in Buch verschwieg Bürgermeister Schmid nicht, dass die Verwaltung diese Bebauung dennoch als zu massiv empfindet. Gleichwohl habe man die Zustimmung zum Bauvorhaben erteilt, da die vorgelegt Planung in ihrer Ausführung dem Bebauungsplan des Gebietes entspricht.

Um beim Thema Wohnraum zu bleiben, berichtete Schmid von den Überlegungen zum Wohnquartier Buch. Noch vor den Sommerferien sei geplant, mit dem Gemeinderat zu diskutieren, welche Ausrichtung bzw. welche Funktion die Fläche in der Zukunft haben soll. Für Schmid ist hierbei wünschenswert, dass eine vernünftige soziale Durchmischung des Gebietes sichergestellt wird. Hervorragend wäre es, wenn hier neben kleinen Wohnungen für Seniorinnen, Senioren und junge Erwachsene auch größere Wohnungen für Familien mit Kindern entstehen, so Schmid. Er erläutert, dass er Wert auf eine konzeptionelle Herangehensweise legt und damit keine „schnelle Bauträgerlösung“ vor Augen hat.

Radschnellweg zwischen Ravensburg und Friedrichshafen

Die zahlreichen Fragen der interessierten Bürger bezogen sich neben der Renaturierung der ehemaligen Mischanlage in Langentrog auch auf die Zukunft der Villa Hegenberg.

Die Frage zur Planung des Radschnellweges zwischen Ravensburg, Meckenbeuren und Friedrichshafen beantwortete Landtagsabgeordneter August Schuler ausführlich. Radschnellwege werden doppelt so breit sein wie normale Radwege. Dies führt zu Kosten von bis zu 500.000 Euro pro Kilometer. Die Trasse der beidseitig befahrbaren Radschnellwege ist noch offen. Das Land geht von einer Planungsphase von bis zu zwei Jahren aus, so Schuler. Danach werde die mögliche Umsetzung für den Berufsradverkehr mehrere Jahre und Bauabschnitte in Anspruch nehmen. Die CDU im Landtag setzt sich für die Fortsetzung der finanziellen Fördermittel im ländlichen Raum ein. Einen entsprechenden Förderantrag will Bürgermeister Schmid für Meckenbeuren stellen.

Ernteschäden im Obstbau

Stefan Maenner, einer der zahlreichen Landwirte, die dieses Jahr Ernteeinbußen wegen des Frostes hatten, wollte vom Bürgermeister wissen, ob die Gemeinde Meckenbeuren finanzielle Hilfen für die betroffenen Betriebe vorsehe. Die Gemeinde könne keine pauschale Unterstützung etwa durch einen Erlass der Grundsteuer vornehmen, da die negativen Betroffenheiten unterschiedlich seien. Er sagte jedoch zu, einen Weg zu suchen, für die betroffenen Landwirte eine Entlastung zu finden, insbesondere weil in Meckenbeuren viele Flächen aufgrund der Lage besonders wettersensibel sind. Aktuell führen die Landwirtschaftsämter eine Verlusterhebung. Wie MdL August Schuler berichtete, wird es vom Land finanzielle Hilfe für die betroffenen Landwirte geben. Hier sei man sich fraktionsübergreifend einig geworden und habe das Ziel ca. 50% der Ernteverluste zu entschädigen.

Angela Stofner, Ortsvorsitzende der CDU Meckenbeuren, bedankte sich bei Bürgermeister Andreas Schmid und MdL August Schuler für den informativen Abend und wies darauf hin, dass im August wegen der Sommerferien kein CDU Stammtisch stattfinden werde. Zum nächsten Stammtisch werde im September eingeladen werden. 

Pressereferentin Daniela Dietrich

CDU Meckenbeuren

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03.07.2017

August Schuler fordert Ausbau des schnellen Internet für die Landwirtschaft

Abgeordnetentag der CDU Taldorf - vor Ort auf dem Hof der Familie Bentele bei Adelsreute

Der Familie Bentele ist gelungen, was heute nicht mehr ganz selbstverständlich ist, nämlich der Generationenwechsel und die Übergabe des landwirtschaftlichen Betriebes vom Vater auf den Sohn. Dies ist auch deshalb möglich geworden, weil Vater Franz Bentele seinen Sohn Thomas bei Innovationen wie dem Melkroboter von Anfang an unterstützt hat. Bei seinem Besuch auf dem Hof im Weiler Bandeleshaus bei Adelsreute in der Ravensburger Ortschaft Taldorf konnte Landtagsabgeordneter August Schuler auch feststellen, wie wesentlich ein funktionierendes schnelles Internet für die Zukunft moderner Bauernhöfe ist. Begleitet wurde Schuler dabei von Stadt- und Ortschaftsrätin Margarete Eger, sowie vom CDU Vorsitzenden Volker Barth und mehreren Gästen.

Neubau eines Laufstalles mit Melkroboter 

Es sei erstaunlich unproblematisch gewesen, dass die Holstein-Kühe auf dem Bentele-Hof den Melkroboter angenommen hätten, erinnern sich Thomas und Franz Bentele an die Zeit der Umstellung. 2014 hat die Familie die Investition gewagt und einen Laufstall für diejenigen 120 Kühe neu gebaut, die Milch geben, und dort zwei Melkroboter installiert; von denen ist jeder auf 60 Tiere ausgerichtet. Für die Aufzucht der Kälber gibt es einen eigenen Stall nebenan. Dass die Umstellung so gut geklappt hat, liege sicher auch daran – so Landwirtschaftsmeister Thomas Bentele -, dass es beim Melken immer auch eine Portion "schmackhaftes" Kraftfutter als Anreiz für die Kühe gibt. Ein weiterer Vorteil für die Tiere: Sie können sich nun mehrmals am Tag melken lassen. Zuvor war dies nur zwei Mal möglich gewesen. Der Roboter steuert das Melken komplett allein, jeder Melkvorgang und jede Milchmenge wird digital erfasst, für jede Kuh entsteht so auch ein eigenes Profil. Damit diese technischen Vorgänge zuverlässig gelingen, benötigt der Melkroboter regelmäßig Updates der Software – dies wird Online umgesetzt wird. Dieser Prozess geht nur dann problemlos, wenn schnelles Internet zuverlässig verfügbar ist. Schnelles Internet benötigen die Benteles und weitere landwirtschaftliche Betriebe übrigens auch für ihre Gäste in den Ferienwohnungen, da die Kunden gezielt Übernachtungsmöglichkeiten mit leistungsfähigem Internet-Zugang suchen. Gutes Internet brauchen die Benteles aber auch, wenn es um den aktuellen Wetterdienst sowie das Online-Marketing für den Christbaum- und den Brennholz-Verkauf geht.

Moderne Technik und Big Data in der Landwirtschaft

All diese Beispiele zeigen ganz allgemein, dass Landwirtschaft Zukunft hat, wenn man sich breit aufstellt, wenn man investiert, und wenn man moderne Technik - Smart Farming und Smart Processing genannt - nutzt. Aber da gibt es noch Hürden. Denn so ganz einfach ist es mit dem schnellen Internet im Außenbereich nicht. Ein direkter Kabelanschluss dürfte auch in Zukunft schwierig werden, da die Investitionen in Glasfaserkabel für die wenigen Haushalte in Bandeleshaus wohl zu hoch wären. Es wäre aber ein großer Vorteil, so August Schuler, wenn Glasfaser möglichst bald bis Adelsreute verlegt wird. Immerhin hat die Stadt Ravensburg bereits ihre Leerrohre bis dorthin verlegt und sucht noch einen Anbieter, der diese nutzt. Geht das Glasfaserkabel bis Adelsreute, dann verbessert sich die bestehende Funkverbindung bis zu den Höfen im Außenbereich schon mal erheblich, und schnelles Internet ist zuverlässiger als bisher verfügbar.

Der Besuch von August Schuler und Vertretern der CDU Taldorf auf dem Hof der Familie Bentele ist auch Volker Barth sehr wichtig. Denn der Vorsitzende des Ortsverbandes Taldorf möchte durch positive Beispiele belegen, dass es sich lohnen kann, den Familienhof auch in nächster Generation fortzusetzen. Bei den Benteles gelingt dies auch deshalb so gut, weil alle Generationen der Familie ihren Teil dazu beitragen, hob auch Stadträtin Margarete Eger hervor.

Bild 1

Landtagsabgeordneter August Schuler im Gespräch mit Landwirtschaftsmeister Thomas Bentele

Bild 2


Mit der CDU Taldorf vor Ort im neu erbauten Laufstall der Familie Bentele im Adelsreuter Ortsteil Bandeleshaus (von links) Vorsitzender Volker Barth, Stadt- und Ortschaftsrätin Margarete Eger, Senior-Landwirt Franz Bentele, Landwirtschaftsmeister Thomas Bentele, Landtagsabgeordneter August Schuler

Bild 3

Landwirtschaftsmeister Thomas Bentele (Bild Mitte) und seine Frau (Bild rechts) erklären Volker Barth (Bild links) die Melkroboteranlage 

 

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26.06.2017

Politische Informationsfahrt in die Landeshauptstadt

Trotz Hitzerekorden von 35 Grad und einer ausgefallenen...

Trotz Hitzerekorden von 35 Grad und einer ausgefallenen Klimaanlage des Busunternehmens machten sich 46 Unionsmitglieder und Gäste aus den Wahlkreisen Ravensburg (August Schuler, MdL) und Wangen (Raimund Haser, MdL) unter Reiseführung von Kreisgeschäftsführerin Maria Blaseg frühmorgens zu einer politischen Informationsfahrt nach Stuttgart auf.

Bahnprojekt Baden-Württemberg 21 und Elektrifizierung Südbahn

Die zentralen Themen waren: Besuch und Information zum Bahnprojekt S 21 im Turmforum des Hauptbahnhofes, Besuch des Landtages, der Plenarsitzung und Abgeordneten-Gespräche. Einmal wurde der Besuchergruppe aus dem Landkreis Ravensburg im Turmforum deutlich, dass S 21 nicht allein ein Bahnhof-Projekt der Landeshauptstadt Stuttgart ist, sondern ein Baden-Württemberg-Projekt mit der Neubaustrecke Stuttgart-Ulm (als Teil der Bahnmagistrale Paris-Karlsruhe-Stuttgart-München-Wien-Budapest) und gleichzeitig ein Projekt der Elektrifizierung der regionalen Strecken wie der Südbahn Ulm-Biberach-Ravensburg-Friedrichshafen-Lindau. Die Südbahn-Elektrifizierung beginnt 2017 und soll 2021 abgeschlossen sein, das S 21-Projekt ist auf 2021/2022 terminiert.

36. Plenarsitzung im Landtag - Plenarreden unserer Abgeordneten

In der Mittagspause konnte das gastronomische Angebot der Stadt Stuttgart getestet werden bis der Besuch des Landtages mit Plenarsitzung und der Begegnung mit den Abgeordneten Raimund Haser und August Schuler auf dem Programm stand. Die Besuchergruppe konnte die Plenarrede von August Schuler (als Mitglied des Verkehrs-Ausschusses und Sprecher der CDU Landtagsfraktion) zur Änderung des "Landesgemeindeverkehrs-finanzierungsgesetzes" (LGVFG = ein "Zungenbrecher") erleben. Nach der 2. Lesung des Änderungsgesetzes können unsere Allgäu-Gemeinden einen 75%-Zuschuss für die Beseitigung von Bahnübergängen beantragen und damit eine wichtige Verbesserung der Verkehrssicherheit erreichen. Am Vormittag hatte bereits Kollege Raimund Haser (als Mitglied des Umwelt-Ausschusses und Naturschutz-Sprecher) zum Thema der Biodiversität (=Artenvielfalt) in unserem Land für die CDU-Fraktion Stellung genommen. Die 36. Plenarsitzung des Landtages begann an diesem Mittwoch - trotz Hitzerekorden - um 10.00 Uhr und endete um 18.30 Uhr. Nach der zweijährigen, baulichen und energetischen Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes sind Plenarsaal, Sitzungssäle und Büros inzwischen klimatisch "erträglich".

Begegnung mit den Abgeordneten aus dem Wahlkreis

Zum Abschluss des Informationstages begegneten die Unionsmitglieder unseren Landtagsabgeordneten Raimund Haser und August Schuler. Seit April 2016 sind sie inzwischen Mitglieder der CDU Fraktion und nach 15 Monaten "eingearbeitet". Sie berichteten zunächst über die Arbeit in der Fraktion, den Arbeitskreisen und Ausschüssen. Den einzelnen Ausschüssen gehören die jeweiligen Fachleute der Fraktionen an, etwa für das Finanzwesen, die Schulpolitik oder für den Umweltschutz.

Die Ausschüsse befassen sich mit den Angelegenheiten, die ihnen - in der Regel vom Plenum - im Einzelfall überwiesen worden sind, und geben Beschlussempfehlungen. Darüber hinaus können die Ausschüsse auch andere Fragen aus ihrem Geschäftsbereich beraten und dem Landtag zur Entscheidung vorlegen. Raimund Haser ist Mitglied in den Ausschüssen Schule und Bildung, Hochschule und Kunst, sowie Umwelt, Klima und Energiewirtschaft. August Schuler ist Mitglied im Verkehrs-Ausschuss und im Ausschuss für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft, sowie in diesem Ausschuss der stellvertretende Vorsitzende. Die Ausschüsse werden in den Arbeitskreisen der CDU Fraktion inhaltlich und politisch vorbereitet.

Der Landtag ist die gewählte Vertretung der Bürger und Bürgerinnen von Baden-Württemberg. Die Abgeordneten entscheiden als Vertreter des ganzen Volkes über die laufenden politischen Fragen. Sie sind dabei nicht an Aufträge und Weisungen gebunden. Die Beschlüsse des Landtags werden vom Plenum, der Vollversammlung aller Parlamentarier, gefasst. Es ist das Forum für die politische Debatte, für wichtige politische Aussagen der Fraktionen und der Regierung. Die Arbeit der Abgeordneten im Landtag findet also in der Fraktion, in den Arbeitskreisen, in den Ausschüssen und im Plenum statt.

Diskussion und Fragerunden

Eine intensive Diskussion und Fragerunde der CDU Mitglieder schloss sich den Stunden im Plenum und im Abgeordnetengespräch an. Wie ist die Zusammenarbeit mit der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen? Wie arbeiten Innenminister Thomas Strobl und der Ministerpräsident zusammen? Wie ist die Atmosphäre in der CDU Landtagsfraktion? Wie haben sich die fünf Minister der CDU Fraktion und ihre Staatssekretäre eingearbeitet und bewährt? Welche Schwerpunkte hat die CDU Fraktion gesetzt? Raimund Haser und August Schuler arbeiten zum Nutzen unseres Landkreises und der Region Bodensee-Oberschwaben-Allgäu kollegial und partnerschaftlich zusammen. August Schuler:" Die CDU Fraktion ist das Schwungrad in der Landespolitik und der politische Taktgeber im CDU Landesverband." Raimund Haser:"Ich ziehe eine positive Bilanz der Regierungs- und Fraktionsarbeit zwischen Union und Grünen. Ich setze auf eine gute Vernetzung von Verwaltung - Kommunen und Landkreisen - der Abgeordneten und der Politik. Gemeinsam erreichen wir mehr für wichtige Projekte."

Bedeutung der Bundestagswahl am 24.September

August Schuler zum Abschluss: "Jetzt geht es darum, dass wir alle - CDU Mitglieder, Vorstände und Abgeordnete - mit großer Geschlossenheit und bestem Einsatz die Bundestagswahl am 24.September angehen und einen Erfolg für die CDU Baden-Württemberg erzielen. Dies wird einen entscheidenden Einfluss auf den Fortgang der Landespolitik haben. Wir bauen auf einen Erfolg der Bundeskanzlerin Angela Merkel und wollen alle 38 Wahlkreise in Baden-Württemberg gewinnen. Ich bitte alle Unionsmitglieder sich in den kommenden Wochen - zwischen Familie und Öffentlichkeit, zwischen Beruf, Freizeit und Vereinen - einzusetzen für einen klaren Unionssieg von unserem Direktkandidaten Axel Müller und damit für unsere Kanzlerin und Bundesvorsitzende Angela Merkel!"

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25.06.2017

CDU Stadtverband Ravensburg tagt in der Ortschaft Eschach:

"Die Zukunft der Stadt wird wesentlich in unseren...

"Die Zukunft der Stadt wird wesentlich in unseren Ortschaften mitgestaltet"

Der CDU Stadtverband Ravensburg tagte mit seinem Vorstand aus den politischen Führungsgremien der Ortsverbände Ravensburg, Eschach, Taldorf und Schmalegg, der Fraktion und den Vereinigungen - Junge Union, Senioren Union, Mittelstand, Wirtschaft und den Sozialausschüssen - einmal mehr im Sitzungsaal des Rathauses Eschach in Oberhofen. Stadtverbandsvorsitzender August Schuler, MdL: "Die Zukunft der Stadt wird wesentlich  in unseren Ortschaften mitgestaltet. Beispiele sind der Wohnungsbau und die Gewerbegebiete. Mariatal, Karrer, Erlen oder Okatreute stehen in den kommenden Jahren zur Erweiterung an. Damit werden zukunftsfähige Ausbildungs- und Arbeitsplätze gesichert. Die B 30 Süd, Abschnitt VI (Weißenau - Untereschach) steht vor der Fertigstellung bis 2018/2019. Die Südbahn wird elektrifiziert. Damit werden die BOB-Zubringerbahnhöfe Weißenau und Oberzell ebenfalls gestärkt. Die digitale Infrastruktur wird auf 50 Gigabyte erweitert, jeder Ortsteil in unseren Ortschaften wird angeschlossen. Nicht zuletzt hat vor wenigen Wochen die "Wirtschaftsschau im Gewebegebiet Mariatal mit Weißenau" die Dynamik und Leistungsfähigkeit der Ortschaft Eschach deutlich gezeigt."

Kommunale Schwerpunkte der Ortschaft Eschach

Ortsvorsteherin Simone Rürup berichtete über kommunale Kernthemen wie Bauen, Mobilität und Integration. Der Wohnungsbau entwickelt sich in der Ortschaft positiv. Die Ortsteile Untereschach und Obereschach bieten Erweiterungsmöglichkeiten, in Weißenau steht der Wohnungsbau mit Sanierungen in den historischen Gebäuden des "Klosters und der Bleicherei" an. Die CDU Eschach hat "bezahlbaren Wohnungsbau auf Landesflächen" in Weißenau und in Torkenweiler beantragt. Im Wohngebiet "Hohe Bäume" in Untereschach laufen bereits Planungen für eine Erweiterung, ein neues Gebiet "Sickenried West" soll ab 2020 bebaut werden. Die CDU Fraktion im Gemeinderat hat Ergänzungs- und Abrundungssatzungen für die Teilorte in allen Ortschaften beantragt um ortsansässige Bauwillige und Familien zu unterstützen.

Ideentreff der CDU Eschach - die Bürgerschaft beteiligt sich

Weitere Themen der Ortsvorsteherin und des Stadtverbandes waren: Die Neugestaltung der Ortsdurchfahrt Untereschach und ein dazu stattfindender Bürgerdialog. Die Stärkung der Nahversorgung im Teilort Oberhofen, die Sanierung der Stefan-Rahl-Grundschule, das künftige Kloster- und Heimatmuseum, die notwendige Ausstattung der Feuerwehr Eschach und die personelle Zukunft der Ortsverwaltung mit Bauhof. Ortsvorsteherin Simone Rürup freut sich über den "Ideentreff" der CDU Eschach, der der Bürgerschaft die Chance ermöglicht sich in den Teilorten mit ihren Anregungen und Wünschen einbringen zu können. Der neue CDU Vorsitzende Bernhard Rückgauer will diese politische Format fortsetzen: "Die CDU Eschach wird auch in Zukunft unseren Ortschaftsrat und die Ortsverwaltung stärken. Wohnungsbau und Arbeitsplätze, Kindergärten und Schulen, Mobilität und Infrastruktur, Vereine und Ehrenamt - das soziale Netzwerk, die vielen Initiativen aus der Bürgerschaft und die vielfältigen Angebote in unserer Ortschaft sind beispielgebend und stärken unsere Gemeinschaft. Das ist uns eine wesentliche Aufgabe der Ortspolitik." Bernhard Rückgauer dankte nochmals dem Fraktionsvorsitzenden Stadt- und Ortschaftsrat Markus Brunner für seine fast zehnjährige Arbeit als Eschacher CDU Vorsitzender: "Du hast hervorragendes für die Politik und die Zukunftsfähigkeit unserer Ortschaft geleistet und dafür viel persönliche Zeit und großen Einsatz eingebracht!"

 

Foto 1: Einmal mehr tagte der Vorstand des CDU Stadtverbandes in der Ortschaft Eschach. Ein deutliches Bekenntnis zu einem guten Miteinander und zu einer vertrauensvollen politischen Zusammenarbeit.

Foto 2: Neuer Vorsitzender der CDU Eschach ist Bernhard Rückgauer, hier im Gespräch mit Ortsvorsteherin Simone Rürup. Der CDU Vorsitzende: "Für unsere Bürgerinnen und Bürger, für unser Ortschaft wollen wir vertrauensvoll und engagiert zusammenarbeiten."

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25.06.2017

ÖPNV-Offensive in Stadt und Land: Weg frei für ein verlässliches und flächendeckendes ÖPNV-Angebot

Landesregierung beschließt Neuordnung der Landesfinanzierung des Bus- und Straßenbahnverkehrs. Die Mittel hierfür werden um 50 Mio. Euro aufgestockt.

Das Land Baden-Württemberg hat sich zu einer ÖPNV-Offensive entschlossen. Diese ist im Koalitionsvertrag 2016 festgehalten. Die ÖPNV-Offensive umfasst nicht nur die Ballungsräume, sondern das gesamte Land. Das Leitbild hierfür ist ein landesweit flächendeckendes, verlässliches und stabiles Grundangebot im ÖPNV. Das heißt, künftig soll es mindestens im Stundentakt von frühmorgens bis spätabends Verbindungen für alle Ortschaften im Land geben. Das Land wird für seinen Zuständigkeitsbereich, den Nahverkehr auf der Schiene (SPNV), den im „Zielkonzept 2025“ verankerten Standard schrittweise umsetzen. Daneben fördert das Land in einem speziellen Förderprogramm sogenannte Regiobusse. Regiobuslinien dienen dazu, alle Mittel- und Unterzentren ohne Schienenanschluss mit schnellen Busverbindungen im Stundentakt-Standard von 5 – 24 Uhr gleichwertig zum SPNV anzubinden.

Für den Ausbau des übrigen ÖPNV mit Bussen und Straßenbahnen sind nach dem ÖPNV-Gesetz des Landes die Landkreise und die kreisfreien Städte zuständig. Um diese Aufgabe nachhaltig erfüllen und den ÖPNV-Ausbau entschlossen vorantreiben zu können, erhalten sie ab dem Jahr 2018 vom Land hierfür die nötigen Instrumente, nämlich die Verfügung über zusätzliche Finanzmittel. Diese Neuordnung der ÖPNV-Finanzierung war erforderlich, um eine rechtssichere und zukunftsfähige Finanzierungsgrundlage zu schaffen.

Bisher fließen jedes Jahr rund 200 Mio. Euro vom Land direkt an die Verkehrsunter-nehmen und so in den ÖPNV mit Bussen und Straßenbahnen. Diese Mittel sind bis-lang formal an den Ausbildungsverkehr gebunden. Mit den Mitteln werden Einnahme-verluste der Busunternehmen ausgeglichen, die ihnen durch die Rabatte für Schülerkarten entstehen. Die Mittel stellen aber darüber hinaus, besonders in der Fläche, die zentrale Grundfinanzierung des ÖPNV dar.

Die auch aus rechtlichen Gründen erforderliche Neustrukturierung der ÖPNV-Finanzierung nutzt das Land nun, um die ÖPNV-Offensive flächendeckend voranzubringen. Die Reform wurde mit den betroffenen Verbänden der kommunalen Seite und der Verkehrsunternehmen in einem ausführlichen Prozess ausgehandelt. Mit der Reform wird die kommunale Ebene in ihrer Verantwortung für einen guten ÖPNV gestärkt. Ab 1. Januar 2018 sollen die Mittel in Höhe von 200 Mio. Euro vom Land transparent über die zuständigen Landkreise in den ÖPNV fließen. Die Grundfinanzierung des ÖPNV wird dabei unabhängig vom demografischen Wandel und damit unabhängig von einem Rückgang der Schülerzahlen gesichert, sodass eine flächen-deckende Grundversorgung der Menschen mit ÖPNV-Verbindungen sichergestellt wird. Damit wird diese wichtige Säule der Daseinsvorsorge gestärkt.

 

Die Stadt- und Landkreise erhalten durch die Übertragung der Finanzierungsverantwortung mehr Gestaltungs- und Entscheidungsspielraum. Es verschafft ihnen die Möglichkeit, den ÖPNV flächendeckend im Land auszubauen, passende Mobilitäts-angebote zu schaffen und den ÖPNV nachhaltig zu verbessern und zu stärken. Die Kreistage können den Mitteleinsatz eigenverantwortlich und ganz gezielt steuern. Für die Bürger wird nachvollziehbar, was die Kommunalpolitik vor Ort für den ÖPNV tut.

Die Kommunen sind verpflichtet, die Mittel vollständig für das ÖPNV-Angebot und in Fahrpreismaßnahmen zu verwenden. So wird eine verpflichtende Rabattierung der Fahrkarten im Ausbildungsverkehr auf mindestens 25 % für alle Schüler und Auszubildenden im Land festgelegt. Bislang sind es in einigen Verbünden teilweise nur 15 %. Durch diese Verpflichtung werden Eltern im Land finanziell entlastet. Die Stadt- und Landkreise können zudem, ganz nach dem jeweiligen Bedarf vor Ort, weitere Tarifmaßnahmen treffen und beispielsweise Kindertickets oder Sozialtickets schaffen, um sozial Schwächere finanziell zu entlasten. Sie können künftig im Rahmen von Ausschreibungen auch eine höhere Qualität des ÖPNV fordern etwa bei der Fahrzeugausstattung und beim Einsatz von WLAN. Nicht zuletzt können die Mittel dazu verwendet werden, das Verkehrsangebot aufzubessern, indem beispielsweise neue Halte angefahren oder neue Linien eingerichtet werden. Von diesen Maßnahmen profitieren dann nicht nur Auszubildende und Berufstätige, sondern alle Fahrgäste.

Die Mittel werden ab dem Jahr 2021 schrittweise um 50 Mio. Euro angehoben. Ab dem Jahr 2023 stehen dann jährlich 250 Mio. Euro zur Verfügung, um dem wachsen-den Bedarf für die ÖPNV-Offensive Rechnung zu tragen. Das Land und die kommunalen Landesverbände haben sich darauf geeinigt, hierzu jeweils die Hälfte der Auf-stockung beizutragen. Die Mittel werden zukünftig an die Land- und Stadtkreise nach einem Schlüssel verteilt, der auch angebots- und ÖPNV-bezogene Komponenten enthält. So werden im urbanen wie auch im ländlichen Raum erhebliche Anreize für mehr ÖPNV-Leistungen gesetzt und Steigerungen bei den Fahrgastzahlen honoriert. Denn Stadt- und Landkreise, die das ÖPNV-Angebot ausbauen und voranbringen, werden einen größeren Anteil vom gesamten Betrag erhalten. Die Fahrgäste werden von diesen Anreizen für den Ausbau des Angebots profitieren.

Verkehrsminister Winfried Hermann erwartet von dieser weitreichenden Strukturreform und der spürbaren Aufstockung der Mittel einen Schub für den Ausbau des ÖPNV im Land.

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23.06.2017

CDU-Kampagne zur Bundestagswahl 2017: Die Kanzlerin und schwarz-rot-goldene Farbenspiele

Knapp 100 Tage vor der Bundestagswahl präsentiert die...

Knapp 100 Tage vor der Bundestagswahl präsentiert die CDU ihre Plakatkampagne. Sie wird bestimmt von den deutschen Nationalfarben, Europa - und einer lächelnden Angela Merkel.

Kernthemen Sicherheit, Arbeit und Familie

CDU-Chefin Angela Merkel will mit schwarz-rot-goldenen Farbenspielen und den Kernthemen Sicherheit, Arbeit und Familie zum vierten Mal Kanzlerin werden. «Für ein Deutschland, in dem wir gut und gerne leben», lautet der Kernslogan der Plakat-Kampagne, die Generalsekretär Peter Tauber am Donnerstag in Berlin vorstellte. Merkel selbst präsentiert den Kernsatz auf einem der Plakate vor schwarz-rot-goldenem Hintergrund lächelnd mit dunkelblauem Blazer und typischer Halskette aus schwarzen, rosafarbenen und türkisen Steinen.

Schwarz - Rot - Gold und moderner Patriotismus

Alle Themen-Plakate spielen mit den deutschen Nationalfarben Schwarz, Rot und Gold. Ein goldgelber Streifen liegt jeweils über einem roten auf einem schwarzen im Hintergrund.
Mit dem «frohen Farbenspiel dieser drei deutschen Farben» wolle man zeigen, dass die CDU «ein aufgeklärter, ein offener, ein moderner Patriotismus leitet», sagte Tauber. Mit dem Merkel-Plakat solle die Botschaft einer Kanzlerin verbreitet werden, die «Verlässlichkeit in unruhigen Zeiten verkörpert» und «Lust auf Zukunft» habe.

Europa stärken heißt Deutschland stärken

Einen besonderen Schwerpunkt legen die Christdemokraten auf Europa - erstmals gibt es laut Tauber ein eigenständiges europapolitisches Plakat, auf dem neben einer angedeuteten blauen Europaflagge das Motto «Europa stärken heißt Deutschland stärken.» zu lesen ist. Man stehe damit in der Tradition der CDU-Kanzler Konrad Adenauer und vor allem Helmut Kohl. Stärker als bei der Wahl 2013 werde zudem das Thema Familie plakatiert.

Die Mitte. CDU.

Merkel will ihre Partei im Wahlkampf für die Entscheidung am 24. September in der Mitte des politischen Spektrums verortet sehen - symbolisiert durch den Schriftzug «Die Mitte. CDU». Er wird etwa bei öffentlichen CDU-Veranstaltungen wie Pressekonferenzen eingesetzt.
Kritik des konservativen Flügels innerhalb der CDU, der Merkel eine zu starke Ausrichtung an der Mitte vorwarf, war nach den Erfolgen bei den drei jüngsten Landtagswahlen weitgehend verstummt.

 

Gemeinsames Wahlprogramm

CDU und CSU wollen am 3. Juli das gemeinsame Wahlprogramm der Union vorlegen. Darin würden wie angekündigt auch Aussagen zur Zukunft der Rente enthalten sein, sagte Tauber. «Aber es bleibt dabei: Wir glauben, bis 2030 ist die Rente gut aufgestellt.» Auch die von Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) genannten Entlastungen in Höhe von 15 Milliarden Euro bei der Lohn- und Einkommensteuer würden eine Rolle spielen. Darüber hinaus werde es weitere Bereiche geben, in denen die Union investieren und die Menschen entlasten wolle. SPD und Oppositionsparteien kritisierten, dass es von der Union noch keine konkreten Ankündigungen bei den Themen Steuern oder Rente gibt.

Helmut Kohl - Kanzler der Einheit und Ehrenbürger Europas

Zu den Vorgängen innerhalb der Familie Kohl im Zusammenhang mit den Trauerfeiern für den vor knapp einer Woche gestorbenen Altkanzler wollte sich Tauber nicht äußern. Für ihn sei entscheidend, was Kohl für die deutsche Einheit und die europäische Einigung getan habe. «Das sollte vor allem in aktuellen Betrachtungen - auch weil sein Tod erst ein paar Tage zurückliegt - im Mittelpunkt stehen.»

(Quelle: dpa)

 

Foto 1: Schwarz - Rot - Gold und mit Patriotismus für Deutschland

Foto 2: Ein starkes Deutschland für ein starkes Europa

Foto 3: Gemeinsam in den Bundestagswahlkampf 2017: Verkehrs-Staatssekretär und MdB Norbert Bathle, MdB Kandidat Axel Müller für den Wahlkreis Ravensburg-Oberschwaben und MdL August Schuler (Stadtverband Ravensburg)

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21.06.2017

Der Kanzler der Einheit und Ehrenbürger Europas war den Menschen in Oberschwaben verbunden

Erinnerungen an den Politiker und Menschen Helmut Kohl von August Schuler, MdL, CDU Stadtverband Ravensburg

Einsatz für Helmut Kohl im Wahlkampf 1976 - Freiheit statt Sozialismus 

Erste politische Erfahrungen als junge Wahlkampf-Helfer konnten wir Ravensburger Schüler im Super-Wahljahr" 1976 sammeln. Zuerst konnte Ministerpräsident Hans Filbinger im April seine absolute Mehrheit in Baden-Württemberg mit 56,7 % ein zweites Mal ausbauen. Der Ravensburger CDU Kandidat war der spätere Staatssekretär Alfons Maurer (MdL von 1976 - 1990), er trat die Nachfolge von Landwirtschaftsminister Dr. Friedrich Brünner (MdL von 1956 - 1976) an. Aus Liebe zu Deutschland - Freiheit statt Sozialismus" war dann das (nicht unumstrittene) zentrale Wahlkampfmotto der CDU für die Bundestagswahl im Oktober 1976. "Freiheit" sollte die demokratische "Bonner Republik" und ihre Westintegration in der damaligen EWG und der NATO symbolisieren, "Sozialismus" auf das politische Unrechtssystem der damaligen DDR hinweisen. Diese Polarisierung hatte uns CDU-Wahlkämpfer elektrisiert, motiviert und begeistert. "Unser Kandidat" Helmut Kohl konnte mit 48,6 % ein Spitzenergebnis für die Unionsparteien erkämpfen. Obwohl er von vielen Medien als "pfälzischer Provinzpolitiker" aus Mainz geschmäht wurde. Trotzdem konnte Helmut Schmidt Bundeskanzler einer SPD/FDP-Koalition bleiben. Das löste bei uns leidenschaftlichen und ungestüm-jugendlichen Wahlkämpfern starke Enttäuschungen aus. Wir ahnten nicht, dass dieses phänomenale Wahlergebnis von 1976 das Fundament für Helmut Kohls Amtsübernahme als Bundeskanzler im Herbst 1982 war. Er ging zunächst als Oppositionsführer und Fraktionsvorsitzender nach Bonn, wenige Jahre darauf zog Helmut Kohl an seinem innerparteilichen Wettbewerber CSU-Chef Franz-Josef Strauß und SPD-Kanzler Helmut Schmidt vorbei und wurde am 1. Oktober 1982 Bundeskanzler. Imponiert hatten uns bis dahin Helmut Kohls politische Steherqualitäten, seine Beständigkeit und sein Durchhaltevermögen, seine mediale Standhaftigkeit und Unabhängigkeit, seine Modernisierung und Umformung der Union zur Volkspartei, sein Einsatz für eine Politik mit Tiefgang: "Eine Politik ohne Werte ist wertlos, ohne geistige Perspektive verliert sie Realität, Richtung und Sinn."

Der Kanzler für Deutschland auf dem Marienplatz 1990 - Gemeinsam schaffen wir es

Im Januar 1990 konnte ich politisch und beruflich mit Weggefährten das erste Mal Sachsen, Dresden und unsere künftige Partnerstadt Coswig erleben. Der unbedingte Wille der Menschen die "deutsche Einheit" zu erringen, beeindruckte uns zutiefst. Wir standen etwa mit den neuen Freunden aus Coswig an der Ruine der Frauenkirche in Dresden. Sie erzählten mit Tränen in den Augen von ihrem Dabeisein am Abend des 15. Dezember 1989 und der bewegenden Rede von Bundeskanzler Helmut Kohl und seinen Worten: "Mein Ziel bleibt - wenn die geschichtliche Stunde es zulässt - die Einheit unserer Nation. Und dass diese Stunde kommt, daran glaube ich". Volkskammerwahlen im März, Kommunalwahlen im Mai, Landtagswahlen im September, erste gesamtdeutsche Bundestagswahlen im Dezember. Das Jahr 1990 war wesentlich bestimmt durch eine Dauerabfolge von Wahlen in den "neuen" Bundesländern. Wir waren im "Wahleinsatz" in unserer Partnerstadt Coswig und unterstützten unseren dortigen CDU-Partnerverband. Zeit, Entfernung, Arbeit und jegliche Mühen spielten keine Rolle - wir sahen uns beflügelt als "Botschafter der Demokratie" und "verlängerten Arm" unseren Bundesvorsitzenden und Kanzlers Helmut Kohl. Zwei politische Höhepunkte gab es auch in Ravensburg. Der dritte Oktober 1990 und damit die deutsche Einheit. Am Vorabend zogen wir mit einer großen Zahl von Mitgliedern und Bürgern - organisiert von der CDU Ravensburg und dem CDU Kreisverband - über die Marktstrasse auf die Veitsburg. Um Mitternacht sangen wir das "Lied der Deutschen". Wenige Wochen später begrüßten wir Helmut Kohl auf dem Marienplatz zu einer Wahlkundgebung. Der Bundeskanzler war umrahmt vom jungen Kandidaten Dr. Andreas Schockenhoff (MdB von 12/1990 - 2014), von Oberbürgermeister Hermann Vogler (OB von 1987 - 2010) und vom damaligen CDU Stadtverbandsvorsitzenden Franz Wachter. Es regnete in Strömen, das tat jedoch der Begeisterung der großen Menschenmenge keinen Abbruch. Die erste gesamtdeutsche und vorgezogene Bundestagswahl vom 2.12.1990 stand ganz im Zeichen der Wiedervereinigung, Helmut Kohl konnte mit der CDU/CSU 43,8 % erreichen und erneut mit der FDP die Regierung stellen.

Der Altbundeskanzler und Ehrenbürger Europas im Konzerthaus Ravensburg 2004

Im Juli 2004 fand im Konzerthaus Ravensburg eine große Festveranstaltung zum 100. Geburtstag von Kurt Georg Kiesinger, dem ehemaligen Ministerpräsidenten (1958 - 1966) und Bundeskanzler (1966 - 1969) statt. Er vertrat ab 1949 in seinen ersten Legislaturperioden im Bundestag den Wahlkreis Ravensburg. Kiesinger ging als Universitätsgründer (Konstanz und Ulm) in die Landesgeschichte ein. Außerdem trug er wesentlich zur inneren Stabilisierung des jungen, erst 1952 gegründeten Landes Baden-Württemberg bei. Als Festredner konnte der CDU Bezirksvorsitzende Andreas Schockenhoff den Altbundeskanzler Helmut Kohl gewinnen. Die lange Autofahrt über mehr als 300 km von Ludwigshafen-Oggersheim bis nach Ravensburg waren ihm nicht zuviel gewesen, ja Helmut Kohl legte zunächst Wert auf einen Privatbesuch im Hause Schockenhoff. Das war ein deutliches Zeichen seiner Wertschätzung für den Ravensburger Bundestagsabgeordneten und Außenpolitiker. Da blitzte einmal mehr das "Netzwerk" Helmut Kohls auf, das über Jahrzehnte auf "Männerfreundschaften" und persönlichen Begegnungen aufgebaut war. Vor dem Konzerthaus begrüßten dann Oberbürgermeister Hermann Vogler, Kultusministerin Annette Schavan, Kreisvorsitzender und Minister Rudolf Köberle, Andreas Schockenhoff und Stadtverbandsvorsitzender August Schuler den Altkanzler. Helmut Kohl, das war zu spüren, war "bester Stimmung". Seine "dunklen Jahre", die nach Spendenkrise, Ehrenwort und Rückgabe des Ehrenvorsitzenden in den Freitod seiner Ehefrau Hannelore im Juli 2001 mündeten, schienen hinter ihm zu liegen. Das Konzerthaus war bis auf den letzten Platz besetzt, die Türen zum Foyer mussten für weitere Zuhörer geöffnet werden. Der Historiker Helmut Kohl würdigte souverän die Verdienste seines Vorvorgängers Kiesinger als Bundeskanzler, als Außenpolitiker und als Ministerpräsident von Baden-Württemberg. Die zentralen Stationen seiner eigenen Politik zwischen Einheit und einem in Europa fest verankerten Deutschland ließ Kohl naturgemäß nicht aus. Einmal mehr beschwor er "Frieden und Freiheit in einem geeinten Europa" und skizzierte dabei die Chancen der jungen Generation und des wiedervereinigten Deutschland: "Wir wollen ein friedfertiges Europa schaffen. Ein Europa, das stark genug ist, den Frieden auf unserem Kontinent zu sichern, kann auch einen aktiven Beitrag zum Frieden der Welt leisten." Nach einer grandiosen politischen "Geschichtsstunde" folgte der "Nachtreff" im "Waldhorn-Saal" am Marienplatz. Sternekoch Albert Bouley hatte gastfreundlich aufgetischt, einer fröhlichen Feierrunde stand nichts im Wege. Außer der Dankesrede von CDU-Chef August Schuler, die von Helmut Kohl jovial abgekürzt wurde: "Schuler, mach mal schneller, wir wollen jetzt essen, trinken und feiern!" So der Kanzler, der der Gästeschar um Ministerpräsident Erwin Teufel mit "Leibinger-Weizen" zuprostete und damit jeden weiteren Redebeitrag beendete. Zuvor hatte der Kanzler vor der benachbarte "Ratsstube" von Gastwirtin Claudia Haller-Schuler ein "Leibinger-Pils" geordert und seinen ersten Durst gestillt. Es war deutlich zu spüren, der leiblichen Genüssen gerne zusprechende Pfälzer Helmut Kohl ("Essen und Trinken - da steht für Freude am Leben.") war den barocken Oberschwaben sehr verbunden und zugetan!

 

Fotos: Medienservice Siegfried Heiß 

Foto 1: Begrüßung im Juli 2004 vor dem Konzerthaus von links: Minister und Kreisvorsitzender Rudi Köberle, MdB Andreas Schockenhoff, Altkanzler Helmut Kohl, Ministerin Annette Schavan, Stadtverbandsvorsitzender August Schuler, Oberbürgermeister Hermann Vogler.

Foto 2: Im Anschluss an die Festveranstaltung im Konzerthaus fand ein Stehempfang im Waldhorn-Saal statt. Sternekoch und Waldhorn-Chef Albert Bouley begrüßt den Altkanzler zusammen mit Annette Schavan. 

Foto 3: Die Gastgeschenke für Helmut Kohl überreichte Maria Schuler (damals 8 Jahre alt), Tochter des Ravensburger CDU Vorsitzenden

Foto 4: Begrüßung des Altkanzlers durch den Ravensburger CDU-Chef August Schuler, daneben Ministerin Annette Schavan. (im Hintergrund ein Sicherheitsbeamter)

Foto 5: Begrüßungs- und Dankrede für den Altkanzler Helmut Kohl, rechts Landrat Kurt Widmaier. Der Altkanzler zu Schuler: "Mach Du mal schneller Schuler, wir haben Hunger und wollen jetzt essen!" Im Hintergrund Stadtrat Hugo Adler.

Foto 6: "Prosit!". Der Altkanzler lässt sich mit Ministerpräsident Erwin Teufel, Ministerin Annette Schavan, Andreas Schockenhoff mit Ehefrau Diane ein "Leibinger Weizen" schmecken, während Organisator August Schuler noch mit dem Gästebuch beschäftigt ist.

Foto 7: Bezirksvorsitzender Andreas Schockenhoff stellt Altkanzler Kohl die "erste Gästereihe" vor: hier Bürgermeister und Kreistags-Vorsitzender Roland Bürkle (Bad Wurzach) seine Frau Stefanie Bürkle, heute Landrätin in Sigmaringen.

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19.06.2017

Bürgerfest des Landtags

„Am Samstag, 24. Juni 2017 findet im Stuttgarter Landtag wieder ein Bürgerfest statt. An diesem Tag wird erstmals das neue Bürger- und Medienzentrum für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Mit einem vielfältig bunten Programm, das die Fraktionen zusammengestellt haben, kann man in und um den Landtag Politik hautnah erleben".

https://www.landtag-bw.de/home/aktuelles/burgerfest.html

 

Bürger- und Medienzentrum: Festakt mit Bundestagspräsident Norbert Lammert

Nach gut zwei Jahren Bauzeit ist das neue Bürger- und Medienzentrum des Stuttgarter Landtags fertig. Am Freitag wird es nun offiziell bei einem Festakt übergeben.
Festredner ist Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU). 
 
Großes Bürgerfest
Am Samstag wird das Gebäude bei einem Bürgerfest der Öffentlichkeit präsentiert - jedoch unter verschärften Sicherheitsvorkehrungen. 

Bürger- und Kommunikationstentrum
Baustart des Bürgerzentrums war im Februar 2015. Es enthält vier Konferenzräume. Eine Besucherausstellung soll mit analogen, digitalen
und spielerischen Elementen über die Arbeit, die Aufgaben und die Funktion des Landtags informieren. Der 1961 gebaute und denkmalgeschützte Landtag war zuletzt (Eröffnung im Mai 2016) für insgesamt gut 52 Millionen Euro grundlegend saniert worden. Im zweiten Schritt wurde das
Bürgerzentrum angebaut.

 

 

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14.06.2017

Mit August Schuler im Gesundheitshaus „Rundum Grünkraut“

Seine Firmen-Besuche möchte der Landtagsabgeordnete August Schuler dazu nutzen, um neue und innovative Unternehmen vorzustellen und ihnen eine Plattform zu bieten.

Grünkraut Gullen – Das Gesundheitshaus „Rundum Grünkraut“ hat sich seit einem Jahr im Gewerbegebiet Gullen zu einer gefragten Anlaufstelle rund um verschiedene Gesundheitsangebote für Kunden rund um die Gemeinde Grünkraut entwickelt. Dabei haben sich mehrere selbständige Frauen mit ihren Praxen eingemietet. Die Bandbreite des Angebots würde man dabei sogar eher in einer größeren Stadt vermuten: Hebammen, Homöopathie, Osteopathie, Kosmetik sowie Logopädie und Psychologie. Das Angebot runden eine Tanzschule, ein Laden und das Café „Rundum lecker“ ab.

Rundum ist also ein Wort im doppelten Sinne, erklärt Katharina Forstenhäusler bei einem Kaffee im Café „Rundum lecker“. Es bezieht sich auf das Einzugsgebiet der Kunden rund um die Gemeinde Grünkraut bis ins Schussental und in den Bodenseekreis hinein. Es bezieht sich aber auch auf die umfassende Bandbreite der Angebote in dem Neubau am Rand des Gewerbegebiets in Richtung Groppach.

Begonnen hat alles mit den Hebammen. Denn Forstenhäusler – sie ist einer der Hebammen - hat sich schon zuvor mit Kolleginnen zusammengeschlossen, um als ein Team aus Selbständigen zu kooperieren. Und irgendwann hat sich die Frage nach besser geeigneten und größeren Räumen gestellt. Dass daraus nun sehr viel mehr geworden ist, liegt vielleicht daran, dass man sich halt kennt in einer ländlichen Gemeinde. Und dabei wurde rasch deutlich, es gibt einen Bedarf. Denn für viele Selbstständige ist es günstiger, wenn man das Büro und die Praxis nicht irgendwo hat, sondern in einem gemeinsamen Haus mit Kollegen in einem verwandten Beruf teilt, die aber keine Wettbewerber sind. So kam es schließlich zum Gesundheitshaus „Rundum“, das im April 2016 eröffnet hat.

Forstenhäusler ist als zusätzliche Geschäftsführerin des Gesundheitshauses mit dem Mix und dem Start sehr zufrieden. „So eine Bandbreite würde man sonst vielleicht nur in einer größeren Stadt vermuten“, stellt sie zufrieden fest. Ein Vorteil für die Kunden ist dabei, dass es genügend Parkplätze und weitere Angebote gibt, um beispielsweise die Wartezeit zu überbrücken, wenn ein Kind einen Termin bei der Homöopathin oder der Logopädin hat. Als Magnet hat sich auch das Tanz-Center entwickelt, das Angebote für Kinder wie Erwachsene tagsüber und abends anbietet. Und eine weitere Anlaufstelle stellen der Laden „Landkind“ und das Café „rundum lecker“ dar, das auch für die Mitarbeiter der Firmen in der Umgebung einen täglichen Mittagstisch anbietet.

Die Räume nutzen darüber hinaus weitere Frauen für zusätzliche Angebote, nämlich Yoga, Fitness, Pekip (Gruppenarbeit für Eltern mit Kleinkindern) sowie den Musikgarten und Englisch für Kinder.

August Schuler zeigt sich von der Geschäftsidee und natürlich auch vom Erfolg sehr beeindruckt, denn ein solches Gesundheitshaus stellt aus politischer Sicht eine klare Stärkung des ländlichen Raumes dar. Denn so sind die immer mehr nachgefragten Angebote für Gesundheit direkt vor Ort verfügbar. Außerdem gibt es eine beständige Dynamik, denn durch die tagtäglich normale Kooperation gibt es immer wieder eine neue Idee. Natürlich ist das Gesundheitshaus auch eine Werbung dafür, dass sich immer mehr Frauen unternehmerisch engagieren. „Deshalb ist es wichtig, für diese Idee zu werben“ – so Schuler.

 

Kontakt:

Rundum

Groppacher Str. 6

88287 Grünkraut

www.rundum-gruenkraut.de

info@rundum-gruenkraut.de

 

 

Die Angebote im Gesundheitshaus „rundum“

 

Praxisgemeinschaft Hebammen:

Katharina Forstenhäusler, Susanne Beurer, Lucia Heinrich, Kathrin Heyer, Martina Khater, Daniela Kahlke.

info@hebammen-rundum.de    www.hebammen

Tel. (0751) 652 737 88

 

Klassische Homöopathie

Andrea Strasser

post@praxis-strasser.de

(0751) 769 606 776

 

Osteopathie

Regina Bucher

info@praxisbucher.de

Tel. (0751) 61 0 65

 

Kosmetik / Ernährungsberatung

Bianca Vigliotti

Tel. (0751) 2 55 88

 

Tanzschule

Tanzpädagogin Caroline Frick

tanzen@carofrick.de

Tel. (0176)-32 736 552

 

Logopädie “klartext”

Sabrina Förg

info@logopaedie-klartext.de

Tel. (0751) 76 965 990

 

Psychologie

Psychologische Psychotherapeutin Barbara Dubischar

Tel. (0751) 76961551

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11.06.2017

Ein Finanzminister mit Witz und Kante

Bad Saulgau - Wolfgang Schäuble analysiert das...

Bad Saulgau - Wolfgang Schäuble analysiert das Weltgeschehen und die inländischen Probleme. Die örtliche CDU und der einladende Bundestagsabgeordnete Thomas Bareiß freuen sich über 400 Gäste im Stadtforum von Bad Saulgau. Landrätin Stefanie Bürkle bittet den Minister um Mithilfe beim geplanten interkommunalen Gewerbegebiet in der ehemaligen Sigmaringer Graf-Stauffenberg-Kaserne.

 

Politisches Zugpferd Wolfgang Schäuble

Etwa 70 Pensionäre haben sich eine Stunde vor der CDU-Veranstaltung am Stadtforum eingefunden und harren auf ihren Einlass. Zur Unterhaltung spielt für sie im Saal die Rentnerband aus Ennetach auf, ihr ältester Musiker ist 84 Jahre alt, das passt und sie darf sich tüchtig ins Zeug legen. Denn der Bundesfinanzminister hat leichte Verspätung. "Schöne Landschaft zwischen Offenburg und Bad Saulgau", stellt er beim Erscheinen schmunzelnd auf dem Podest fest und hat die Lacher auf seiner Seite. Für Wolfgang Schäuble ist es ein Heimspiel, über 400 ihm wohlgesonnene Fans, weitgehend Parteifreunde, spenden ihm warmen Applaus – für örtliche Christdemokraten ist der 74-Jährige das Zugpferd schlechthin.

Einblicke in die Weltpolitik

Der Mann aus dem Polit-Establishment versteht es, ganz der Profi, charmant aufzutreten, er wirkt volksnah und garniert seine Ausführungen zu Welt- oder inländischen Geschehnissen mit so manchem humorigen Schmankerl. Sorge bereitet ihm die gewaltige Auseinandersetzung auf der arabischen Halbinsel. So nimmt er Bezug auf Katar und wertet den Konflikt als anhaltende Entzweiung im Islam zwischen Schiiten und Sunniten, die ihn an den religiösen Zwiespalt in Deutschland im Dreißigjährigen Krieg von 1618 bis 1648 zwischen Katholischer Liga und der Protestantischer Union erinnert. Zur letzteren Konfession zählt er sich selbst.

In den Griechen scheint er außergewöhnliche Freunde zu besitzen. Weil er ihnen bislang dringlichst benötigte frische Geldmittel verweigert, würde er nun in dortigen Medien in Nazi-Uniform gezeigt, anstelle der oftmals mit Hitler-Schnäuzer dargestellten Kanzlerin, sagt er mit Augenzwinkern und hält fest: "Frau Merkel ist der einzige Lichtblick!" Zur Türkei merkt er spitz an, dass das frühere Osmanische Reich einen moderneren Ansatz gezeigt hätte – jetzt steuere ihr Präsident Erdogan in eine Richtung, über die man nur die Hände über den Kopf schlagen könne. Noch gewöhnungsbedürftiger findet er, dass die Türken, hier schon in vierter oder fünfter Generation lebend, nun ihren Konflikt in Deutschland austragen müssten.

Plädoyer für Europa

Schäuble sagt auch, dass sich die USA, ob es ihr gefalle oder nicht, ihrer Verantwortung als Weltmacht nicht entziehen könne. Und er hält ein flammendes Plädoyer für Europa und ein stärkeres Frankreich unter dem neuen Staatspräsidenten Macron. Denn der Deutsche als Hegemon der EU – da hätte man wohl ganz Europa gegen sich. Zu den Problemen mit deutschen Exportüberschüssen pflege er stets zu antworten: "Die anderen müssen besser werden und wir nicht schwächer!"

Ausgeglichener Haushalt ohne Neuverschuldung

Natürlich gönnt sich der Experte einen intensiven Ausflug in die Finanzpolitik, da ist er ganz in seinem Element. Er berichtet, wie er im Job als Finanzminister 2009/10 angefangen hätte: mit einer Neuverschuldung von 86 Milliarden Euro – es gab nur Löcher zu stopfen: "Seit 2014 machen wir keine neuen Schulden mehr!" Doch wenn er sich die Vorschläge der Sozialdemokraten, dem Koalitionspartner, so anhöre, denke er bei sich: "Oh, lieber Gott, wenn sie nur eine Ahnung hätten!"

Schäuble versteht es, schnell in den Wahlkampfmodus zu schalten. Denn auch in Deutschland sei die Arbeit keineswegs erledigt. Allein durch die Integration habe man einen "ganzen Sack voller Probleme" zu bewältigen, sagt Schäuble. Als Mobilisierungsmittel für die freiheitliche Gesellschaft und für soziale Gerechtigkeit stehe die CDU – seine Empfehlung. Käme Rot-Rot-Grün an die Regierung, gehe es rückwärts. Und mit Thomas Bareiß – der selbst ganz stolz ist, den alten Fahrensmann in seinen Wahlkreis gelotst zu haben – stünde ein guter Abgeordneter parat, der sich besonders engagiere, wie überhaupt der Baden-Württemberger im deutschen Parlament eine Besonderheit darstelle.

Diskussionsrunde

Schön, dass die CDU das Auditorium ermuntert, einige Fragen an den Finanzminister zu stellen. Einer spielt auf Brennelementesteuer an. Sie ist gerade als verfassungswidrig erklärt worden. Nach dem Gerichtsurteil erhalten die Atomkraftbetreiber stattliche sechs Milliarden Euro zurück. Darüber hätte er noch gar nichts vernommen, so der Fragesteller süffisant. Schäuble gibt zu, er habe es in Erwartung von heftiger Kritik lieber vorgezogen, auf Zeitungslektüre zu verzichten. Er vergleicht seinen Kampf mit der Atomlobbymacht mit dem vielköpfigen, schlangenähnlichen Ungeheuer, der Hydra in der griechischen Mythologie, bei der ein abgeschlagener Kopf den Nachwuchs von zwei neuen Köpfen zur Folge hatte: "Es tut mir furchtbar leid, aber wir werden die sechs Milliarden bezahlen. Schön ist es nicht, aber es ist so. Das wirft uns in der Finanzpolitik nicht aus der Bahn!" Als ihm zum feierlichen Schluss Bareiß ein großes Sparschwein überreicht und Schäubles Frage: "Ist da auch was drin?" verneint, spielt der Finanzminister auf heitere Weise erneut die Karte an: "Na, als erstes lege ich da die Kernkraftsteuer rein!"

Landrätin Stefanie Bürkle weiß indes die Gelegenheit zu nutzen und bittet den Finanzminister um Mithilfe in den Verhandlungen mit der Bundesanstalt für Immobilien wegen etwaiger Ausgleichsflächen auf der ehemaligen Graf-Stauffenberg-Kaserne in Sigmaringen. Dort soll ein interkommunales Gewerbegebiet entstehen. Schäuble sichert ihr zu, sich das vortragen zu lassen. Dann eist sich der Herr über deutsche Finanzen mit klarer Ansage los: "So, jetzt muss ich aber nach Nagold!"

Für den CDU-Vorsitzenden von Bad Saulgau, Thomas Zimmerer, und seine Stadt sei es ein "großer und schöner Tag" gewesen, bekennt dieser vollauf begeistert und weist auf die mitgekommene Phalanx an Bürgermeistern und Gemeinderäten hin. Zimmerer hat ihm zum Dank ein Buch mit einer Sprüchesammlung aus Oberschwaben geschenkt – in der inständigen Hoffnung, dass Wolfgang Schäuble mal bei einer Bundestagssitzung einen solchen Spruch vom Stapel lässt.

(Südkurier Online)

 

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08.06.2017

Die Zukunft der Region hängt von der Infrastruktur ab

Breitband wird immer wichtiger als Standortfaktor. Darin...

Breitband wird immer wichtiger als Standortfaktor. Darin sind sich der Parlamentarische Staatssekretär Norbert Barthle und CDU-Bundestagskandidat Axel Müller einig. Deshalb werde im Wahlkreis Ravensburg die Breitbandversorgung noch stärker in den Fokus rücken, kündigte Müller beim jüngsten Besuch des Staatssekretärs aus dem Berliner Bundesverkehrsministerium an.

Auf Einladung des CDU Bundestagskandidaten Axel Müller war Staatssekretär Norbert Barthle, MdB aus dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur zu einem Informationsbesuch in Ravensburg. In einer Diskussionsrunde von zahlreichen Bürgermeistern sowie Vertretern der Hochschule Ravensburg/Weingarten, an der sich auch die Abgeordneten Waldemar Westermayer MdB und August Schuler MdL sowie Fachbeamte des Landratsamtes, beteiligten, informierte Staatsekretär Barthle im Detail über die Förderprogramme des Bundes in den Bereichen Breitbandausbau und Elektromobilität. Im Anschluss stellten Vertreter der TWS deren Unternehmen und dessen Engagement in beiden Bereichen vor.

Flächendeckende Breitbandversorgung

Der Bund mache Ernst mit der Internetförderung im ländlichen Raum und öffne die Bundeskasse zur Unterstützung der Planungs- und Beratungsleistungen für Gemeinden und Kreise um moderne Breitbandkonzepte zu erarbeiten. Staatsekretär Barthle wies auf das Ziel der Bundesregierung einer flächendeckenden Breitbandversorgung mit einer Internetleistung von 50 Megabit/Sekunde bis 2018 hin, betonte aber zugleich, dass man mit zusätzlichen Anstrengungen bereits in einigen Teilen des Landes im Gigabitbereich angekommen sei. Mit Blick auf das autonome Fahren, das zur Datenkommunikation das leistungsfähigere Mobilfunknetz 5G benötige, machte er deutlich, dass hier weitere Anstrengungen notwendig sind. Schon heute, erklärte Barthle, sei das milliardenschwere Bundesförderprogramm für schnelles Internet ein „Riesenerfolg“. Aktuell stehen vier Milliarden Euro für den flächendeckenden Ausbau der schnellen Netze zur Verfügung, außerdem gibt es zusätzliche Fördermittel des Landes, die sich in diesem Jahr bereits auf knapp 140 Millionen Euro summieren. Staatsekretär Barthle betonte, dass bislang kein Förderantrag mangels Geldmittel zurückgewiesen habe werden müssen. Eine einzelne Maßnahme könne mit mindestens 10.000 und höchstens 1 Million Euro unterstützt werden. 

Zweckverband Breitband

Der Vorsitzende des Zweckverbandes Breitband im Landkreis Ravensburg, Bürgermeister Oliver Spieß aus Fronreute, berichtete über die Arbeit des Verbandes, dem 35 Gemeinden im Landkreis angehören. Der Bundespolitiker begrüßte das gemeinsame Engagement, um an den Fragen der Infrastruktur intensiver arbeiten zu können und nach Fördermitteln Ausschau zu halten. Der Bundesverkehrswegeplan 2030 biete der Region zudem gute Zukunftsperspektiven Das sei ein geeigneter Ansatz, um die Schlagkraft der Kommunen in der Infrastruktur zu erhöhen, kommentierte Barthle. 

Breitband sei nicht nur für die gewerblichen Unternehmen im ländlichen Raum immens wichtig, sondern habe sich auch zu einem wichtigen Kriterium bei der Wohnortwahl von jungen Menschen und Familien entwickelt. „Es geht ganz wesentlich um die Steigerung der Standortqualität und den Erhalt der Attraktivität des ländlichen Raums“, so Axel Müller. 

Förderung der Elektromobilität 

Im zweiten Teil der Veranstaltung stand das Thema Elektromobilität im Mittelpunkt. Hier überbrachte Staatsekretär Barthle die gute Nachricht, dass der Bund den Ausbau der Ladestationen mit 350 Millionen Euro fördert, entlang der Autobahnen würden in Kürze über 400 Ladestationen entstehen, auch werde man alsbald in die Fläche investieren. Barthle wies auf die zahlreichen Fördermöglichkeiten beim Kauf eines Elektrofahrzeugs hin, die insbesondere für Dienstfahrzeuge der öffentlichen Hand, die mit gutem Beispiel vorangehen solle, von Interesse seien. 

B 30-Baustellenbesichtigung

Im Anschluss an die Veranstaltung informierte sich Verkehrs-Staatssekretär Norbert Barthle  auf der B 30-Baustelle zwischen Weißenau und Oberzell über den Fortgang der Arbeiten. Bis 2018 wird der erste Teil des Bauabschnitt VI, bis 2019 der gesamte (VI.) Bauabschnitt der B 30 Umgehung Ravensburg für den Verkehr freigegeben!

 

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30.05.2017

Preisträger Schülerwettbewerb des Landtags geehrt

August Schuler MdL (CDU): Mit Kreativität und Ideen Preise in Stuttgart abgeräumt

Beim diesjährigen Schülerwettbewerb des Landtags von Baden-Württemberg haben Schülerinnen und Schüler aus dem Wahlkreis Ravensburg-Tettnang heute im Stuttgarter Landtag ihre Preise abgeholt. Erste Preise gingen an Nina Köhler und Dauta Qendresa von der Talschule in Weingarten. Aber auch Rainer Bürkles Arbeit hat die Jury überzeugt. Er fuhr für die Gewerbliche Schule Ravensburg nach Stuttgart. August Schuler konnte ihm dort persönlich gratulieren.  

„Es ist das Anliegen der Landeszentrale für politische Bildung, junge Menschen auf Politik neugierig zu machen“, so August Schuler. Eine große Anzahl von Schülerinnen und Schülern aus seinem Wahlkreis Ravensburg haben sich mit den unterschiedlichen Aufgabenstellungen im Rahmen des Wettbewerbs beteiligt. Neben den genannten Schulen auch das Welfen-Gymnasium sowie die Humpis-Schule in Ravensburg. Landesweit waren es über 3.500 Schülerinnen und Schüler aus 194 Schulen,  2.539 Arbeiten wurden bei der Jury eingereicht. 

 „Viel wichtiger aber als die entstandenen Arbeiten in den unterschiedlichen Themenfeldern selbst ist immer der Entstehungsprozess,  bei dem die Schülerinnen und Schüler während der Auseinandersetzung mit der gewählten Thematik erfahren, dass wir beispielsweise tagtäglich neu für das friedliche Miteinander der Kulturen werben müssen“, sagte der CDU-Landtagsabgeordnete August Schuler bei der Preisverleihung in Stuttgart. „Dass es Mut braucht, für das Miteinander und Füreinander, dass wir unsere Lebensgewohnheiten hinterfragen und sensibler mit unseren Rohstoffen umgehen“.

Schuler lobte vor allem auch das Engagement der Lehrkräfte, welche die Entstehung der Schülerarbeiten begleiteten und ihnen wertvolle Impulse und Tipps gaben. „Die prämierten Schülerinnen und Schüler stehen stellvertretend auch für die pädagogische Arbeit der Lehrerinnen und Lehrer“, erklärte August Schuler. „Der Schülerwettbewerb will junge Leute auf Politik neugierig machen und sie zu kritischem und tolerantem Engagement für die Demokratie anspornen“. Ich freue mich deshalb besonders über die Einladung zum Schulbesuch in die Talschule in Weingarten und in die Gewerbliche Schule Ravensburg.

Foto: Rainer Bürkle mit Landtagspräsidentin Muhterem Aras (Grüne) und August Schuler (CDU)

 

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23.05.2017

Bodenseeufer in Eriskirch ist renaturiert

Umweltminister Franz Untersteller: „Die Investition des...

Umweltminister Franz Untersteller: „Die Investition des Landes stärkt die Selbstreinigungskraft des Bodensees und ermöglicht den Bürgerinnen und Bürger ein besonderes Naturerlebnis.“

Für knapp 800.000 Euro hat das Land als Bauherr auf einer Länge von rund 300 Metern das früher mit Beton und Wasserbausteinen gesicherte Bodenseeufer am Strandbad in Eriskirch naturnah und flach neugestaltet. Umweltminister Franz Untersteller, MdL hat zusammen mit Vertretern der Kommune und des Landtages - MdL August Schuler, stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Umwelt, Klima und Energie, Bürgermeister Markus Spieth mit Gemeinderäten - die Uferrenaturierung  offiziell eingeweiht.

Intakte Flachwasserzonen

„Der Großteil der Tier- und Pflanzenarten des Bodensees lebt in den flachen Bereichen nahe des Ufers“, betonte Umweltminister Untersteller. „Wenn diese Flachwasserzonen intakt sind, leisten sie einen enorm wichtigen Beitrag dazu, dass sich der See quasi von selbst reinigen kann.“

Naturschutzgebiet Eriskircher Ried 

Da das gesamte Bodenseeufer von Eriskirch im Naturschutzgebiet „Eriskircher Ried“ liege und Grillplatz und Strandbad die einzigen öffentlichen Zugänge zum See darstellten, habe das Land großen Wert daraufgelegt, diese Freizeitnutzungen naturverträglich in die Pläne zu integrieren, sagte der Minister weiter. „Von dem neu erstellten Steg mit Beobachtungsplattform können die Besucherinnen und Besucher den Vögeln in der Bucht zuschauen und den fantastischen Panoramablick auf die Schweizer Alpen genießen. Die Maßnahme kombiniert somit Ökologie mit einem eindrucksvollem Naturerleben für die Bürgerinnen und Bürger“, so Franz Untersteller.

Ergänzende Informationen:

Die Maßnahme in Eriskirch ist Teil des Aktionsprogramms „Ufer- und Flachwasserzone am Bodensee“ des Umweltministeriums. In den vergangenen rund sechs Jahren wurden hiervon sechs Maßnahmen mit einem Investitionsaufwand von knapp drei Millionen Euro umgesetzt. Hiermit wurde in Baden-Württemberg eine Uferlänge von circa 1,5 Kilometern renaturiert. Für 2017 und 2018 sind weitere Maßnahmen in Überlingen und Kressbronn mit einer Uferlänge von insgesamt 1,5 Kilometern im Bau beziehungsweise geplant.

Weitere Informationen:

siehe auch Aktionsprogramm „Ufer- und Flachwasserzone am Bodensee“(Quelle: Pressestelle Umweltministerium Baden-Württemberg)

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17.05.2017

Besuch des Landtagsabgeordneten August Schuler beim Ortsverband Schmalegg

Auf Einladung des CDU-Ortsverbandes Schmalegg und ihrer...

Auf Einladung des CDU-Ortsverbandes Schmalegg und ihrer Vorsitzenden Marion Wick trafen sich am Mittwoch, den 17.05.2017, unser Landtagsabgeordneter August Schuler, begleitet vom Ehrenvorsitzenden der CDU Schmalegg Hugo Adler, Ortsvorsteherin Manuela Hugger, Ortschaftsrat Roland Koch und weiteren Bürgerinnen und Bürgern zum traditionellen Abgeordnetentag in Schmalegg. Startpunkt der diesjährigen Besuchsreihe war die Bäckerei Pfisterer in Aulwangen, die Bäckereimeisterin Susanne Pfisterer bereits seit mehr als 20 Jahren mit Herz und Leidenschaft in Eigenregie betreibt. Nicht ohne Stolz führte Frau Pfisterer die Besucher in ihre helle und moderne Backstube, die nach einem Umbau eines ehemaligen Stallgebäudes als vergrößerte Betriebsstätte auf dem elterlichen Hof in 2010 fertiggestellt wurde. „Die Umbauphase war nicht leicht, mittendrin auch noch der große Hagelschlag.“, erinnert sich Frau Pfisterer. „Heute kann ich mich jederzeit auf die Bedürfnisse meiner Kunden einstellen“, so Frau Pfisterer, als Sie den Anwesenden ihre Philosophie erläutert. Der Betrieb ist längst fest etabliert, die Investitionen für die Räumlichkeiten und technische Ausstattung haben sich gelohnt. Wer im Ravensburger Bauernmarkt oder im Markttreff Schmalegg Brot und Backwaren kauft, kennt die Produkte von Susanne Pfisterer: schmackhafte Brote, Kleinbrot und Kuchen, hergestellt aus handverlesenen Zutaten der Region. Davon konnten sich nach der sehr beeindruckenden Besichtigung alle Gäste selbst überzeugen, bei einem leckeren Stück Rhabarber- und Apfelkuchen frisch aus der Backstube.

Zweite Station des Nachmittages war der Besuch der Firma Stehle Etiketten im Gewerbegebiet Okatreute. Inhaber und Geschäftsführer Hans-Peter Jerg führte seine Gäste in seiner Einführung durch die seit 1973 bestehende Geschichte des Unternehmens, begleitet durch Veranschaulichung der ersten historischen Selbstklebe-Etiketten bis hin zu den Produkten von heute. Jerg, der die Firma im Jahr 2003 von den Brüdern Klaus und Hubert Stehle mit sechs Mitarbeitern übernommen hat, beschäftigt heute 15 Mitarbeiter. Seine Kunden kommen aus unterschiedlichen Branchen und gehören zum Teil von Beginn an zu den Auftraggebern des Unternehmens. Aus den Bereichen Lebensmittel, über Industrie und Handel, bis hin zu Spielwaren und zahlreichen weiteren Branchen setzt sich die Liste der namhaften Hersteller und Kundenverbindungen zusammen. „Der Erfolg des Unternehmens ist eng mit meinen hochqualifizierten Mitarbeitern verbunden, ihnen ist unser nachhaltiges aber gesundes Wachstum zu verdanken“, betont Jerg in seinen Ausführungen. Beim anschließenden Rundgang durch die Produktionsstätte konnten die Besucher Einblick nehmen in die Abläufe und den beeindruckenden technischen Anlagen des Betriebes.    

Der Besuch der Firma TVR Film & Television, ebenfalls ansässig im Gewerbegebiet Okatreute, stand anschließend auf dem Programm. Gleich beide Geschäftsführer, Reinhold Jerney und Leif Pasold, ließen es sich nicht nehmen, August Schuler und die weiteren Besucher persönlich zu begrüßen. Die TVR produziert im Auftrag von öffentlich-rechtlichen und privaten Fernsehsendern sowie Unternehmen Filmbeiträge unterschiedlichster Art. Brandaktuelle lokale Nachrichtenbeiträge gehören genauso dazu wie Dokumentationen und aufwendige Produkt- und Imagefilme. Dabei setzt das Team modernste Kamera- und Tontechnik ein, sogar eine Drohne für Luftaufnahmen gehört inzwischen zum Standard-Equipment. Für die Datenübermittlung der produzierten Beiträge an die Fernsehanstalten sorgt eine schnelle Breitband-Internetverbindung. „Ein absolutes Muss heutzutage!“, so Jerney und ergänzt: „Früher haben wir die fertigen Beiträge noch mit dem Moped zum SWR nach Friedrichshafen oder auch weiter weg hingefahren.“ Anhand von zwei Filmbeispielen, einem Fernsehbeitrag für den SWR 3 und einem Produktfilm eines Nähmaschinenherstellers, konnten sich die Gäste im wahrsten Sinne des Wortes ein Bild davon machen, wie komplex, aber auch sehr spannend und abwechslungsreich die Arbeit an einer Filmproduktion ist.    

Der Besuch des Obstbaubetriebes Markus Bentele in Geratsberg, der vierten Station des Abgeordnetentages, stand ganz im Zeichen der Folgen der Frostschäden an den Obstbäumen, aus den Kältenächten vom 19. bis 21. April. Markus Bentele und weitere Inhaber von Obstbaubetrieben aus der Region berichteten aus erster Hand von der aktuellen Situation, inmitten vom Frost zerstörter Kirschblüten. „Die Lage vor Ort ist für viele Betriebe existenzbedrohend, wir haben nahezu vollständigen Ausfall bei Kirschen und bis zu 75% Ausfall bei den anderen Obstsorten.“, sagte Bentele zu Beginn des Treffens. August Schuler und Axel Müller, CDU Direktkandidat für den Bundestag im Wahlkreis Ravensburg, erläuterten den aktuellen Stand der Pläne für die finanzielle Unterstützung der Obstbauern durch das Land Baden-Württemberg. „Der Weg für finanzielle Hilfen des Landes ist durch die Deklaration des Wintereinbruches als Naturkatastrophe frei. Jetzt gilt es, die richtigen Maßnahmen festzulegen und umzusetzen.“, so Schuler. Klare Worte fanden die anwesenden Obstbauern zur Frage, woran sich die Zahlungen orientieren sollten. Direkte und unbürokratische Zuwendungen, z. B. nach Größe der Anbaufläche, seien zielführender, als indirekte Hilfen in Form von Steuervergünstigungen oder zinsvergünstigten Darlehen. Es sei zudem erforderlich, nachhaltige Lösungen für die Zukunft zu finden, z. B. öffentliche Zuschüsse für bezahlbaren Versicherungsschutz gegen Elementargefahren, nach dem Vorbild der Österreicher, die neben Hagel auch Frostschäden abdeckt. Es entwickelte sich eine rege Diskussion aller Beteiligten, auch in weiteren Themen des schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umfeldes, mit denen die Obstbaubetriebe praktisch täglich konfrontiert werden. August Schuler betonte abschließend, dass er sich weiter für die Interessen der Betroffenen einsetzen wird und die angesprochenen Themen von heute einbringen wird. Für den weiteren direkten Dialog mit den Obstbauern und ihm wurden beiderseits die Kontaktdaten bei der Verabschiedung ausgetauscht.

Zum Ausklang des Tages traf man sich in „Schulze’s Stube“ in Okatreute mit weiteren hinzugekommenen Bürgerinnen und Bürgern aus Schmalegg. Nach Begrüßung durch die Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes Schmalegg, Marion Wick, richtete August Schuler seinen Dank an den Ortsverband für die Auswahl und Organisation des sehr abwechslungsreichen Programms. Besonders bedankte er sich bei den gastgebenden Gewerbetreibenden der heutigen Besuchsreihe für ihren herzlichen Empfang und ihre Gastfreundschaft. Die Vielfalt und der Facettenreichtum der Unternehmen in Schmalegg habe ihn erneut sehr beeindruckt, die offenen Gespräche und gewonnen Eindrücke sind stets wertvoll für seine Arbeit als Landtagsabgeordneter. Mit diesem Dank und der Bitte um Unterstützung für Axel Müller übergab er das Wort direkt an den CDU Direktkandidaten für den Bundestag. In seiner Rede skizzierte Müller den Kurs der CDU und von Kanzlerin Merkel für die Bundestagswahl. „Die letzten Landtagswahlen haben eindrucksvoll bestätigt, dass Beständigkeit in den Themen der CDU und die kontinuierliche Arbeit der Kanzlerin sehr gut bei den Bürgerinnen und Bürgern ankommen.“, führte Müller aus. Und zu seinen eigenen Ambitionen: „Mein angestrebtes Ziel ist von besonderer Bedeutung. Ich habe ein tiefes Bewusstsein für die große Aufgabe und Verantwortung, Direktkandidat in der Nachfolge von Dr. Andreas Schockenhoff (†) zu sein.“

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10.05.2017

Ein Jahr Grün-Schwarz: verlässlich, innovativ, nachhaltig

Ministerpräsident Kretschmann: Gehen Zukunftsfragen kraftvoll an Stellvertretender Ministerpräsident Strobl: Koalition stärkt Zusammenhalt aus der Mitte heraus

„Die grün-schwarze Landesregierung hat im ersten Jahr bewiesen, dass sie die großen Zukunftsfragen mit Mut und Zuversicht, mit Tatkraft, Entschlossenheit und einem klaren politischen Kurs angeht“, sagte Ministerpräsident Winfried 

Kretschmann am Dienstag (9. Mai 2017) in Stuttgart. „Baden-Württemberg geht es gut: Das Land ist Wachstumslokomotive und Innovations-Europameister. Die Zahl der Erwerbstätigen ist auf einem Rekordhoch, die Reallöhne steigen. Gleichzeitig stehen wir vor großen Herausforderungen: die Polarisierung unserer Gesellschaft nimmt zu. Flucht und Migration sowie die Integration jener, die bei uns bleiben werden, beschäftigen uns weiterhin. Die Digitalisierung verändert Alltag und Wirtschaft grundlegend, die Zeitenwende beim Auto fordert uns als Automobilland besonders heraus. Und der Klimaschutz bleibt die große Menschheitsaufgabe des 21. Jahrhunderts.“

„Die Koalition ist gerade auch wegen der Unterschiede zwischen den beiden Partnern in der Lage, den Zusammenhalt aus der Mitte heraus zu stärken und gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern die großen Herausforderungen für unser Land zu meistern. Baden-Württemberg ist schon lange ein sehr starkes Land, eine Ideenschmiede in Deutschland und Europa. Baden-Württemberg ist ein Land der Möglichkeiten. Wir sind eine Koalition der Möglichkeiten“, betonte der Stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl. 

Verlässlich: Sicherheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt gestärkt

„Individuelle Freiheit und ein starkes Gemeinwesen können nicht ohne Sicherheit gedeihen. Daher haben wir von den im Koalitionsvertrag vorgesehenen 1.500 neuen Stellen bei unserer Polizei bereits 381 Stellen geschaffen“, so der Innenminister. Mit einem weiteren Anti-Terror-Paket gehe man konsequent gegen die Bedrohung durch islamistischen Terror vor und ergreife geeignete Maßnahmen gegen sogenannte Gefährder. In der Strafverfolgung nähmen zwei neue Schwerpunktstaatsanwaltschaften den Kampf gegen die „Cyber-Kriminalität“ auf.

„Angesichts der wichtigen Fragen rund um Flucht und Asyl hat die Landesregierung die große Aufgabe nicht aus den Augen verloren, die Menschen, die zu uns gekommen sind, so gut wie möglich zu integrieren. Das bleibt eine Daueraufgabe“, unterstrich der Ministerpräsident. Die Kommunen unterstütze die Landesregierung bei der Integration der Geflüchteten daher im Rahmen des Pakts für Integration mit einem Volumen von 320 Millionen Euro. Auch habe die Landesregierung mit der Wohnsitzauflage ein Instrument eingeführt, um die bestmögliche Integration von Flüchtlingen zu gewährleisten. „Gleichzeitig gilt: Diese unglaublich Integrationsaufgabe können wir nur bewältigen, wenn wir hier das Recht konsequent vollziehen und die Ausreisepflichtigen zurückführen“, ergänzte Minister Strobl. 

„Entscheidend für den gesellschaftlichen Zusammenhalt ist beispielsweise auch eine ausreichende Versorgung an Wohnraum. Daher haben wir die Investitionen in bezahlbaren Wohnraum um mehr als 20 Prozent erhöht und eine Wohnraumallianz gegründet. Damit werden wir unserem Ziel, dass jeder ein erschwingliches Zuhause finden kann, in den kommenden Jahren näher kommen“, betonte Minister Strobl.

Ein starkes Land benötige auch eine aktive und vorausschauende Strukturpolitik. Daher habe die Landesregierung unter anderem die Mittel für das Entwicklungsprogramm ländlicher Raum um über 15 Prozent aufgestockt. „Mit einer breiten Offensive werden wir guten Öffentlichen Personenverkehr im ganzen Land ermöglichen – in ländlichen Gebieten ebenso wie in der Stadt“, betonte Winfried Kretschmann. Bei Zuganbindungen schaffe die Landesregierung mindestens Stundentakt und verbessere den Takt bei Busverbindungen. Der Baden-Württemberg-Tarif sei auf den Weg gebracht und die Voraussetzungen für einen landesweiten elektronischen Fahrschein geschaffen.

„Um unseren Kindern die bestmögliche Bildung zu bieten, arbeiten wir an einem Bildungssystem, das leistungsstark und gerecht zugleich ist“, so Kretschmann. Die Landesregierung habe im Haushalt 2017 über 580 neue Lehrerstellen geschaffen, um die Qualität an den Schulen zu verbessern. Zudem werden zum Beispiel die Schulen in freier Trägerschaft durch eine Erhöhung der Zuschüsse gestärkt.

Innovativ: Zukunftsfähigkeit des Landes gefördert

„Wir befinden uns am Anfang einer digitalen Revolution, die unseren Alltag, unsere Arbeitswelt und die Wirtschaft grundlegend verändern wird. Unser Anspruch lautet, die Digitalisierung in Baden-Württemberg nicht nur zu bewältigen, sondern aktiv mitzugestalten und ihre Chancen zu nutzen“, sagte Minister Strobl. „Daher haben wir alle Aktivitäten im Bereich der Digitalisierung gebündelt und massiv in die Breitbandförderung investiert. Im Jahr 2017 stehen 125 Millionen Euro an Fördergeldern bereit. Bereits im Jahr 2016 haben wir den Breitbandausbau mit einer Rekordsumme von über 113 Millionen Euro gefördert.“ Mit dem Innovationscampus Cyber-Valley schaffe man gemeinsam mit Partnern einen der größten Forschungsverbünde für künstliche Intelligenz in Europa mit internationaler Strahlkraft. 

„Den tiefsten Umbruch ihrer Geschichte erlebt die Automobilindustrie. Das Auto der Zukunft fährt emissionsfrei und autonom, es wird geteilt und mit Bus, Bahn oder Fahrrad vernetzt“, sagte der Ministerpräsident. „Ziel muss es sein, dass dieses Auto aus Baden-Württemberg kommt.“ Daher entwickle die Landesregierung gemeinsam mit den Automobilherstellern und Zulieferern sowie der Wissenschaft neue umweltfreundliche Mobilitätskonzepte und habe zu einem Strategiedialog mit der Automobilwirtschaft eingeladen. 

Nachhaltig: Zum Erhalt unserer Lebensgrundlagen beigetragen

Kretschmann: „Der Klimawandel ist die Menschheitsfrage des 21. Jahrhunderts. Um unser Klima zu schützen, treiben wir die Energiewende konsequent voran.“ So seien 2016 insgesamt 120 neue Windkraftanlagen ans Netz gegangen. Genehmigt wurden im vergangenen Jahr 194, alleine 123 im Dezember. „Gleichzeitig schützen wir unsere Heimat vor spürbar werdenden Folgen des Klimawandels“, ergänzte der Innenminister. Nach den Unwettern im Mai und Juni 2016 habe die Landesregierung den betroffenen Menschen unbürokratisch geholfen. Im Rahmen des Hochwasserrisikomanagements wurden unter anderem über 18.000 Maßnahmen vereinbart, um die Hochwasserrisiken in den nächsten Jahren weiter vermindern zu können. Auch den vom Frosteinbruch im April 2017 betroffenen Betrieben wird das Land im Rahmen von Sofortmaßnahmen zur Seite stehen.

„Gestärkt wurde durch diese Regierung auch der Naturschutz: Die Großschutzgebiete haben wir weiter vorangebracht. Am Samstag wird nun der Grundstein für das Besucherzentrum am Nationalpark Schwarzwald gelegt“, kündigte der Ministerpräsident an. „Außerdem setzten wir uns dafür ein, dass unsere biologische Vielfalt erhalten bleibt und der besorgniserregende Rückgang von Tierarten beispielsweise bei den Insekten gestoppt wird.“ So seien Modellvorhaben zum Biotopverbund angestoßen und erste Maßnahmen bereits umgesetzt worden.

„Nachhaltigkeit legen wir auch bei den Finanzen als Maßstab an. Finanzielle Nachhaltigkeit bedeutet für uns deshalb heute wichtige neue Vorhaben voranzubringen und gleichzeitig unsere Handlungsfähigkeit in der Zukunft zu erhalten“, so Kretschmann. Bei der Verhandlung über die Finanzbeziehungen von Bund und Ländern habe die Landesregierung entscheidend zur Einigung beigetragen. Durch die einvernehmliche Einigung mit dem Beamten- und Richterbund zur Übertragung der Tarifergebnisse können die Landesbeschäftigten an der positiven wirtschaftlichen Entwicklung teilhaben.

Vertrauen und Miteinander

„Die Zusammenarbeit in der Koalition ist von Vertrauen und einem ehrlichen Miteinander geprägt“, sagten Kretschmann und Strobl. „Natürlich ringen wir innerhalb der Koalition auch zuweilen um den richtigen Weg, wie wir das Land nach vorne bringen. Die Koalitionspartner kommen aus zwei unterschiedlichen politischen Richtungen. Entscheidend ist jedoch, dass die Koalition zu guten und tragfähigen Ergebnissen kommt – das wird auch für die Zukunft immer unser oberstes Ziel bleiben.“

 

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10.05.2017

Eine Koalition der Möglichkeiten - ein Jahr Landesregierung CDU und Grüne - Winterlinde beim Landtag gemeinsam gepflanzt

Fraktionsvorsitzender Prof. Dr. Wolfgang Reinhart: "Die...

Fraktionsvorsitzender Prof. Dr. Wolfgang Reinhart: "Die Koalition aus CDU und Grünen ist ein Erfolg. Sie hat als „Koalition der Möglichkeiten“ unsere Erwartungen übertroffen. Das Fazit nach einem Jahr heißt: Baden-Württemberg steht gut da. Das Land wird gut regiert und ist bei CDU und Grünen in guten Händen.

Die Koalition arbeitet erfolgreich, konstruktiv, solide und effizient zusammen. Die Diskussionskultur stimmt. Dissens in der Sache und auftretende Konflikte werden von beiden Seiten gut, klug und fair gemanagt. Die Koalitionspartner begegnen sich im Respekt vor den jeweils eigenen Schwerpunkten und gewähren einander die nötigen Freiräume.

Die CDU findet sich in den Ergebnissen der gemeinsamen Arbeit sehr gut wieder. Unsere CDU-Positionen sind stark präsent. Das wird auch in den Highlights der Bilanz deutlich:

Wir haben einen Kurswechsel in der Bildungspolitik eingeleitet. Die Koalition setzt wieder konsequent auf Leistung, Qualität und Erfolg.

Wir haben eine einmalige Sicherheitsoffensive gestartet – mit mehr Stellen, zusätzlichen Kompetenzen und besserer Ausrüstung für Polizei, Justiz und Verfassungsschutz. Für ein sicheres Baden-Württemberg hat die Koalition in einem Jahr mehr erreicht als die Vorgänger-Koalition in einer ganzen Wahlperiode.

Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt unserer Arbeit heißt „Digitalisierung und Zukunftsinvestitionen“. Wir starten durch ins digitale Zeitalter und halten Baden-Württemberg international an der Spitze – mit hohen Investitionen in Straßen, Schienen und Breitbandausbau, mit unserer umfassenden Digitalisierungsstrategie, mit unserer Initiative für eine neue Gründerkultur.

Wir haben viel geschafft, aber auch noch viel vor. Auf unserer politischen To-Do-Liste für die nächsten Jahre ganz oben stehen die Zukunft des Autolandes Baden-Württemberg, die Haushaltskonsolidierung, die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum, der Erhalt und die Stärkung der Innovationskraft.

Zum ersten Jahrestag der Koalition von CDU und Grünen haben die beiden Regierungsfraktionen am Landtag eine Winterlinde gepflanzt.

Wer einen Baum pflanzt, hofft auf eine gute und gedeihliche Zukunft, auf Wachstum und Ertrag – so wie wir auf den Ertrag und den Erfolg dieser Koalition für die kommenden vier Jahre setzen. Bäume sind Zeitzeugen. Sie wachsen und bleiben. So wie die Wirkungen und Erfolge unserer Politik für Baden-Württemberg nachhaltig Bestand haben sollen“.

 

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09.05.2017

Schuler wirbt für Berufe im Bauhandwerk

Landtagsabgeordneter beim Bauunternehmen Otto Berenbold GmbH in Zussdorf

Gerade das mittelständische Bauhandwerk ist unverzichtbar für die Entwicklung unserer Region. Voraussetzung dafür ist natürlich ein qualifizierter Nachwuchs. Vor diesem Hintergrund ist es unerlässlich, gerade bei jungen Leuten für die immer wieder verkannte Attraktivität der Berufe im Bauhandwerk wie die Maurer zu werben. Insbesondere diese Botschaft griff Landtagsabgeordneter August Schuler (CDU) bei seinem Besuch bei der Baufirma Berenbold in Zussdorf bei Wilhelmsdorf auf.

Die derzeit sehr starke Baukonjunktur in der Region spiegelt sich auch beim Zussdorfer Tief- und Hochbauer Berenbold wider. Das Familienunternehmen in nun fünfter Generation mit rund 40 Mitarbeitern ist bereits jetzt für die kommenden Monate gut ausgelastet, was Seniorchef Roland Berenbold auch auf die Flexibilität aus der breiten Aufstellung zurückführt. So hat sich das Unternehmen sowohl auf den Tiefbau – also Infrastrukturbau mit Ver- und Entsorgungsarbeiten (Kanäle) sowie Erdarbeiten – wie auch auf den Hochbau spezialisiert, also Bauten für Private, Unternehmen und die öffentliche Hand. Hinzu kommt, dass Berenbold Erfahrungen mit Neubauten wie auch mit der Sanierung und Instandsetzung von Gebäuden und Infrastrukturbauten besitzt.

Aber es bleibt schwierig, Fachkräfte zu gewinnen, heben die beiden Söhne hervor; Daniel Berenbold leitet mit seinem Vater den technischen Bereich, während Martin Berenbold für das Kaufmännische zuständig ist. Denn nach wie vor leidet das gesamte Bauhandwerk unter einem negativen Image aus der Vergangenheit, das mit der Wirklichkeit von heute nichts mehr zu tun hat. Insbesondere der Einsatz unterschiedlicher Baumaschinen und die heutigen Qualitäts-Ansprüche auf der Baustelle machen das Bauhandwerk zu einem anspruchsvollen und abwechslungsreichen Beruf. Hierzu hat nicht zuletzt auch der hohe und praxisnahe Standard der beruflichen Ausbildung im Land beigetragen, so Daniel Berenbold. Ein anderes Anliegen, das Martin Berenbold ansprach, ist der immer mehr wachsende Aufwand für die Bearbeitung bürokratischer Anforderungen.

Den Besuch von August Schuler nutzten auch Bürgermeisterin Sandra Flucht, Ortsvorsteher Thomas Schädler und Kreis- und Gemeinderätin Josefine Haberkorn als Gelegenheit, um den Kontakt mit einem maßgeblichen Unternehmen in der Gemeinde zu pflegen.

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08.05.2017

Frostschäden im Land - Kreis Ravensburg besonders betroffen

Minister Hauk erklärt Bewältigung der Frostschäden zur Chefsache

„Die verheerenden Frostschäden im Land erfordern ein umfassendes Verwaltungshandeln. Der Beschluss der Landesregierung, den geschädigten Betrieben zu helfen, ist uns ein klarer politischer Auftrag, den wir Zug um Zug abarbeiten“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk MdL, am Montag (8. Mai) anlässlich der Besichtigung eines vom Frost geschädigten Obstbaubetriebes in Bavendorf (Landkreis Ravensburg). Begleitet wurde Hauk von dem Ravensburger Wahlkreisabgeordneten August Schuler MdL. Hauptaufgabe neben der Erhebung der Schäden sei es nun, ein Verwaltungsverfahren auf den Weg zu bringen, das die für die Gewährung von Hilfen maßgebliche Rahmenrichtlinie des Bundes auf die Verhältnisse vor Ort herunterbreche.

„Grundsätzlich liegt die Verantwortung für die Bewältigung von Schäden in der Landwirtschaft, wie im übrigen Wirtschaftsleben auch, beim jeweiligen Unternehmer selbst. Staatliche Zuwendungen unterstützen das Krisenmanagement geschädigter Betriebe. Uns geht es darum, die größte Not abzumildern“, erklärte der Minister. Die Gespräche, die er bislang mit der Branche geführt habe, würden dieses Bild bestätigen. 

„Die Landwirtschaft geht professionell mit den Frostschäden um. Sorgen ja, Verzweiflung nein. Gemeinsam mit den Verbänden werden wir uns an die Arbeit machen. Am Ende sehe ich eine tragfähige Lösung, die allen Belangen bestmöglich Rechnung trägt“, sagte Hauk. Auch der Bund habe Bereitschaft signalisiert, den Bauern zur Seite zu stehen. „Die Äußerungen von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt stimmen mich zuversichtlich. Auch er hält eine Unterstützung für Landwirte mit schweren Frostschäden für möglich“, betonte der Minister.

Verwaltung arbeitet auf Hochtouren – Hauk macht Frost zur Chefsache

„In der Abteilung Landwirtschaft des Landwirtschaftsministeriums laufen die Fäden zusammen. Dort sitzen die Fachleute, die auf oberster Ebene im Wesentlichen mit der Thematik betraut sind. Bei Bedarf können wir dort temporär für personelle Verstärkung sorgen“ sagte Hauk. Obst- und Weinbauexperten würden dort mit Fachbeamten für Verwaltungs- und Beihilfefragen Hand in Hand zusammenarbeiten. Sie stünden in engem Kontakt zur Branche, zu den landeseigenen Forschungsanstalten, zu den anderen Ländern, zu Berlin und Brüssel. Diese ‚Task-Force‘ trage die Fakten zusammen und arbeite Lösungsvorschläge aus. „Die Bewältigung der Frostschäden habe ich zur Chefsache erklärt“, betonte der Minister.

Da man die genauen Schäden erst zum Zeitpunkt der eigentlichen Ernte kenne und es für eine detaillierte finanzielle Schadenserhebung noch zu früh sei, arbeite man zunächst an der Ausgestaltung des Verwaltungsverfahrens zur Schadensabwicklung. „Grundlage hierfür ist eine nationale Rahmenrichtlinie des Bundes, die wir beachten müssen“, sagte Hauk. Danach seien durch Naturkatastrophen oder widrige Witterungsverhältnisse verursachte Einkommensminderungen grundsätzlich ausgleichsfähig. Dabei errechne sich die Einkommensminderung bei landwirtschaftlichen sowie gärtnerischen Kulturen aus dem im Basiszeitraum der letzten drei Jahre erzielten durchschnittlichen Hektarerlös, dem Hektarerlös im Schadjahr und der Anbaufläche im Schadjahr. „Ich habe den Auftrag erteilt, ein praxisnahes Verwaltungsverfahren zu erarbeiten, das mit einem Mindestmaß an Bürokratie auskommt“, betonte Peter Hauk.

Frost- und Ertragsschäden dokumentieren

Die Landwirtschaftsbehörden würden in den nächsten Wochen und sobald die tatsächlichen Ertragsschäden genauer erkennbar seien, die frostgeschädigten Kulturen und Flächen in Augenschein zu nehmen. Betroffene Landwirte, Obst- und Weinbauern sollten die Schäden zunächst durch Fotos, Flurkarten und Bonituren der betroffenen Kulturen dokumentieren. Von Frostschäden betroffene Landwirte könnten sich mit allen Fragen an die Landwirtschaftsbehörde beim jeweils zuständigen Landratsamt wenden.

Landkreis Ravensburg stark betroffen

„Auch im Landkreis Ravensburg rechnen wir mit starken Frostschäden bei Äpfeln, Birnen und Kirschen. Je nach Obstart und Lage sind die Folgen dramatisch, bis hin zum Totalausfall“, sagte Hauk. Bei Strauchbeeren lasse sich derzeit noch keine aussagekräftige Bewertung vornehmen. Zwetschgen zeigen sich zum Teil in einem guten Zustand. Um konkretere Schadensprognosen treffen zu können, müssten die nächsten drei bis vier Wochen abgewartet werden.

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04.05.2017

LGVFG: Land bezuschusst den Landkreis Ravensburg und seine Kommunen in der Beseitigung und Sicherung von Bahnübergängen

Das Land unterstützt den Landkreis Ravensburg mit einem 

Das Land unterstützt den Landkreis Ravensburg mit einem Zuschuss von rund 1 Million Euro für Baumaßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit an fünf Bahnübergängen der Allgäubahn. Dazu erhalten die Kommunen Leutkirch, Kißlegg, Aitrach und Aichstetten finanzielle Zuschüsse zur Beseitigung von Bahnübergängen. "Dies ist ein wichtiger Beitrag zum Ausbau des öffentlichen Schienenverkehrs und zur Verkehrssicherheit an der Allgäubahn", so der Landtagsabgeordnete August Schuler. Damit ist es jetzt möglich, sämtliche Anträge von Kommunen und dem Landkreis entlang der Allgäubahnzur Beseitigung von Bahnübergängen zu fördern.

Projekte zur Verkehrssicherheit 

Neben den Mitteln, die die Kommunen aus dem Finanzausgleich pauschal vom Land für ihre Verkehrsinfrastruktur erhalten, gibt es für bestimmte Maßnahmen Fördermöglichkeiten nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG). Es handelt sich dabei um Mittel des Bundes, die das Land verteilt. In diesem Jahr stehen 106 Mio. Euro für den kommunalen Straßenbau zur Verfügung. "Das Land kommt seiner Verantwortung für eine nachhaltige Verkehrspolitik nach. Wir unterstützen die Kommunen gezielt bei Projekten, die sowohl Verkehrssicherheit als auch die Lebensqualität der Anwohner erhöhen", betonte August Schuler.

Förderschwerpunkte 

Förderschwerpunkte in diesem Jahr sind dringliche Baumaßnahmen an Stellen, an denen Schienen und Straßen sich kreuzen. Gefördert werden außerdem Vorhaben, die der Verkehrssicherheit dienen, wie der Umbau von Knotenpunkten zu Kreisverkehren oder die Anlage von Gehwegen in Ortsdurchfahrten. Gefördert werden aber auch klassische Aus- und Neubaumaßnahmen von Gemeinde- und Kreisstraßen, die in diesem Jahr begonnen werden sollen. Seit 2014 können auch Lärmschutzmaßnahmen an kommunalen Straßen bezuschusst werden. Fördermittel aus dem LGVFG gibt es auch für ÖPNV- und Radverkehrsmaßnahmen. Hierüber wird aber getrennt entschieden.

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03.05.2017

Finanzielle Hilfen für Obstbauern und Winzer nach Frostperiode im April

Stuttgart  - Das Land hat den Frost im April als...

Stuttgart  - Das Land hat den Frost im April als Naturkatastrophe eingestuft - und den Weg für finanzielle Hilfen für Landwirte frei gemacht. Die Existenzängste der Winzer, Obst- und Gemüsebauern seien zum Teil gravierend, sagte Agrarminister Peter Hauk (CDU) am Dienstag in Stuttgart.

«Das sind Notlagen, zu denen wir nicht wegsehen dürfen.»

Kommende Woche wird Minister Hauk betroffene Obstbauern in Oberschwaben besuchen.

Die Hilfen überschreiten demnach die 7 Millionen Euro deutlich, die vom Frost betroffene Bauern im Jahr 2011 erhalten hatten. Die Schäden infolge der tiefen Minusgrade vom 19. bis 21. April dieses Jahres seien drei bis vier Mal so groß wie damals, sagte Hauk.  Entschädigt werde ab einem Ertragsausfall im Betrieb von 30 Prozent. Geprüft werde, ob Bauern künftig eine steuerfreie Risikorücklage anlegen können. Zudem will sich das Land für die Einführung angemessener Frostversicherungen für Obstbauern einsetzen. Diese existierten nicht oder überforderten die Landwirte wegen hoher Beiträge.

(Quelle: dpa, lsw)

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29.04.2017

150 Jahre IHK Bodensee-Oberschwaben - Jubiläumsfeier im Kultur- und Kongresszentrum Weingarten

Weingarten – Die IHK hatte ihre Mitglieder sowie weitere...

Weingarten – Die IHK hatte ihre Mitglieder sowie weitere Gäste und Ehrengäste aus der Region eingeladen, gemeinsam das 150-jährige Bestehen der Wirtschaftsinstitution zu feiern. Im Kultur- und Kongresszentrum in Weingarten spielten gleich drei Alphorngruppen aus den Landkreisen Bodenseekreis, Ravensburg und Sigmaringen zum Festakt auf und zeigten, dass Tradition und Moderne nicht im Widerspruch stehen müssen.

Innovative und wirtschaftsstarke Unternehmen

„Nicht viele Industrie- und Handelskammern in Deutschland können solch innovative und wirtschaftsstarke Betriebe zu ihren Mitgliedern zählen, wie die IHK Bodensee-Oberschwaben. Dazu gehören traditionsreiche Firmen von Weltruf, wie etwa die Hidden Champions, die in ihrem Bereich Weltmarktführer sind. Und natürlich auch zahlreiche kleine und mittlere Unternehmen, die oft schon seit Generationen in Familienhand sind“, so Ministerpräsident Kretschmann, der die Festrede hielt. „Die hiesigen Unternehmerinnen und Unternehmer machen gemeinsam mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern diese Region mit ihrem täglichen Engagement zu einem echten Erfolgsstandort. Sie produzieren ausgezeichnete Spitzenprodukte, stellen sich aktuellen und künftigen Herausforderungen und finden ganz nebenbei noch Zeit, sich für das Gemeinwesen zu engagieren.“

Selbstverwaltung als hohe demokratische Errungenschaft

Zuvor hatte IHK-Präsident Heinrich Grieshaber mit einem sehr persönlichen Appell an seine Unternehmerkollegen den Wert und die Bedeutung der Selbstverwaltung der Wirtschaft betont: „Weil sie das schafft, was eine Demokratie lebendig macht: Beteiligung. Betroffene werden unmittelbar an der Erfüllung staatlicher Aufgaben beteiligt und nehmen ihre Belange selbst in die Hand. Das ist ein hohes Gut und ein Ausdruck von Freiheit. Vor 150 Jahren war man sich dieser Errungenschaft sehr bewusst – vielleicht mehr als heute?“ Grieshaber ging in seiner Rede auf die Aufgabenbereiche der IHK ein, die aus Interessenvertretung, Erfüllung hoheitlicher Aufgaben und der Erbringung von Dienstleistungen gegenüber ihren Mitgliedern bestehen. Gerade bei der Interessenvertretung unterscheide sich die IHK, die dem Gemeinwohl verpflichtet sei, wesentlich von Lobbyverbänden und Interessensgruppen. So müsse sie ihre politischen Positionen objektiv, sachlich und ausgewogen formulieren, so Grieshaber. Damit sei die IHK aber auch ein verlässlicher und ernstgenommener Partner der Politik auf allen Ebenen.

Unzureichende Verkehrsinfrastruktur 

Trotz 150-jähriger erfolgreicher Wirtschaftsgeschichte gäbe es aber auch Schwächen, so Grieshaber: „Sie wissen alle, was wir in 150 Jahren nur unbefriedigend hinbekommen haben: unseren Haupt-Standortnachteil zu beseitigen, die unzureichende Verkehrsinfrastruktur.“ Mit großem Dank an den Ministerpräsidenten lobte er deshalb die finanzielle Unterstützung des Landes für die Elektrifizierung der Südbahn, die in diesem Jahr beginnen soll: „Wir fassen dies gerne auch als Geschenk für die regionale Wirtschaft zu unserem Jubiläum auf. Nun darf Oberschwaben ebenfalls im neuen Bahnzeitalter ankommen und erhält Anschluss an die Hochgeschwindigkeitsstrecken.“

Zum Schluss appellierte Grieshaber an seine Kollegen aus der Wirtschaft: „Ich bin der festen Überzeugung, dass die IHK für uns Unternehmerinnen und Unternehmer Sinn macht. Und ich bitte Sie, sich ebenfalls für Ihre Selbstverwaltung einzusetzen. Tragen Sie dazu bei, dass in 150 Jahren die regionale Wirtschaft sich noch immer selbst verwalten und dieses freiheitliche Prinzip gelebt werden kann.“

Regionale Wirtschaftsgeschichte

Vorgestellt wurde an diesem Abend auch eine Chronik zu 150 Jahren regionaler Wirtschaftsgeschichte, die die IHK anlässlich ihres Jubiläums in Auftrag gegeben hatte. Dr. Rainer Lächele, Geschäftsführer von D.I.E. Firmenhistoriker, ließ in seinem Vortrag 150 Jahre IHK- und regionale Wirtschaftsgeschichte aufleben. In einem historischen Streifzug zeigte er auf unterhaltsame Art, dass die Kammergeschichte keineswegs langweilig ist. Die Recherchen der Firmenhistoriker brachten Erstaunliches zutage wie beispielsweise die knappe Entscheidung für den IHK-Standort Ravensburg, der Biberach den Rang ablief: Man war überzeugt davon, dass sich dort angesichts der vielen größeren Fabrikanten leichter „tüchtige Kammermitglieder“ finden ließen als etwa in Biberach, das mehr durch Kleingewerbe geprägt sei.

IHK-Hauptgeschäftsführer Professor Dr. Peter Jany dankte in seinem Schlusswort Ministerpräsident Kretschmann für sein Kommen und dessen „Verbundenheit und Wertschätzung für die Wirtschaftsregion Bodensee-Oberschwaben und deren IHK“. Er lud die Gäste ein, die zahlreichen Dienstleistungsangebote der IHK wahrzunehmen. Im Jubiläumsjahr sei für Juni bis Oktober außerdem eine Sonderausstellung im Wirtschaftsmuseum Ravensburg zu „150 Jahre IHK und regionale Wirtschaftsgeschichte“ geplant, so Jany. 

Beim anschließenden Stehempfang feierten die Gäste bei guter Stimmung und mit regionalen Spezialitäten gemeinsam weiter. (Quelle: Presseabteilung IHK-Bodensee-Oberschwaben)

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28.04.2017

Entwicklung der erneuerbaren Energien in Baden-Württemberg

Erste Abschätzung für 2016

Mit rund einem Viertel tragen die erneuerbaren Energien inzwischen zur Stromerzeugung in Baden-Württemberg bei, ihr Anteil am Endenergieverbrauch, in allen drei Bereichen Strom, Wärme und Verkehr zusammen, beträgt fast 14 Prozent. „Der Ausbau der Erneuerbaren geht weiter voran“, kommentierte Umwelt- und Energieminister Franz Untersteller die vorläufigen Zahlen für das Jahr 2016. „Bei der Energieeinsparung haben wir allerdings noch einiges zu tun und zwar in allen Bereichen.“

Aufgrund des witterungsbedingt höheren Wärmebedarfs und des weiter wachsenden Verbrauchs im Verkehrssektor ist der Endenergieverbrauch 2016 um gut zwei Prozent gestiegen (von 284 Terawattstunden (TWh) auf 290 TWh). Der Mehrverbrauch wurde dabei nur zu einem Teil von erneuerbaren Energien gedeckt (1,7 TWh). Rund 4 TWh wurden aus fossilen Brennstoffen beziehungsweise Kernkraft gewonnen. Prozentual ist damit der Anteil der Erneuerbaren am Endenergieverbrauch im Vergleich zum Vorjahr um 4,6 Prozent gestiegen, der der fossilen Energien/Kernkraft um 1,8 Prozent. 

Strombereich

Die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien ist nach den ersten Schätzungen um knapp 0,5 TWh gewachsen (auf 15,3 TWh, gesamte Bruttostromerzeugung in Baden-Württemberg 61,8 TWh). Getragen wurde dieses Wachstum von Wind (+0,14 TWh) und Wasser (+0,4 TWh), leicht rückläufig war die Photovoltaik (-0,1 TWh). Dennoch blieb die Photovoltaik mit 8 Prozent Anteil an der Bruttostromerzeugung das Zugpferd der erneuerbaren Energien vor Wasserkraft (7,7 Prozent) und Biogas (4,5 Prozent). Die Windkraft hatte 2016 einen Anteil von 1,6 Prozent. Der Stromverbrauch in Baden-Württemberg blieb mit 74,7 TWh in etwa stabil (Vorjahr 75 TWh).  

Wärmebereich

Auch im Jahr 2016 setzte sich der Trend zu mehr Erneuerbaren bei der Wärmeerzeugung fort. Insgesamt sind im Wärmebereich 20,8 TWh mit erneuerbaren Energiequellen erzeugt worden (überwiegend Holz, rund 15,8 TWh). Das entspricht einem Gesamtanteil an der Wärmeerzeugung von 15,6 Prozent (Vorjahr 15,1 Prozent). Nicht enthalten ist dabei die Wärmeerzeugung mit Strom.

Neben Holz wurden in ähnlichem Umfang Solarthermie (etwa 1,6 TWh), Biogas (1,3 TWh) und Umweltwärme (mit Hilfe von Wärmepumpen, etwa 1,2 TWh) genutzt.

Kraftstoffe

Der Anteil der erneuerbaren Energien im Verkehrssektor blieb 2016 im Vergleich zu 2015 unverändert bei 4,5 Prozent. Zwar stieg die Nutzung von Biokraftstoffen geringfügig an (von 4 TWh auf 4,1 TWh), aber gleichzeitig wuchs auch der gesamte Kraftstoffverbrauch (von 88,5 TWh auf 90,8 TWh). Wie in den Vorjahren wurde Biodiesel (circa 2,8 TWh) am meisten genutzt, gefolgt von Bioethanol (circa 1,2 TWh).

Information:

Die „Erste Abschätzung zur Entwicklung der erneuerbaren Energien in Baden-Württemberg 2016“ ist auf der Homepage des Umweltministeriums veröffentlicht:www.um.baden-wuerttemberg.de

Der Bericht wurde wie in den Vorjahren vom Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) im Auftrag des Umweltministeriums erarbeitet.

 

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27.04.2017

Energiepolitisches Forum von ZSW und KEA – ein Resümee

Welche Geschäftsmodelle gibt es für die Energiewende? Mit diesem Thema befassten sich die energiepolitischen Sprecher der Landtagsfraktionen am 23. März beim energiepolitischen Forum. Eingeladen hatten das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoffforschung Baden-Württemberg (ZSW) und die KEA.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, welche neuen erfolgversprechenden Geschäftsmodelle im Rahmen der Energiewende bereits auszumachen sind und wie die Landespolitik diese unterstützen kann. In die sich anschließende Podiumsdiskussion wurden auch Fragen und Beiträge aus dem Publikum einbezogen. In seiner Begrüßung hatte Dr. Andre Baumann, Staatssekretär im Umweltministerium, auf die Chancen der Digitalisierung für die Energiewende hingewiesen. 

Nach einem Tandem-Vortrag von ZSW-Geschäftsführer Prof. Dr. Frithjof Staiß und Dr. Volker Kienzlen von der KEA stellten die energiepolitischen Sprecher der Landtagsfraktionen ihre Positionen dar: MdL Jutta Niemann (Bündnis 90/Die Grünen), MdL August Schuler (CDU), MdL Gernot Gruber (SPD) und MdL Gabriele Reich-Gutjahr (FDP) waren anwesend, der Vertreter der AfD hatte krankheitsbedingt abgesagt. 

Deutlich wurde, dass die Vermarktung von dezentral und erneuerbar erzeugtem Strom („Community-Geschäftsmodelle“) erleichtert werden sollte. Im Wärmesektor wurde deutlich, dass eine systematische kommunale Wärmeplanung nicht als Last, sondern als Daseinsvorsorge begriffen werden sollte, die Chancen und Gestaltungsmöglichkeiten für die Kommunen eröffnen. Redner wiesen hierzu auch auf die vom Bund in der Kommunalrichtlinie angebotene attraktive Förderung für Klimaschutzteilkonzepte zur integrierten Wärmenutzung hin.

Genossenschaften, die Erneuerbare-Energien-Anlagen errichten oder Wärmenetze betreiben, setzen bereits heute erfolgreiche Geschäftsmodelle der Energiewende um. Im Zusammenhang mit einer kommunalen Wärmeplanung können Genossenschaften auch mit dem Aufbau von Wärmenetzen auf Basis erneuerbarer Energien aktiv werden. Mögliche Geschäftsfelder für Genossenschaften im Bereich der Energieeffizienz stehen hingegen noch am Anfang und sollten daher besondere Unterstützung erhalten.

Unabhängig vom Genossenschaftsmodell kamen die Vorteile des Energiespar-Contractings zur Sprache. Eine Empfehlung: Um die finanziellen Auswirkungen von Investitionen besser abzubilden, sollten vergleichende Wirtschaftlichkeitsrechnungen auf der Basis der Lebenszykluskosten (life cycle costs, LCC) erstellt werden. Ob man dies (für Kommunen) zur Pflicht machen sollte, war allerdings umstritten.

Im Verkehrsbereich stand vor allem die fehlende Planungssicherheit für die Entwicklung der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge im Raum. Abschließend ging es um die Frage, ob im gesamten Energiesektor nicht öffentlich verfügbare Daten, beispielsweise zu Erdgasleitungen, offen gelegt und nutzbar gemacht werden sollten („open data“). Studien lassen erwarten, dass sich auf Basis solcher Daten ein Milliarden schwerer Markt entwickeln kann.  Verschiedene Redner wiesen hierbei auf die notwendige Abwägung zwischen dem Nutzen neuer Dienstleistungen und den berechtigten Anforderungen des Datenschutzes hin.  Die Veranstaltung war mit über 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmern gut besucht. Der nächste Termin ist für das erste Quartal 2018 geplant.

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18.04.2017

Europa vor neuen Herausforderungen - Minister Guido Wolf spricht im "Waldhorn" beim CDU-Treff Ravensburg

Wir geben die Werte- und Demokratiegemeinschaft Europa...

Wir geben die Werte- und Demokratiegemeinschaft Europa nicht verloren! Und es geht um Frieden und Freiheit auch für künftige Generationen! Das war die Botschaft einer intensiven Diskussionsrunde im Europa-Treff des CDU Stadtverbandes Ravensburg mit Europaminister Guido Wolf, MdL im Waldhorn-Saal. Dazu waren über 80 interessierte Mitglieder und "Europa-Streiter" zum Minister-Referat und der anschließenden Diskussion gekommen. In der Europa-Reihe des Stadtverbandes war es nach dem EVP-Fraktionsvorsitzenden im Europaparlament Manfred Weber (CDU/CSU-Gruppe) und dem Bundestagsabgeordneten Andreas Jung (Vorsitzender der deutsch-französischen Parlamentariergruppe) bereits die dritte Veranstaltung.

Was hält Europa zusammen - steht Europa vor dem Aus

"Wir sind alle gefordert uns für die Werte der Demokratie, für Frieden und Freiheit und einzusetzen", so die Einleitung durch den Vorsitzenden des Stadtverbandes August Schuler, MdL und durch den Ersten Bürgermeister der Stadt Ravensburg, Simon Blümcke, gleichzeitig Kreisvorsitzender der überparteilichen Europa-Union. Justiz- und Europaminister Guido Wolf referierte zum Abschluss seiner Tourismustour in die Region Allgäu-Oberschwaben zum Thema "Was hält Europa zusammen oder steht Europa vor dem Aus?" 60 Jahre nach den Römischen Verträgen steht Europa bei den zentralen Themen Brexit, Ukraine-Russland-Krise, Frankreichwahl, Türkei-Referendum, Flüchtende, Werte- und Demokratiegemeinschaft, Euro-Stabilität, USA-Protektionismus und NATO-Sicherheitspartnerschaft vor neuen und entscheidenden Herausforderungen. 

Brexit-Gespräche mit der britischen Politik

Europaminister Wolf, der erst vor kurzem in London Brexit-Gespräche geführt hatte, informierte gewohnt souverän und kenntnisreich. Die Ausschüsse des Landtages Baden-Württemberg haben sich in den letzten Wochen intensiv mit den Brexit-Auswirkungen etwa bei den Themen Wirtschaft und Handel, Umwelt und Infrastruktur, Rechtsgemeinschaft, Status der EU-Bürger, Wissenschaft  und Bildung (Erasmusprogramme) beschäftigt. Über 22.000 Gesetze und Rechtstitel müssen in den kommenden zwei bis mehr Jahren verhandelt werden. Übergangslösungen werden diskutiert. Minister Guido Wolf skizzierte die derzeitige britische Politikszene in einer großen Ratlosigkeit und die Bevölkerung in der demokratischen Brexit-Entscheidung tief gespalten. Er sprach sich entschieden gegen "Parallelverhandlungen" aus. "Jetzt ist die Stunde der rationalen Verhandlungen, deutsche und europäische Interessen müssen gewahrt bleiben", so Wolf. 

Schicksalsjahr der Europäischen Union 

"Das Jahr 2017 sieht Guido Wolf als "Schicksalsjahr der Europäischen Union", dazu konstatierte er eine "Krise der Nationalstaaten" in der Flüchtlingsfrage. Frankreich stehe am 23. April und am 7. Mai vor einer entscheidenden Präsidentenwahl "Pro oder Kontra Europa". Im Anschluss finden in  Deutschland am 24. September die Bundestagswahlen statt. Beide Wahlen seien für die politische Zukunft des Kontinents entscheidend. Und dieses Wahljahr sei eine weitere Bewährungsprobe der deutsch-französischen Gemeinschaft, die - von Konrad Adenauer und Charles de Gaulle  begründet - jetzt vor einer erneuten großen Aufgabe stehe. Nach dem britischen Brexit und einem politisch-ökonomisch instabilen EU-Kernland Italien sei die europäische Achse Berlin-Paris entscheidend. Der Brexit könne jedoch, betonte der Minister, auch eine Chance für ein neues europäisches Bewusstsein bedeuten. 

Reform der EU-Institutionen

Insgesamt müsse die EU "besser und effektiver werden", sie müsse vom "Kopf auf die Füße gestellt" werden, forderte Guido Wolf. Europa sei eben auch eine Wertegemeinschaft, müsse für die Menschen wieder eine emotionales, leidenschaftliches Projekt werden. Dazu gehöre das Subsidiaritätsprinzip der Nationalstaaten, die so wesentlichen Schüler- und Jugendbegegnungen, die Städtepartnerschaften, eine funktionierende europäische Grenzkontrolle (Frontex) und eine europäische Sicherheitspartnerschaft. Die Forderung aus Baden-Württemberg laute: ein effizientes Europa, das sich um die Kernthemen wie Frieden, Freiheit, Wirtschaft, Arbeit und Ausbildung, Forschung und Innovation (Horizont-Programm 2020) sowie die Verkehrsinfrastruktur kümmere. Dieser langfristige Veränderungsprozess der drei großen EU-Institutionen Rat, Kommission und Parlament müsse jetzt beginnen, stellte der Europaminister klar. Eine intensive Diskussion schloss sich an. Fazit des CDU-Treffs Ravensburg: Mut und Engagement "Pro Europa", sowie ein stärkerer Einsatz aller Europa-Begeisterten und "Europa-Kämpfer" ist in den kommenden Monaten und Jahren gefordert!

 

Foto: CDU Stadtverbandsvorsitzender August Schuler, Erster Bürgermeister und Kreisvorsitzender der Europa Union Simon Blümcke begrüßen Europa-Minister Guido Wolf

Foto: Europaminister Guido Wolf begrüßt die überzeugte Europäerin und langjährige Integrationsbeirätin der Stadt Ravensburg Maria do Ceu Campos 

Foto: Zusammentreffen vor dem "Waldhorn": Europaminister Guido Wolf mit Ratsstuben-Wirtin Claudia Haller-Schuler und dem CDU Stadtverbandsvorsitzenden August Schuler 

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12.04.2017

Minister Guido Wolf besucht die neue Tourist Info und das Kunstmuseum in Ravensburg

Tourismus-Minister Guido Wolf, MdL hat auf seiner...

Tourismus-Minister Guido Wolf, MdL hat auf seiner Oberschwaben-Allgäu-Bereisung auf Einladung der Stadt Ravensburg und in Begleitung von Oberbürgermeister Dr. Daniel Rapp, Erster Bürgermeister Simon Blümcke und Landtagsabgeordneter August Schuler sowohl die neueröffnete Tourist Info im Lederhaus als auch das Kunstmuseum in der Markstraße besucht. Bereits am Vormittag war er in den Städten Leutkirch (Projekt CenterParks), Wangen (Landesgartenschau 2024), anschließend in der Gemeinde Wolfegg (Bauernhofmuseum und Oberschwaben Tourismus GmbH). Minister Guido Wolf zeigte sich begeistert von der neuen Tourist Info in Ravensburg, vom Serviceteam um Katja Möthe, dem aktuellen Design und von der Ausstattung. "Die Tourismus Information ist jetzt mitten im Herzen der Stadt auf dem Marienplatz und damit für die Gäste und die Bürgerschaft gleichermaßen gut erreichbar", lobte der Minister die neue Einrichtung. Das werde den zunehmenden Städtetourismus in Ravensburg als Wirtschaftsfaktor weiter stärken, so der Minister.

Kultureller Leuchtturm

Im Kunstmuseum informierte die Leiterin Dr. Nicole Fritz zur Sammlung Selinka, zur aktuellen Ausstellung Robert Schad ("Meine Skulpturen sind Zeichnungen im Raum") und zum Kunstprojekt von 

Herman de Vries mit dem Titel FROM EARTH: OBERSCHWABEN. Minister Guido Wolf, privat bereits mehrmaliger Besucher der Ravensburger Museumslandschaft, zeigte sich überzeugt von diesen kulturellen Leuchttürmen: "Mit diesem kommunalen und privat geschaffenen Museumsquartett hat die Region Bodensee-Oberschwaben einen neuen Anziehungspunkt geschaffen!"

1.Foto: Das Team der Tourist Info um Leiterin Katja Möthe mit Tourismus-Minister Guido Wolf, Oberbürgermeister Dr. Daniel Rapp, Erster Bürgermeister Simon Blümcke (Mitte) und Landtagsabgeordneter August Schuler

3. Foto: Dr. Nicole Frotz präsentierte wie immer gekonnt das Kunstmuseum und "Museum des Jahres" den Besuchern Minister Guido Wolf, MdL; Oberbürgermeister Dr. Daniel Rapp (beide links), Kulturbürgermeister Simon Blümcke und Landtagsabgeordneter August Schuler.

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06.04.2017

B 30, Ortsumfahrung Ravensburg, Bauabschnitt VI (Ravensburg Süd – Untereschach)

Baulärm im Zusammenhang mit der Herstellung der Grundwasserwanne

Hintergrund: Die CDU Fraktion Eschach beantragte bereits im Februar aufgrund der Anfragen aus der Bevölkerung über die Stadt Ravensburg aktuelle Informationen - das Regierungspräsidiums Tübingen antwortet: 

Das Regierungspräsidium Tübingen hat die durch Injektionsarbeiten an der Baustelle B 30 OU Ravensburg verursachten Schallübertragungen in zwei betroffenen Gebäuden messen lassen. Die Auswertung der Ergebnisse hat ergeben, dass der nachts in Wohngebäuden zulässige Immissionsrichtwert für einzelne, kurzzeitige Geräuschspitzen überschritten wird. Die gemessenen Geräuschspitzen konnten eindeutig den Bauvorgängen im Zusammenhang mit den Injektionsarbeiten im Bereich der Grundwasserwanne zugeordnet werden.

Nachtarbeiten sollen untersagt werden

Die Messergebnisse wurden am Freitag, 31. März 2017, dem Landratsamt Ravensburg als zuständige Immissionsschutzbehörde vorgestellt. Als erste Reaktion auf die Grenzwertüberschreitungen gibt derzeit das Landratsamt Ravensburg der mit der Bauausführung beauftragten ARGE Glass-Bauer die Möglichkeit sich bis Freitag, 7. April 2017, zu den Grenzwertüberschreitungen zu äußern. Nach Ablauf dieser Frist beabsichtigt das Landratsamt Ravensburg die Nachtarbeiten mit dem Düsenstrahlverfahren für den Zeitraum zwischen 22:00 Uhr und 06:00 Uhr zu untersagen. Sollte es der ARGE Glass-Bauer gelingen, durch eine Umstellung ihrer Verfahrensabläufe und/oder einen modifizierten Geräteeinsatz eine Verringerung der Emissionen zu erzielen und dadurch die Einhaltung der Immissionsrichtwerte nachzuweisen, würde die Grundlage für die Untersagung der Nachtarbeit entfallen.

Überraschendes Phänomen

Das Düsenstrahlverfahren kam bereits bei der Herstellung der Bahnüberführung im Jahr 2015, teilweise auch nachts, ohne erkennbare Beeinträchtigungen zum Einsatz. Vor diesem Hintergrund überrascht das aktuell auftretende Phänomen alle am Bau und an der Planung Beteiligten ebenso wie die inzwischen beigezogenen externen Fachleute. Das Regierungspräsidium Tübingen hat die Lärmbelästigungen von Anfang an sehr ernst genommen und unterstützt zum Wohle der Betroffenen die nun seitens des Landratsamts unmittelbar nach dem Vorliegen der Messergebnisse geplanten weiteren Schritte.

Hinweis für die Redaktionen Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen 

Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent,

Tel.: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.

Fotos: Medienservice Siegfried Heiß 

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04.04.2017

Landtagsabgeordneter August Schuler besichtigt neue Produktionshalle in Altshausen

Firma Stadler Anlagenbau: Mitarbeiterzahl in zehn Jahren verdoppelt

Tradition und Fortschritt gleichermaßen zeichnen die Firma Stadler Anlagenbau GmbH in Altshausen aus. Im vergangenen Jahr konnte das 225-jährige Betriebsjubiläum gefeiert werden. Sowohl auf dem europäischen wie auch auf dem globalen Markt konnten Abfallsortieranlagen etwa in Großbritannien, in Norwegen und in den USA erstellt werden. Die Exportquote liegt bei nahezu 90 Prozent. Vertriebsbüros und Vertretungen gibt es nicht nur in über zehn europäischen Ländern, sondern inzwischen in den USA, Brasilien, Australien und Japan. Familienunternehmer und Geschäftsführer Willi Stadler: "Wir wollen mit diversifizierten Export-Standbeinen und weltweiten Vertretungen gegen mögliche Wirtschafts- und Finanzkrisen gewappnet sein." 

Bekenntnis zum Standort Althausen

Über die Leistungsfähigkeit der Firma konnte sich Landtagsabgeordneter August Schuler zusammen mit dem CDU Fraktionsvorsitzenden und Gemeinderat Frank Binder bei einer Informationsrunde mit der Geschäftsführung und einem Gang durch die neuen Produktionshallen überzeugen. Die neuen Hallen wurden 2014 und 2016 in zwei Bauabschnitten erstellt, die Investitionssumme betrug 20 Millionen Euro. Für die Zukunft plant Stadler am Standort Altshausen ein neues Bürogebäude für Verwaltung, für Engineering, sowie ergänzenden Besprechungs- und Schulungsräumen. "Altshausen ist und bleibt unser Hauptstandort mit inzwischen über 200 Arbeitsplätzen, darunter mehr als 30 Ausbildungsplätzen“, betonte Unternehmer Willi Stadler. Bei den notwendigen Erweiterungen und den Gewerbeflächen habe die Firma durch die Gemeinde Altshausen eine hervorragende Unterstützung erfahren, so der kaufmännische Geschäftsführer Claus Maier.

Qualität und Attraktivität der Ausbildung

Sowohl in Altshausen wie auch am weiteren Produktionsstandort Slowenien (ca. 100 Mitarbeiter) hat sich die Mitarbeiterzahl in den  vergangenen zehn Jahren verdoppelt. Stadler legt dabei Wert auf ein kontinuierliches, "gesundes" Wachstum. Dies gilt sowohl in der Produktion, wie in der Gesamt-Mitarbeiterzahl (ca. 330) und wie bei den Auszubildenden. Stadler ist in mehreren Schulpartnerschaften in der Gemeinde Altshausen und Umgebung engagiert. Intensiv bewirbt Stadler in Ausbildungsbörsen seine Angebote. Praktikanten sind willkommen, jährlich werden bis zu zehn Auszubildende eingestellt. Dies gilt vor allem in den Metallberufen und ergänzend für die kaufmännische Ausbildung. Eine eigene Lehrwerkstätte mit Ausbildungsmeister und Technikern sichert die hohe Qualität und Attraktivität des Ausbildungsunternehmens Stadler. Dafür konnte die Firma 2016 einen Ausbildungspreis entgegennehmen.  Ebenfalls wie mehrere Innovationspreise und Auszeichnungen durch den Landkreis Ravensburg, das Land Baden-Württemberg und den Bund.

Innovative Anlagen für die Recycling-Industrie

Bei einem Rundgang durch die neuen Produktionshallen konnte sich August Schuler, stellvertretender Vorsitzender des Landtags-Ausschusses für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft von den leistungs- und weltmarktfähigen Erzeugnissen der Firma Stadler überzeugen. Geplant, gefertigt und montiert werden weltweit Sortieranlagen und Komponenten für die Entsorgungs- und Recyclingindustrie. Dazu gehören etwa individuelle Anlagen für Leichtverpackungen (LVP), Papiere und Kartonagen (PPK), Folienaufbereitung, Hausmüll, Sperrmüll, Plastikflaschen, Gewerbe- und Baumischabfall und Recyclingholzaufbereitung. Der Stadler-Leitspruch „Technik von ihrer besten Seite“ beinhaltet nicht nur jahrelange Erfahrung und Knowhow sondern ist geprägt von Qualität, Zuverlässigkeit und Kundenzufriedenheit. Mit diesem Leitbild als Ansporn bearbeiten Geschäftsführung und Mitarbeiterschaft die speziellen Kundenaufträge. August Schuler: "Die herausragende Innovation und Qualität der deutschen Umwelt-Technologie und des Mittelstandes sichert unsere Arbeits- und Ausbildungsplätze. Dies gilt besonders für den ländlichen Raum. Die Vorbildfunktion der Firma Stadler wird sich für die Zukunft als nachhaltig erweisen."

Kritik an der aktuellen Erbschaftssteuer

Bei der abschließenden Diskussionsrunde sprach Unternehmer Willi Stadler die aktuelle Erbschaftssteuer-Gesetzgebung kritisch an. Mit dem Gesetz zur Anpassung des Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetzes vom 4. November 2016 hat der Bundestag als Gesetzgeber auf die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts reagiert. Mit Wirkung zum 1. Juli 2016 wird das begünstigte Vermögen wie bisher von der Steuer befreit, wenn bestimmte Voraussetzungen (Wahl einer Regel- oder Optionsverschonung) erfüllt sind. Künftig ist jedoch eine individuelle Bedürfnisprüfung bei der Übertragung großer Unternehmensvermögen anhand einer Prüfschwelle durchzuführen. Bei einer zu hoch angesetzten Erbschaftssteuer sieht Geschäftsführer Willi Stadler die Zukunft seines mittelständischen Familienunternehmens grundsätzlich gefährdet. Die möglichen Folgen: Verkauf des Unternehmens an einen Konzern oder die Überführung in eine Familienstiftung. Willi Stadler: "Mittelstand und Familienbetriebe sind die Zukunftsgaranten der deutschen Wirtschaft. Dies darf durch ein falsche Steuergesetzgebung nicht gefährdet werden!"

Foto

Wahlkreisbüro August Schuler, MdL

Text: Vor Ort in der Fertigungsstraße der neuen  Produktionshalle der Firma Stadler Anlagenbau in Altshausen (von links): Kaufmännischer Geschäftsführer Claus Maier, Unternehmer Willi Stadler, Landtagsabgeordneter August Schuler, Gemeinderat und CDU-Fraktionsvorsitzender Frank Binder

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31.03.2017

Symbolische Scheckübergabe an den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. durch Staatssekretär Martin Jäger in Stuttgart - August Schuler für die vorbildliche Sammelaktion in Ravensburg ausgezeichnet

Bei der jährlichen Sammelaktion für den Volksbund...

Bei der jährlichen Sammelaktion für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. in Baden-Württemberg haben ehrenamtliche Helfer der Bundeswehr, Angehörige der Reservisten- und Soldatenverbände, sowie viele Freiwillige im vergangenen Jahr mehr als 268.000 Euro gesammelt. Bei der symbolischen Scheckübergabe im Marmorsaal des Neuen Schlosses sprach Martin Jäger, Staatssekretär im Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration, den Sammlerinnen und Sammlern für den uneigennützigen Einsatz seinen Dank und seine Anerkennung aus: „Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) ermöglicht es mit seiner Arbeit, den Opfern von Krieg und Gewaltherrschaft ein würdiges Andenken zu bewahren. Er leistet einen wertvollen Beitrag zum Frieden, zur Aussöhnung der Völker und zur Begegnung vor allem junger Menschen."

Auszeichnung der Sammelaktionen, der Soldaten und Reservisten

Gleichzeitig wurden von Staatssekretär Martin Jäger und von VDK-Landesvorsitzender Johannes Schmalzl die besten Sammelaktionen, sowie Soldaten und Reservisten ausgezeichnet. Darunter auch Oberst d.R. August Schuler aus Ravensburg. Zusammen mit der Stadt Ravensburg habe er eine jährliche Briefspendenaktion ins Leben gerufen. Dazu kommen die Sammlungen auf dem Wochenmarkt mit den Bundeswehr-Reservisten und der Kyffhäuser-Soldatenkameradschaft und die Organisation des Volkstrauertages auf dem Haupt- und Westfriedhof. Seit zwanzig Jahren trage Schuler, so der VDK Baden-Württemberg als Kreis- und Ortsbeauftragter inzwischen die Verantwortung in Ravensburg und erhalte dafür als Auszeichnung die VDK-Ehrennadel in Weissgold. 

Staatssekretär Martin Jäger und VDK-Landesvorsitzender Johannes Schmalzl:  „Die eingesammelten 268.000 Euro sind ein beachtlicher Betrag und eine vorbildliche Leistung der ehrenamtlichen Helfer von Bundeswehr, von Reservisten- und Soldatenverbänden. Das gute Sammelergebnis ist für uns auch ein Zeichen dafür, wie tief die Arbeit des Volksbundes bei den Bürgerinnen und Bürgern unseres Landes verwurzelt ist." Die Kriegsgräberfürsorge in Baden-Württemberg und Deutschland wird überwiegend von der Bevölkerung durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und Sammlungen getragen. Den Rest decken öffentliche Mittel des Bundes ab.

Einsatz für Frieden und Freiheit

Seit mehr als 95 Jahren nehme sich der Volksbund in vorbildlicher Weise der Pflege der deutschen Kriegsgräber im Ausland an. „Der Volksbund sorgt dafür, dass mehr als 2,7 Millionen Kriegsgräber auf mehr als 836 Kriegsgräberstätten in 44 Staaten gepflegt werden können. Aus der Erinnerung an das Leid der Kriege und aus dem Gedenken an die Opfer erwächst der Auftrag des Volksbundes, sich für Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit und ein würdiges Leben für alle einzusetzen“, erklärte der Staatssekretär.

Die Bundesregierung übertrug dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge im Jahr 1954 die Aufgabe, die Gräber der deutschen Kriegstoten im Ausland zu erfassen, zu erhalten und zu pflegen. Der Volksbund steht dafür ein, jedem gefallenen, vermissten und in Gefangenschaft verstorbenen Soldaten im Ausland eine letzte Ruhestätte zu geben. Dazu gehören auch die Grabstätten der seit Ende des Zweiten Weltkrieges infolge des Krieges ums Leben gekommenen deutschen Flüchtlinge und Vertriebenen im Ausland. 

Foto: Wahlkreisbüro MdL August Schuler

Text: Arbeit für Frieden und Freiheit -  der VDK Baden-Württemberg zeichnet August Schuler für zwanzigjähriges Engagement mit der Ehrennadel in Weissgold aus. Von links: Staatssekretär Martin Jäger, VDK Landesvorsitzender Johannes Schmalzl und der stellvertretende Landesvorsitzende General a.D. Manfred Hofmeyer

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30.03.2017

EvaPol legt Abschlussbericht vor

Innenminister Thomas Strobl: „Größte Mitarbeiterbeteiligung seit Bestehen der Polizei – hervorragende Grundlage für die weitere Arbeit“

Die Mitglieder des Lenkungsausschusses zur Evaluation der Polizeireform, kurz EvaPol, übergaben diese Woche in Stuttgart das Ergebnis ihrer Arbeit an den Stv. Ministerpräsidenten und Innenminister Thomas Strobl. „Unsere Polizei braucht bestmögliche Bedingungen für einen optimalen Schutz der Bürgerinnen und Bürger. Entscheidend ist, die polizeiliche Basis zu stärken, damit die baden-württembergische Polizei noch näher an den Bürgerinnen und Bürger ist. Unter diesem Gesichtspunkt hat EvaPol die Polizeistrukturreform einer objektiven, ideologiefreien und polizeiorientierte Bewertung unterzogen“, erklärte der Stv. Ministerpräsident und Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration, Thomas Strobl.

„Ich danke den Mitgliedern des Lenkungsausschusses und allen, die am Projekt beteiligt waren, für die hervorragende Arbeit der vergangenen Monate. Mit hohem Sachverstand und großem Engagement hat EvaPol die Polizeistrukturreform überprüft, Schwächen aufgezeigt und Handlungsempfehlungen erarbeitet – und das in nicht einmal sechs Monaten. Das war eine sportliche Zeitvorgabe von mir – super, dass EvaPol nun so schnell da ist“, so Innenminister Thomas Strobl.

„Die Mitglieder im Lenkungsausschuss haben engagiert und offen konstruktive Vorschläge zur Weiterentwicklung der Polizei erstellt. Der Lenkungsausschuss wurde hervorragend unterstützt von der Projektgruppe EvaPol unter der Leitung von Uwe Stürmer – ohne deren Einsatz hätte das ambitionierte Ziel, den Bericht bis Ende März vorzulegen, nicht erreicht werden können. Alle Projektmitglieder haben eine fachlich herausragende und weit über das normale Maß hinaus hoch engagierte Arbeit geleistet“, sagte Waldemar Kindler, der Vorsitzende des Lenkungsausschusses und frühere bayerische Landespolizeipräsident. 

Seit dem 6. Oktober 2016 hat der Lenkungsausschuss siebenmal getagt; es gab neun „Eva trifft“-Veranstaltungen mit verschiedenen Akteuren der Polizei wie zum Beispiel den Präsidenten der Polizeipräsidien, Revierleitern sowie Polizistinnen und Polizisten von Kriminalpolizei und Verkehrspolizei. Mit „Sags Eva“ wurde landesweit für Polizeibeamte die Möglichkeit geschaffen, Anregungen zur Evaluation abzugeben. Dabei sind über 800 Beiträge eingegangen. Bei der Mitarbeiterbefragung haben 11.281 Beschäftigte teilgenommen – damit wurde die größte Mitarbeiterbeteiligung seit Bestehen der Polizei Baden-Württemberg durchgeführt. „Die Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Evaluation war stilbildend und beispielhaft. Wir haben in der Polizei einen reichen Schatz an Erfahrungen, den wir gehoben haben“, so Strobl.

Die Erkenntnisse und Empfehlungen der Evaluation werden jetzt sorgfältig analysiert und es werden daraus Schlussfolgerungen gezogen. Bis zur Sommerpause 2017 wird es – nach den Erörterungen im politischen Raum – eine Entscheidung geben, die den Anforderungen an eine effiziente, bürgernahe und leistungsstarke Polizei in Stadt und Land gerecht wird.

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27.03.2017

Girls Day am 27.04.2017

Die CDU-Landtagsfraktion beteiligt sich auch dieses Jahr wieder mit einem vielseitigen Programm.
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26.03.2017

Strobl ruft Partei zur Geschlossenheit auf

CDU nominiert Landesliste zur Bundestagswahl - Manuel Hagel zum Generalsekretär gewählt - Kreisverband Ravensburg stark vertreten

Zum Start in den Bundestagswahlkampf hat CDU-Landeschef Strobl seine Partei bei ihrem 70. Landesparteitag in Sindelfingen (Kreis Böblingen) zur Geschlossenheit aufgerufen.

Nicht maulen - machen

"Das Gemeinsame steht über dem Trennenden - geschlossen und entschlossen schaffen wir das", sagte Thomas Strobl am Samstag beim CDU-Landesparteitag in Sindelfingen. Er fügte hinzu: "Nicht maulen - machen." Damit reagierte er indirekt auf ein Treffen von Konservativen aus CDU und CSU, die sich aus Protest gegen die Flüchtlingspolitik von Kanzlerin Angela Merkel am Samstag in Schwetzingen (Rhein-Neckar-Kreis) zusammenschließen wollen.

Die Messlatte ist das Wahlergebnis von 2013

Mit dem Parteitag in Sindelfingen will sich die CDU für den Wahlkampf warmlaufen. 40 Prozent und ein dickes Plus - so das Wahlziel, das Landeschef Strobl im Vorfeld ausgegeben hatte. Die Latte hängt hoch: Bei der letzten Bundestagswahl 2013 hatte die CDU in Baden-Württemberg mit 45,7 Prozent das beste Landesergebnis erzielt. Sie gewann alle 38 Wahlkreise direkt. Strobl sagte am Samstag, es gelte an das Ergebnis von 2013 anzuknüpfen. Die Voraussetzungen seien gut dafür, denn die CDU sei - anders als vor vier Jahren - in der Regierung in Baden-Württemberg. "Wir haben in der CDU Baden-Württemberg keinen Grund zur Verzagtheit", unterstrich Strobl.

60 Jahre Römische Verträge

Weiter erinnerte der CDU-Landeschef an die Unterzeichnung der Römischen Verträge vor 60 Jahren, die das Fundament für die heutige Europäische Union bilden. Damals habe Bundeskanzler Konrad Adenauer (CDU) unterzeichnet. "Keine Partei ist mit diesem Europa so verbunden wie die Christlich Demokratische Union", sagte Strobl und fügte hinzu: "Wir sind die Erben Adenauers" und spielte damit auf ein Netzwerk Merkel-kritischer ehemaliger Stipendiaten der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung namens "Konrads Erben" an.

Landesliste für die Bundestagswahl aufgestellt - Thomas Schäuble steht an der Spitze

Sechs Monate vor der Bundestagswahl hat die CDU am Samstag ihre Landesliste aufgestellt. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble wurde mit 95,8 Prozent an die Spitze der Landesliste für den Bundestag gewählt. Damit ist der 74-Jährige zum achten Mal Zugpferd der baden-württembergischen-CDU im Wahlkampf. Erwartungsgemäß rangiert die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium Annette Widmann-Mauz mit 81,5 Prozent der Stimmen auf Platz 2, gefolgt vom Unionsfraktionschef Volker Kauder, der mit 89,6 Prozent den dritten Platz belegt. Schäuble bedankte sich bei den über 250 Delegierten für das in ihn gesetzte Vertrauen. Nina Warken, Bundestagsabgeordnete aus dem Wahlkreis Odenwald-Tauber ohne Direktkandidatur, wurde auf Platz vier, Ingo Wellenreuther (Wahlkreis Karlsruhe-Stadt) und Steffen Bilger (Wahlkreis Ludwigsburg) auf die Plätze fünf und sechs gewählt. Die restliche Liste wurde von den Bezirksverbänden aufgestellt. 

Kreisverband Ravensburg stark vertreten

Der Kreisverband Ravensburg geht mit dem Direktkandidaten für den Wahlkreis Ravensburg Axel Müller (Weingarten) und den Landeslistenkandidaten Christian Natterer (Wangen, Platz 9 mit 84%), Waldemar Westermayer, MdB (Leutkirch, Platz 14 mit 90%) und Maximilian Klingele (Bad Waldsee, Platz 20 mit 91,1%)

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25.03.2017

Herzlichen Glückwunsch EUROPA - 60 Jahre Römische Verträge!

Am heutigen 25. März feiern wir Europa! 60 Jahre...

Am heutigen 25. März feiern wir Europa! 60 Jahre Römische Verträge, das heißt 60 Jahre Frieden, Stabilität und gemeinsame Werte in Europa. Das alles scheint uns schon selbstverständlich - und wird heute doch wieder vielfach herausgefordert. Grund genug, Flagge zu zeigen für Europa. Das feiert auch die CDU Baden- Württemberg beim Landesparteitag in Sindelfingen. 

Danke an die Europaabgeordneten und Städtepartnerschaften 

Danke an die überparteiliche Europa Union, die seit 1946 engagiert für EUROPA eintritt; inzwischen auch mit ihrem Jugendverband Junge Europäer! Danke an die vielen Kommunen und Städte, die seit Jahrzehnten aktive Partnerschaften in Europa pflegen und sie mit ihren Bürgerinnen und Bürgern mit Leben erfüllen. Ein großes Danke auch an diesem europäischen Feiertag an unsere aktiven Europaabgeordneten der Region Württemberg-Hohenzollern wie etwa NORBERT LINS, MdEP (seit 2014) und seine VorgängerInnen Elisabeth Jeggle (1999 - 2014), Honor Funk (1989 - 1999) und Isidor Früh (1973 - 1989). 

Bewegung „Pulse of Europe“ 

Danke an die überparteiliche Bewegung „Pulse of Europe“. In vielen Städten im Land (wie etwa in Friedrichshafen , Tübingen oder Stuttgart) gehen dabei am Sonntag Menschen auf die Straße und bekennen sich zum europäischen Gedanken. „Europa“ ist ein Glücksfall - gerade auch für Baden-Württemberg!

Europa fängt in den Regionen und Kommunen an  Für die CDU-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg sind die Regionen beim Zusammenwachsen Europas von elementarer Bedeutung. Städtepartnerschaften, regionale Wirtschaftskooperationen, Hochschulaustausch (wie das ERASMUS-Programm) sind die Basis des vereinten Europas. «Die Länder, Bürger, Regionen und Kommunen leben Europa praktisch und aktiv vor Ort -  Europa beginnt in Biberach, nicht in  Brüssel», sagte der Fraktionsvorsitzende Wolfgang Reinhart am Mittwoch im Landtag in Stuttgart. Die CDU Landtagsfraktion hatte die Debatte anlässlich der Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft vor 60 Jahren beantragt. Was auf welcher Ebene entschieden wird, müsse neu verhandelt werden. Denn: «Der Nationalstaat ist für die großen Dinge zu klein und für die kleinen oft zu groß.»

INFORMATION: Die überparteiliche Bewegung „Pulse of Europe“ ruft dazu auf, „für Europa“ auf die Straße zu gehen. Die Initiative setzt sich dafür ein, den europäischen Gedanken wieder sichtbar und hörbar zu machen - gerade am kommenden Wochenende, wenn sich die Unterzeichnung der Römischen Verträge zum 60. Mal jährt. Die teilnehmenden Städte in Baden-Württemberg gibt es unter 

www.pulseofeurope.eu/poe-staedte.

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23.03.2017

August Schuler MdL (CDU): „Über 900 Tausend Euro für Kommunen im Wahlkreis Ravensburg-Tettnang aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR)

"Über das ELR fließen dieses Jahr 930.000 Euro in den...

"Über das ELR fließen dieses Jahr 930.000 Euro in den Wahlkreis Ravensburg-Tettnang. Es profitieren die Städte und Gemeinden Tettnang, Neukirch, Boms, Ebenweiler, Fleischwangen, Riedhausen, Schlier, Wilhelmsdorf, Ebersbach-Musbach, Horgenzell und Fronreute“, so der Landtagsabgeordnete August Schuler (Ravensburg).

„Die größten Summen fließen in die Neugestaltungen der Dorfplätze in Unterankenreute (209.160 Euro) und in Ebersbach-Musbach (130.440 Euro) so August Schuler. Er freut sich aber ganz besonders über die vielen Einzelmaßnahmen für innerörtliche Neuordnung und für die Aktivierung leerstehender Gebäude zur Schaffung zeitgemäßer Wohnverhältnisse und für eine attraktiveGestaltung der Ortskerne.

„Insgesamt steckt das Land in diesem Programmjahr 62 Millionen Euro in die Strukturentwicklung des Ländlichen Raums. 1.050 Projekte mit den Förderschwerpunkten Wohnen, Grundversorgung, Arbeiten und Gemeinschaftseinrichtungen können berücksichtigt werden. Dadurch werden Investitionsvolumen von rund 520 Millionen Euro angeschoben“, betonte August Schuler. Der Fokus der diesjährigen Programmentscheidung liegt auf der Sicherung der wohnortnahen Grundversorgung mit Waren und Dienstleistungen. 

„Wenn die Menschen das Leben in den Ortskernen wieder attraktiver finden, brauchen wir weniger Fläche für neue Baugebiete am Ortsrand. Dies erhöht die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger und wirkt einem Landschaftsverbrauch entgegen", erklärte der Abgeordnete August Schuler. Neben Unternehmen werden auch Projekte im kommunalen Bereich gefördert, dadurch werde die innerörtliche Entwicklung der Kommunen vorangetrieben und der Flächenbereich in den Außenbereichen eingedämmt. Der dritte Schwerpunkt liege auf der Förderung privater Projekte. Diese Vorhaben würden dazu beitragen, die Lebensqualität im Ländlichen Raum deutlich zu erhöhen.

 

Info: Zur Mittelvergabe

 

Ravensburg-Tettnang

 

 

Neukirch

                             40.400,00 € 

 

Tettnang / OT Hiltensweiler

                             40.480,00 € 

 

Boms

                             50.000,00 € 

 

Ebenweiler (2 Projekte)

                             49.520,00 € 

 

Fleischwangen

                             40.000,00 € 

 

Riedhausen

                             24.525,00 € 

 

Schlier OT Unterankenreute

                           209.160,00 € 

 

 

Wilhelmsdorf (2 Projekte)

OT Pfrungen und Zußdorf

                             63.380,00 € 

 

 

Ebersbach-Musbach (4 Projekte) Musbach 1, Ebersbach 3

 

                           220.440,00 € 

 

Horgenzell  (5 Projekte)

OT Sattelbach, Kappel (2), Wolketsweiler(2)

                           125.680,00 € 

 

Fronreute OT Fronhofen (2Projekte)

                             70.000,00 € 

 

GESAMT:

                           933.585,00 € 

 

 

 

Weitere Informationen zu den Themen rund um den Ländlichen Raum finden sich auf der Internetseite des Ministeriums für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz unter www.mlr.baden-wuerttemberg.de

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22.03.2017

Verkehrsausschuss berät über Finanzierung des Ausbaus von Ladestationen für Elektroautos

Stuttgart. Über die Finanzierung des Ausbaus...

Stuttgart. Über die Finanzierung des Ausbaus öffentlicher Ladestationen für Elektroautos und Stärkung der E-Mobilität im ländlichen Raum hat der Ausschuss für Verkehr am Mittwoch, 22. März 2017, auf Antrag der CDU-Fraktion beraten. Wie der Vorsitzende des Gremiums, der CDU-Abgeordnete Karl Rombach, mitteilte, errichten Stromnetzbetreiber (wie etwa die EnBW an Autobahn-Tankstellen) bereits aus Eigeninitiative Ladestationen zur öffentlichen Nutzung. Mit dem Antrag sei der Vorschlag unterbreitet worden, dass die Kosten dafür von der Bundesnetzagentur bzw. den Landesregulierungsbehörden anerkannt werden und als Kostenbestandteil in die Netzentgelte der Stromnetzbetreiber eingehen. So solle der Ausbau von öffentlichen Ladestationen erheblich beschleunigt werden.

Die in diesem Verfahren finanzierten Ladestationen sollten dann allen Stromanbietern von Ladestrom zur Nutzung zugänglich gemacht werden. Im Rahmen der Digitalisierung von Prozessen seien bereits heute einheitliche Plattformen zur Abrechnung des jeweiligen Stromverbrauchs technisch verfügbar, auch EU-weit. „Mit dieser Vorgehensweise können in Deutschland sehr schnell flächendeckend öffentliche Ladestationen zur Verfügung gestellt werden. Gleichzeitig bedeutet der flächendeckende Ausbau von Ladestationen auch eine Förderung des ländlichen Raums“, betonte Rombach.

Stromnetz-Entgelt entfällt

Dem Vorsitzenden zufolge habe das Verkehrsministerium mitgeteilt, dass es nach geltendem Recht nicht Aufgabe der Stromnetzbetreiber sei, öffentlich zugängliche, in der Regel oberirdische Ladesäulen zu errichten, zu warten oder zu betreiben. Die diesbezüglichen Kosten könnten nicht als Netzkosten anerkannt werden und folglich nicht in die Netzentgelte einfließen. Zu unterscheiden sei davon der meist mit Erdkabel verlegte, unterirdische Stromanschluss der Ladesäule, der wie jeder andere Stromanschluss in die regulierten Netzkosten und damit in die Netzentgeltbildung einbezogen werde. Jedoch erhielten Nutzer von Ladesäulen als steuerbare Verbraucher einen Rabatt auf das Netto-Stromnetzentgelt für die Zuführung von Strom bis zum Anschlusspunkt an die eigentliche Ladesäule.

Ladesäulen sind wettbewerbsoffen

Soweit derzeit Stadtwerke oder Energieversorger vielfach dennoch Ladesäulen errichteten und betrieben, betätigten sie sich damit nicht im regulierten Geschäftsfeld Stromnetzbetrieb, sondern in einem nicht regulierten, wettbewerbsoffenen Geschäftsfeld mit Stromverkaufs- und Dienstleistungscharakter. Aus Sicht der Landesregierung sei es auch weder sachgerecht noch notwendig, diese für den Netzbetrieb selbst nicht betriebsnotwendigen Kosten über die Netzentgelte auf die Stromverbraucher im jeweiligen Netz umzulegen, die nicht in gleicher Weise einen Nutzen aus solchen Anlagen ziehen. Andere Ladesäulenanbieter würden bei einer Quersubventionierung aus dem Markt gedrängt, fasste Rombach die Ausführungen zusammen.  

Ladesäulen mit Kommunikationstechnik

Laut Rombach sollen Ladesäulen mit Telekommunikationstechnik ausgerüstet sein, damit Kommunikation, auch zu Abrechnungszwecken, stattfinden kann. Verschiedene Plattformen würden dies schon heute europaweit anbieten. Die Tendenz sei steigend. Die verschiedenen Anbieter vernetzten sich dabei zunehmend untereinander, ohne dass der Staat regulierend eingreife. Generell solle dies dem Markt überlassen werden und sich die am besten geeigneten Geschäftsmodelle durchsetzen. Es sei darüber hinaus erstrebenswert, dass alle Ladesäulen mit gängigen Zahlungsmitteln wie zum Beispiel der EC-Karte bedient werden könnten.

Flächendeckender Ausbau

Die Landesregierung verfolge dem Vorsitzenden zufolge das Ziel eines flächendeckenden Ausbaus öffentlicher Ladeinfrastruktur für ganz Baden-Württemberg. Eine Grundversorgung solle bis 2020 durch rund 2.000 Ladesäulen sichergestellt werden. Dies werde ohne die in dem Antrag beschriebene Maßnahme erreicht.

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21.03.2017

CDU Baden-Württemberg will wieder alle Wahlkreise im Südwesten direkt
gewinnen - Parteitag in Sindelfingen stellt Landesliste auf

Stuttgart (lsw/dpa) - Alle 38 Wahlkreise direkt...

Stuttgart (lsw/dpa) - Alle 38 Wahlkreise direkt gewinnen, gibt Landesvorsitzender Thomas Strobl vor. Mit diesem Ziel zieht die Südwest-CDU in den Bundestagswahl. Der Anteil der Frauen wird wohl nicht steigen.
Der Grund: Für gewöhnlich gewinnt die CDU im Ländle sehr viele Wahlkreise direkt. 2013 waren es sogar alle. Nur der Rest zieht über die Liste in den Bundestag ein. Aktuell stellt die Südwest-CDU 43 Abgeordnete, darunter acht Frauen. Unter den Direktkandidaten sind diesmal sogar nur drei Frauen: Karin Maag (Stuttgart), Annette Widmann-Mauz (Tübingen) und Ronja Kemmer (Ulm). Landeschef Thomas Strobl lobte die hohe Frauenquote auf der Liste, bei den Direktkandidaten sei aber, was die Frauen angeht, «noch Luft nach oben». Allerdings habe die Landespartei diesbezüglich wenig Einfluss. 

 
Bundestagswahl am 24. September
 
Mit der Bundestagswahl im Herbst wird der Anteil von CDU-Frauen aus dem Südwesten an den Abgeordneten in Berlin kaum steigen. Zwar ist auf der Landesliste, die am kommenden Samstag in Sindelfingen aufgestellt werden soll, mehr als jeder zweite Platz (55 Prozent) mit einer Frau besetzt, wie Generalsekretär Manuel Hagel am Montag verkündete. Aufgrund der Stärke der CDU im Südwesten - 2013 lieferte sie das beste Landesergebnis für Kanzlerin Angela Merkel - hat die Liste jedoch in der Regel wenig Auswirkung.

Alle Wahlkreise direkt gewinnen
 
Wieder alle 38 Wahlkreise direkt und wieder das beste Länderergebnis für Kanzlerin Angela Merkel - das seien die Ziele der CDU für den 24.
September. «40 Prozent und ein dickes, dickes Plus», hatte Landesvorsitzender Thomas Strobl schon beim Politischen Aschermittwoch in Fellbach als Zielmarke vorgegeben. Über das Umfragehoch der SPD und in Richtung Kanzlerkandidat Martin Schulz sagte der CDU-Bundesvize Strobl: So eine Wahl sei kein Sprint. «Und unsere Kondition ist gut.» 
 
Parteitag in Sindelfingen

Am Samstag (25.3.) will die Südwest-CDU in Sindelfingen ihre Landesliste für die Wahl im Herbst aufstellen. Angeführt wird sie von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble, der Parlamentarischen Staatssekretärin Annette Widmann-Mauz und CDU/CSU-Fraktionschef Volker Kauder. Mit 45,7 Prozent erzielte die CDU Baden-Württemberg
2013 das beste Landesergebnis. Sie gewann alle 38 Wahlkreise direkt.
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20.03.2017

Wirtschaft läuft zu Jahresbeginn auf Hochtouren

CDU Abgeordnete zu Besuch bei der IHK Bodensee-Oberschwaben

Weingarten – Zu einem wirtschaftspolitischen Austausch sind die CDU Abgeordneten August Schuler (Wahlkreis Ravensburg-Tettnang) und Klaus Burger (Wahlkreis Sigmaringen) in der IHK-Bodensee-Oberschwaben in Weingarten mit der Geschäftsführung zusammengekommen. Ihre Ansprechpartner: IHK-Hauptgeschäftsführer Prof. Dr. Peter Jany sowie die Bereichsleiter Markus Brunnbauer (Ausbildung), Christina Palm (Recht, Steuern und Internationales) und Dr. Wolfgang Heine (Standortpolitik und Unternehmensförderung) sowie aus dem IHK-Ausschuss Wirtschaftspolitik Vizepräsidentin Anne Schmieder und Unternehmerin Ursula Rimmele-Konzelmann.

Zentrale Themen

Zentrale Themen des politischen Austausches waren die regionale Wirtschaftsentwicklung, die Ausbildung und Integration der Flüchtlinge, die Qualität der allgemeinen und dualen Bildung, der Fachkräftemangel sowie die Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur in der Region. 

Gute Regionale Wirtschaftslage 

„Die regionale Wirtschaft präsentiert sich am Jahresbeginn 2017 in außerordentlich guter Verfassung“, fasste Prof. Dr. Peter Jany, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Bodensee-Oberschwaben (IHK), die Ergebnisse der aktuellen IHK-Konjunkturumfrage zusammen. 60 Prozent der regionalen Unternehmen beurteilen ihre Geschäftslage als gut, 35 Prozent sind zufrieden, nur fünf Prozent befinden sich in einer schlechten Geschäftslage. Die Umsätze legten in den meisten Branchen in den vergangenen Monaten deutlich zu und die Ertragslage hat sich weiter verbessert. Die Industrie konnte das hohe Umsatzniveau der vergangenen Monate beibehalten. Bei stabilem Export bleibt die nach wie vor starke deutsche Binnenwirtschaft Treiber des Industrieumsatzes.

Risiken Wirtschaftspolitik und Arbeitskosten

„Die Wirtschaft stellt trotz zahlreicher innen- und außenpolitischer Schwierigkeiten ihre Leistungskraft unter Beweis. Die Unternehmen dürfen sich das als Verdienst ihrer eigenen betrieblichen Anstrengungen und als Bestätigung ihrer hervorragenden Produkte und Leistungen anrechnen. Das Zeugnis gegenüber der Politik fällt dagegen mangelhaft aus“, stellen die Unternehmen klar. Jedes dritte Unternehmen sieht die Wirtschaftspolitik in Deutschland als Risiko für die Geschäftsentwicklung. Die Arbeitskosten (Platz 2 im Risiko-Ranking) werden von 42 Prozent der Betriebe als Risiko genannt. Die IHK Bodensee-Oberschwaben mit ihrem Präsidenten Heinrich Grieshaber fordert deshalb: „Wir starten ins Jahr der Bundestagswahl. Um Deutschland herum entsteht zunehmend außenpolitischer Zündstoff. Die EU wackelt. Es wäre daher hilfreich, wenn sich die Parteien nicht gegenseitig überbieten bei teuren Wahlversprechen, sondern die inländische Politik für stabile und gute wirtschaftliche Rahmenbedingungen sorgt.“

Optimismus bei den Unternehmen

Der Auftragseingang erreicht seit einem Jahr ein hohes Niveau, auch die Exportaussichten werden besser. Das zeigt sich in den Einschätzungen der Unternehmen für die nächsten Monate. Nachdem die Unternehmen ihre Erwartungen in den vergangenen beiden IHK-Umfragen zurückgenommen haben, zieht jetzt der Optimismus wieder an. Jedes dritte Unternehmen rechnet in den nächsten Monaten mit besseren Geschäften, 62 Prozent gehen von einer gleich bleibenden Situation aus, nur fünf Prozent zeigen sich pessimistisch. Die Investitionsplanungen fallen insgesamt besser aus. 30 Prozent der Betriebe planen in 2017 höhere Investitionen als im Vorjahr, 53 Prozent fahren mit gleicher Investitionshöhe weiter. Von den investitionswilligen Unternehmen wollen 35 Prozent ihre Kapazitäten erweitern. 

Risiko Fachkräftemangel

Die Beschäftigungspläne der ca. 34.000 Unternehmen in der IHK Bodensee-Oberschwaben kennen seit langem nur den Trend nach oben und ziehen zum Jahresbeginn nochmals an. Über alle Branchen hinweg möchte mehr als jeder vierte Betrieb sein Personal aufstocken. Zwei Drittel der Betriebe halten ihre Belegschaft konstant. Die Beschäftigung in der Region steigt damit kontinuierlich und hat die Rekordhöhe von fast 250.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten erreicht. Damit bleibt aber auch der Fachkräftemangel das größte Geschäftsrisiko in der Region. 

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18.03.2017

Gute Nachrichten aus dem Ministerium Inneres, Digitalisierung und Migration

Gute Nachrichten gab es heute in Stuttgart für die...

Gute Nachrichten gab es heute in Stuttgart für die Region Bodensee-Oberschwaben. Landrätin Stefanie Bürkle (Sigmaringen), Landrat Harald Sievers (Ravensburg) und Landratsstellvertreter Joachim Kruschwitz (Bodenseekreis) waren gemeinsam mit den Landtagsabgeordneten Klaus Burger, Raimund Haser und August Schuler bei Innenminister Thomas Strobl, um über das Thema Spitzabrechnung der Flüchtlingskosten zu sprechen. Thomas Strobl versicherte, dass das Land eine für alle Beteiligten tragbare Lösung findet und die Landkreise ihre notwendigen Ausgaben ersetzt bekommen. "Wir sind für diese klare Aussage unseres Ministers sehr dankbar und vertrauen ganz darauf, dass Landkreistag und Ministerium die noch offenen technischen Umsetzungsfragen zeitnah klären können", freute sich Sievers über das klare Wort des Ministers zur rechten Zeit. Aus Sicht der Landkreise sind damit alle aktuellen Diskussionen über Auswirkungen der Flüchtlingsaufnahme auf die Kreishaushalte erledigt. Ein weiteres Thema des Gesprächs war die Evaluierung der Polizeireform. "Wir haben die Gelegenheit genutzt, dem Minister noch einmal ausführlich unsere Argumente für ein Polizeipräsidium für die Region Bodensee-Oberschwaben vorzutragen", so Bürkle.

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17.03.2017

CDU Stadtverband Ravensburg tagt im Rathaus Taldorf

- Ortsvorsteher Vinzenz Höss präsentiert Zukunftsthemen - Bundestagskandidat Axel Müller informiert über die Wahlstrategie

Der CDU Stadtverband Ravensburg tagte mit seinem 20-köpfigen Vorstand im Sitzungssaal des Rathauses Taldorf in Bavendorf. Nachdem bereits die CDU -Stadtratsfraktion ihre Haushalts-Klausurtagung im vergangenen November im Musikerheim Taldorf absolviert hatte, informierte sich jetzt der Stadtverband direkt vor Ort. Vorsitzender August Schuler, MdL: "Das ist einmal mehr ein deutliches politisches Bekenntnis zu unseren Ortschaften Eschach, Taldorf und Schmalegg. Es geht der CDU darum unsere Ortsverwaltungen und Ortschaftsräte zu stärken. Wohnungsbau und Arbeitsplätze, Kindergärten und Schulen, Mobilität und Infrastruktur, Vereine und Ehrenamt - das soziale Netzwerk, die breiten Initiativen  und die vielfältigen  Angebote in unseren Ortschaften stärken unsere demokratische Bürgergesellschaft."

Vorbereitung der Bundestagswahl

Drei Referenten informierten und diskutierten mit den aktiven Vorstandsmitgliedern aus den Ortsverbänden und Vereinigungen:

- Ortsvorsteher Vinzenz Höss und sein Stellvertreter (in der Ortschaft) Timo Egger zum Thema "Zukunftsaufgaben der Ortschaft Taldorf"

- CDU-Bundestagskandidat Axel Müller zum Thema "Vorbereitungen und Strategie für die Bundestagswahl am 24.09.2017"

- Mitgliederreferent Christoph Sitta (OV Ravensburg) zum Thema "Betreuung und politische Beteiligung unserer Unionsmitglieder"

- Weitere Themen des Vorstandes: Finanzberichte 2016, Sommerprogramm 2017, Organisation der Bundestagswahl in den Ortsverbänden und den Vereinigungen, Aktuelles aus der Ravensburger Kommunalpolitik.

Deutschland vor der Wahl

Mit den vier öffentlichen Bezirksvertreterversammlungen am 11.3. und der mitgliederoffenen Landesvertreterversammlung am 25.3.in Sindelfingen hat die Union alle 60 Plätze der CDU Landesliste besetzt, informierten August Schuler und Axel Müller. Ebenso sind alle Erst-Kandidaten und Kandidatinnen in allen 38 Wahlkreisen von Baden-Württemberg nominiert. August Schuler: "Wir gehen mit einem hervorragenden Personaltableau in das Wahljahr und wollen mit unserer Bundesvorsitzenden und Bundeskanzlerin Angela Merkel an der Spitze die Menschen überzeugen und erneut die stärkste politische Kraft bei der Bundestagswahl am 24.09.werden."

 

Foto 1: Begrüßung im Rathaus Taldorf (von rechts): CDU Vorsitzender Volker Barth (Ortsverband Taldorf); Stadtverbandsvorsitzender August Schuler, MdL; Ortsvorsteher Vinzenz Höss, Verwaltungs-Stellvertreter Timo Egger

Foto 2: Bundestagskandidat Axel Müller (Weingarten) erläutert Strategie und Organisation der Bindestagswahl

Foto 3: Die Vorstandsmitglieder Tagen im Sitzungssaal des Rathauses Bavendorf 

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16.03.2017

"Was im Leben wirklich glücklich macht"

Bestsellerautor Werner Tiki Küstenmacher beim TWS-Forum im Hoftheater in Baienfurt
LIMBI ist los! Und macht uns glücklich.
 
"Was im Leben wirklich glücklich macht" war das Thema des aktuellen TWS-Forums im Hoftheater Baienfurt. TWS-Geschäftsführer Dr. Andreas Thiel-Böhm konnte zu dieser elementaren "Lebensfrage" eine große Zahl an Gästen begrüßen, im Theatersaal war jeder Platz besetzt. 
Der Bestsellerautor, Grafiker, Karikaturist und evangelische Pfarrer Werner Tiki Küstenmacher sprach über " LIMBI -
Der Weg zum Glück führt durchs Gehirn".
 
LIMBI ist los!
Was ist nur mit uns los? Limbi ist los! Erfahren Sie mehr über Ihr emotionales Gehirn und ihren Weg zum Glück - im neuen Buch des Autors Werner Tiki Küstenmacher. Es gibt so viele Dinge, die wir tun wollen. Doch meist schaffen wir nur einen kleinen Teil davon. Doch warum genau verwandelt sich die Couch ausgerechnet in einen Magneten, wenn wir gerade joggen wollten? Warum kann die To-do-Liste nicht einfach unser Freund sein? Die Antworten auf all diese Fragen finden wir im neuen Buch von simplify your life-Erfinder Werner Tiki Küstenmacher: "Limbi. Der Weg zum Glück führt durchs Gehirn". 
 
Die neue Leidenschaft des Autors
Die neue Leidenschaft von Tiki Küstenmacher gilt dem limbischen System, unserem emotionalen Gehirn. Ein kleiner Teil in unserem Gehirn, der uns früher vor Säbelzahntigern und anderen Gefahren gewarnt hat und der deutlich schneller reagiert als unser "vernünftiges" Großhirn. Mehr noch: Das limbische System reagiert völlig emotional und undifferenziert - mit Wut, Angst, aber auch mit Überraschung und Freude.
 
Der geniale Tiki Küstenmacher hat diesem Teil unseres Hirns ein Gesicht gegeben - klein, wuschelig und unwiderstehlich - kurz Limbi. Limbi, gezeichnet vom Meister selbst, taucht immer dann auf, wenn wir versuchen, ihm unseren Willen aufzuzwingen. Konkret: Wenn die Steuererklärung ansteht, wir ein unangenehmes Telefonat führen müssen. Und wenn wir versuchen, Limbi zu bezwingen, werden wir feststellen, es funktioniert nicht. Das zeigt nicht nur die eigene Erfahrung, das ist eine wissenschaftliche Erkenntnis. 
 
Wer Limbi zum Freund hat, ist glücklich. 
- Limbi, die wuschelige Verkörperung unseres emotionalen Gehirns, ist die zentrale Figur im neuen Buch von Tiki Küstenmacher. 
- Deutschlands sympathischster Bestsellerautor zeigt uns, wie Limbi tickt. 
- Küstenmacher nimmt uns mit auf eine Reise durch die neuropsychologischen Untiefen des Lebens und leitet uns ganz konkret zu einem limbifreundlichen Leben im Fluss mit uns selbst an. 
- Er bringt uns ab vom Bild des "inneren Schweinehundes", der zu überwinden oder gar zu bekämpfen sei. Er stellt uns Limbi vor und macht uns klar, dass wir Limbi als Freund gewinnen sollten. 
- Küstenmachers Fazit: Ist LIMBI glücklich, freut sich der Mensch!
Also LIMBI lesen und glücklich werden!
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14.03.2017

Die CDU ist der Impulsgeber dieser Koalition

Leistungsbilanz ein Jahr nach der Landtagswahl

Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion, Prof. Dr. Wolfgang Reinhart MdL, zieht ein Jahr nach der Landtagswahl eine positive Bilanz der Arbeit der CDU-Landtagsfraktion: „Die CDU ist der Impulsgeber dieser Koalition.“

„Dieser Trend genau ein Jahr nach der Landtagswahl (13.März 2016) ist das Resultat erfolgreicher Politik der CDU in dieser Koalition. Die CDU ist der Impulsgeber dieser Regierung. Nicht umsonst ist sie in der aktuellsten Umfrage wieder die stärkste politische Kraft im Land“, sagte der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Prof. Dr. Wolfgang Reinhart MdL, am Dienstag (14. März). Diese Position gelte es auszubauen. „Die CDU-Landtagsfraktion wird mit einer weiterhin guten, sachlichen, konstruktiven und engagierten Arbeit die Bürger im Land überzeugen“, so Reinhart.  In den zentralen Feldern der Landespolitik sei die CDU die treibende Kraft:

Innere Sicherheit

„Für die innere Sicherheit hat diese Koalition in einem Jahr mehr geleistet als die letzte Regierung in einer ganzen Wahlperiode“, betonte Reinhart. Die CDU hat haben binnen weniger Monate in dieser Koalition folgendes durchgesetzt: Für die Polizei werden auf die gesamte Legislaturperiode gesehen 1500 neue Stellen geschaffen. „Zusätzlich investieren wir in eine moderne und wirkungsvolle Ausrüstung unserer Polizei und wir statten die Polizisten zu ihrem besseren Schutz mit Body-Cams und modernstem Material aus“, so Reinhart. Darüber hinaus werden zusätzliche Stellen für Richter und Staatsanwälte, insgesamt 162, finanziert. Mittelfristig werde man 40 Bauprojekte bei Gerichten, Staatsanwaltschaften und Gefängnissen realisieren. Gestärkt werde auch der Verfassungsschutz. Die CDU hat eine Bundesratsinitiative für die umfassendere Analyse von DNA-Spuren bei der Fahndung auf den Weg gebracht. „Wir korrigieren zudem die Fehler der Polizeireform der Vorgängerregierung“, so Reinhart.

Wirtschaft und Wohnraum

„Wir sind die wirtschaftspolitische Kraftquelle dieser Regierungskoalition“, betonte Reinhart. „Wirtschaftspolitik tritt endlich wieder aus dem Schattendasein, worunter sie unter  der Vorgängerregierung litt. Wir machen wieder Politik für unsere Unternehmen, für Mittelstand, Gewerbe und Handel“. Die Mittel für das schnelle Internet wurde gegenüber den vergangenen Jahren vervielfacht. Die  landesweite Digitalisierungsoffensive rollt an – mit rund 60 Millionen Euro Projektmitteln. „Wir haben das Cyber-Valley gestartet. Damit wollen wir ein Zentrum für Forschung und Entwicklung für künstliche Intelligenz schaffen.“ Begonnen wurde eine Gründeroffensive mit dem neuen Innovationsfonds BW, eine Wohnraum-Allianz wurde eingerichtet, zudem wurde das Wohnraumförderprogramm zu einem einheitlichen Programm auch für die ländlichen Räume weiterentwickelt, vereinfacht und mit deutlich höheren Mitteln versehen.

Bildung – Leistung, Qualität, Erfolg

„Nach dem IQB-Schock werden wir unsere Schulen mit klarem Konzept und langem Atem wieder zurück an die Tabellenspitze bringen“, umriss Reinhart das Ziel der CDU-Landtagsfraktion: „Wir setzen in der Bildung wieder auf Leistung, Qualität und Erfolg. Die Frage nach der Qualität von Unterricht und Schule, nach der Effizienz und Effektivität von Unterricht hat die ideologisch geprägte Schulstrukturdebatte abgelöst“, so Reinhart. Gestärkt werden Schreiben, Lesen und Rechnen an der Grundschule mit mehr Deputaten. Investiert werde auch in den Informatikunterricht. „Wir haben durchgesetzt, dass die Grundschulempfehlung wieder vorgelegt werden muss, damit die Lehrer in den fünften Klassen wissen, wie stark ihre Schüler wirklich sind“, so Reinhart. Die Landesregierung stelle insgesamt mehr Lehrer ein – trotz der Erblast der Vorgängerregierung, die einen Stellenabbaupfad von 1074 Stellen angelegt hatte. Der Ausblick auf das laufende Engagement: „Wir arbeiten an einem Qualifizierungs- und Beförderungskonzept für Hauptschul- und Werkrealschulkräfte, wir wollen die Lehrerfortbildung sowie die gymnasiale Oberstufe überdenken und wir wollen das Ganztagsangebot bedarfsgerecht und familienfreundlich ausbauen“, erläuterte Reinhart.

Finanzen: Doppelhaushalt 2018/19

„Bei einer zu erwartenden guten Steuerlage muss auch im anstehenden Doppelhaushalt nach Meinung der CDU-Fraktion auf Steuererhöhungen und die Aufnahme von neuen Schulen verzichtet werden“, betonte Reinhart. 

Infrastruktur

Im Koalitionsvertrag hat die CDU durchgesetzt, dass alle Maßnahmen des Bundesverkehrswegeplans umgesetzt werden. Dafür werden die Voraussetzungen auf Landesseite für Planungs- und Bauleistungen geschaffen. „Für den Straßenbau investieren wir allein in diesem Jahr 90 Millionen Euro zusätzlich – das haben wir in dem Verkehrsressort durchgesetzt“, sagte der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion. Im Haushaltskapitel Straßenbau des Verkehrsministeriums stünden für 2017 insgesamt 465 Millionen Euro – auch ein Erfolg der CDU. Besonders wichtig sei auch: „Mit 108 Millionen Euro alleine in 2017 wird der Breitbandausbau massiv in den Fokus unserer Politik gerückt.“

 Chancengleichheit für die ländlichen Räume

„Der Ländliche Raum steht für die Stärke dieses Landes, und er macht den Charme von Baden-Württemberg aus. Gerade hier ist das bürgerliche Engagement in Verbänden, Vereinen und Kirchen noch besonders stark verwurzelt und fördert die Gemeinschaft und schafft soziale Infrastruktur. Um die Demokratie zu verteidigen, müssen wir auch dem Rückzug der stattlichen Institutionen aus dem ländlichen Raum entgegenwirken. So kann es gelingen, Antworten auf eine steigende Entfremdung vom Staat und auf vermeintlich einfache Botschaften von Populisten zu finden“, erklärte Reinhart. In die Entwicklung des Ländlichen Raums werde mehr Geld investiert:  Statt bisher 46 Millionen werden mehr als 53 Millionen Euro für die Stärkung des Ländlichen Raumes eingesetzt. Zentrales Ziel ist die Modernisierung der Ortskerne.

Schon im Jahr 2010 habe die CDU-geführte Regierung das Aktionsprogramm Landärzte ins Leben gerufen. „Wir haben uns intensiv dafür eingesetzt, dass auch in 2017 Gelder zur Fortführung des Programms bereitgestellt werden“, betonte Reinhart. „Wir haben durch die Bereitstellung von Fraktionsmitteln  in Höhe von 300.000 Euro dafür gesorgt, dass die im Koalitionsvertag vereinbarte Erprobung von Stipendien für junge Mediziner für den ländlichen Raum im Rahmen eines Modellprojekts angegangen werden kann. Ziel ist es, Anreize zu schaffen, damit sich Medizinstudierende für eine spätere Tätigkeit im ländlichen Raum entscheiden. Für die Telemedizin wurden im Haushalt 4,3 Millionen Euro eingestellt. „Mit der Telemedizin sind, auch vor dem Hintergrund der demografischen Veränderungen in unserem Land, viele Chancen verbunden. Wir werden dazu beitragen, dass  die Potenziale, die die Telemedizin für unser Land bietet, auch ausgeschöpft werden“, betonte der CDU-Fraktionsvorsitzende.

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13.03.2017

Energiewirtschaft: Tübingen plant blauen Stadtteil

Durch Fotovoltaik-Anlagen und Mieterstrom: Güterbahnhof soll neues Vorzeige-Quartier werden, CDU-Arbeitskreis Umwelt, Klima und Energiewirtschaft informiert sich im historischen Rathaus

TÜBINGEN. 

Der Grüne OB sitzt in der Mitte, links und rechts flankiert von zwei CDU-Abgeordneten: schwarzgrüne Harmonie am Montag beim Pressetermin im Tübinger Rathaus genau ein Jahr nach der Landtagswahl. Und Einigkeit beim Thema Mieterstrom: »Wir wollen die Energie-Wende in die Städte holen«, sagt Thomas Bareiß, Bundestags-Abgeordneter und Energieexperte aus dem Wahlkreis Zollernalb-Sigmaringen. Im baden-württembergischen Koalitionsvertrag sind dazu Vereinbarungen getroffen worden, betont Paul Nemeth, Landtags-Abgeordneter im Wahlkreis Böblingen. Zusammen mit Boris Palmer hat er sich bei den Verhandlungen dafür eingesetzt, die Rahmenbedingungen zu verbessern. Der Tübinger OB sieht die Unistadt auf dem besten Weg. 

Blauer Stadtteil 

Das Baugebiet auf dem Areal des Güterbahnhofs soll zum Vorzeige-Quartier werden - von oben ein »blauer Stadtteil« mit Photovoltaik-Anlagen und Solarstrom für die Mieter. Alle Bauherren im Gebiet sind mit dem Kaufvertrag die entsprechende Verpflichtung eingegangen. Palmer stellt klar: Solarstrom ist ökologisch und finanziell die günstigste Variante. »Weder Kraft-Wärme-Kopplung noch Kohle oder Gas können da mithalten. Und das Quartier ist groß. Es bietet Platz für 570 Wohnungen, 40 Büros und einige kleinere Betriebe. Mithilfe der Stadtwerke kann das Konzept umgesetzt werden. Die Mieter bekommen einen Tarif, der günstiger ist als die Grundversorgung.

CDU-Abgeordnete beeindruckt

Der Arbeitskreis Umwelt, Klima und Energie der CDU-Landtagsfraktion hat sich gestern über das Vorhaben informiert und zeigt sich beeindruckt.

Nemeth spricht von einem »wichtigen Schritt in die richtige Richtung«. Während es beim Ausbau der Windkraft auch in der CDU einige Vorbehalte gibt, sei Photovoltaik weltweit auf dem Vormarsch. »Industrietechnisch ist der Durchbruch erreicht Sein Kollege Bareiß hat festgestellt: Wer an alternative Energieformen denkt, richtet meist den Blick auf ländliche Gegenden. »Die Städte hinken hinterher.« Doch das soll nicht so bleiben.

Mieterstrom-Konzept

Lokale Stromgewinnung und lokaler Verbrauch seien beim Mieterstrom-Konzept in idealer Weise verzahnt. Der Bund strebt eine Gesetzes-Änderung noch im Sommer 2017 an. Ziel ist die bessere Förderung von Mieterstrom-Angeboten wie in Tübingen. Bareiß sieht die nächsten Jahre als Versuchsphase und will nach der Verwirklichung von 15 000 bis 20 000 Anlagen bundesweit eine Zwischenbilanz ziehen. Auch Palmer hält zusätzliche Anreize für nötig. Für die Stadtwerke sei das Projekt derzeit gerade noch wirtschaftlich. Wer sich als Mieter beteiligt, muss kein Netzentgelt mehr zahlen. Den Stadtwerken entgehen dadurch aber Einnahmen. Er hofft, dass die GesetzesÄnderung noch in dieser Wahl-Periode greift. 

 

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10.03.2017

Freie Schulen demonstrieren in Stuttgart - Kampagne "Hand hoch für freie Schulen"

-Ravensburger Schulen sind mit dabei-

Die Arbeitsgemeinschaft Freier Schulen Baden Württemberg organisierte im Rahmen ihrer Kampagne „Hand Hoch für Freie Schulen“ eine Demonstration am 9. März in Stuttgart. Mehrere Tausend Schülerinnen und Schüler sowie deren begleitende Pädagogen versammelten sich trotz Regenschauern auf dem Stuttgarter Schlossplatz. Dort haben die Betroffenen ihre Stimme für eine faire Ersatzfinanzierung erhoben  und auf die Vielfalt der Freien Schulen in Baden-Württemberg aufmerksam gemacht.

Ravensburger Schulen sind dabei

Auch das Freie  Katholische Bildungszentrum St.Konrad Ravensburg und das Kolping-Bildungszentrum Ravensburg nahmen mit mehreren Klassen an dieser Demonstration teil. Freie Schulen sind ein fester Bestandteil der Bildungslandschaft Baden-Württembergs. In der Schulstadt Ravensburg sind sie mit der Mädchen-Grund- und Realschule Klösterle, mit dem Bildungszentrum St. Konrad, der Freien Waldorfschule Ravensburg in der Weststadt und mit dem Kolping-Bildungszentrum stark vertreten. In Zeiten knapper Kassen gerät die Bezuschussung der Freien Schulen immer wieder in den Fokus kühler Rechner. Von Streichungen sogenannter „Subventionen“ ist dann die Rede. Hier irrt der Rotstift, denn in der Landesverfassung von Baden-Württemberg ist verankert, dass Zuschüsse zur Finanzierung der Freien Schulen gesetzliche Verpflichtungen des Landes sind und keine Subventionen. Inzwischen hat Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann in Verhandlungen mit den Freien Schulen  eine Lösung erzielt. Eine Aufstockung der Grundförderung auf 80 % nach Bruttokostenmodell ist gelungen. Dafür stellt das Land zusätzlich 65 Millionen Euro jährlich zur Verfügung! 

Freie Schulen sind leistungsstark

Landtagsabgeordneter August Schuler: „Wir als CDU-Landtagsfraktion verstehen die Freien Schulen als innovative, leistungsstarke und wertvolle Einrichtungen, die unsere Bildungslandschaft bereichern. Daher begrüßen wir außerordentlich, dass die Kultusministerin in den Gesprächen mit den Freien Schulen über deren künftige Bezuschussung einen wichtigen Erfolg erzielen konnte."

Fotos (3x, Büro MdL August Schuler)

"Hände hoch für freie Schulen!" 

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09.03.2017

Deutsche Bahn verbaut 2017 bis zu 430 Millionen Euro im Südwesten

- Elektrifizierung der Südbahn zwischen Ulm und Lindau beginnt im Frühjahr 2017 -

Die Deutsche Bahn investiert in diesem Jahr rund 430 Millionen Euro in den Ausbau der Gleise und Bahnhöfe in Baden-Württemberg. Das teilte ein Sprecher in Stuttgart mit. 

Unter anderem wird Geld in die Elektrifizierung der Strecke zwischen Ulm und Lindau gesteckt, außerdem in den Bau des Bahnhofs Merklingen an der Neubaustrecke Wendlingen-Ulm und in den viergleisigen Ausbau der Rheintalstrecke.

Nähere Informationen über die Baumaßnahmen sollen am Mittwoch 9.3. veröffentlicht werden. Insgesamt will der Bundeskonzern in Deutschland die Rekordsumme von 7,5 Milliarden Euro für das Schienennetz ausgeben. Das sind 200 Millionen Euro mehr als im Vorjahr, wie das Unternehmen mitteilte. In der Summe sind 2,3 Milliarden Euro für den Neu- und Ausbau der Strecken enthalten.

Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla versprach den Kunden mehr Qualität, mehr Kapazität und mehr Digitalisierung. «Das sind die Wege, um die Schiene zur ersten Wahl für Mobilität in Deutschland zu machen.» Die Bahn arbeite hart daran, sieben Millionen Menschen sowie Güterzüge täglich sicher und zuverlässig ans Ziel zu bringen. In Spitzenzeiten soll es 850 Baustellen pro Tag geben.

Fotos (Büro MdL August Schuler) Bahnhöfe in Ulm und Ravensburg 

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08.03.2017

Förderung der freien Schulen gestärkt

Der stellvertretende Vorsitzende und bildungspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Karl-Wilhelm Röhm MdL:

„Wir als CDU-Landtagsfraktion verstehen die Freien Schulen als innovative, leistungsstarke und wertvolle Einrichtungen, die unsere Bildungslandschaft bereichern. Daher begrüßen wir außerordentlich, dass die Kultusministerin in den Gesprächen mit den Freien Schulen über deren künftige Bezuschussung einen wichtigen Erfolg erzielen konnte. Das vorliegende Ergebnis mit Mehrausgaben von jährlich bis zu 65 Mio. Euro ist eine erhebliche finanzielle Kraftanstrengung für das Land, die uns eine künftig rechtssichere Ausgestaltung der finanziellen Förderung der Schulen in freier Trägerschaft wert ist. Das ist eine gute Investition in den vielfältigen Bildungsstandort Baden-Württemberg, die wir als CDU-Landtagsfraktion unterstützen und vorangetrieben haben“, sagte der CDU-Bildungsexperte Röhm am heutigen Montag, den 6. März, in Stuttgart.

Grundförderung 80 Prozent 

„Eine Aufstockung der Grundförderung auf 80% nach Bruttokostenmodell entspricht unserem Koalitionsvertrag, von der alle Privatschulen profitieren werden. Wir sind froh, dass wir dieses gemeinsame Ziel nach vielen Jahren endlich erreicht haben. Ebenso kommen wir der gerichtlichen Verpflichtung nach und ersetzen auf Antrag den Freien Schulen das bislang erhobene Schulgeld bis zu 10% der Gesamtkosten nach Bruttokostenmodell. Im Gegenzug erwarten wir von den Freien Schulen, dass sie einen Teil der Finanzierung selbst erwirtschaften. Mit dem vorliegenden Ergebnis stellen wir die faire Partnerschaft von Privatschulen und Land auf eine neue Förderbasis, von der beide Seiten profitieren. Dies ist ein guter Tag für die baden-württembergische Bildungslandschaft“, freut sich Karl-Wilhelm Röhm.

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07.03.2017

Wie das Land die Projekte des Bundesverkehrswegeplans realisiert

Verkehrsminister Hermann präsentiert Umsetzungskonzeption des Landes

Verkehrsminister Winfried Hermann MdL hat am 07. März 2017 bei einer Straßenbaukonferenz in Stuttgart die Überlegungen des Landes zur Umsetzung des Bundesverkehrswegeplans (BVWP) 2030 vorgestellt. Der auf dem BVWP aufsetzende und vom Bundestag im Dezember beschlossene Bedarfsplan 2016 ist die Grundlage für die Entwicklung der Bundesfernstraßen bis ins Jahr 2030. „Baden-Württemberg hat den Zuschlag für 117 Bedarfsplanmaßnahmen als laufende oder fest disponierte Maßnahmen sowie im sogenannten Vordringlichen Bedarf mit einem Investitionsvolumen von rund 9,5 Milliarden bekommen. Leider enthält der Bedarfsplan 2016 des Bundes keine Priorisierung, in welcher Reihenfolge die vordringlichen Maßnahmen geplant und gebaut werden sollen“, so Verkehrsminister Hermann. „In einem transparenten und fachlichen Verfahren werden wir die Bedarfsplanmaßnahmen, die wir aus praktischen Überlegungen heraus in insgesamt 140 Planungsprojekte eingeteilt haben, in eine Reihenfolge bringen und sukzessive abarbeiten. Wir wollen zuerst die wirtschaftlichsten Projekte dort umsetzen, wo die Belastungen am schlimmsten sind“, fasste Minister Hermann die Grundzüge der Umsetzungskonzeption zusammen.

Zunächst müssen die zahlreichen laufenden und noch nicht fertiggestellten Projekte des Bedarfsplans 2004 abgearbeitet werden. Zugleich werden die darüber hinaus bereits begonnenen Planungen mit Hochdruck weiter betrieben. Nur so sei es für das Land möglich, die Maßnahmen rasch zur Baureife zu führen und vom Investitionshochlauf des Bundes zu profitieren, der nach dem „Windhundprinzip“ zuteilen wird. „Auch mit den bereits erzielten Verbesserungen in der Personal- und Finanzausstattung der Straßenbauverwaltung Baden-Württemberg kann das insgesamt sehr hohe Projektvolumen nur sukzessive abgearbeitet werden“, so Hermann weiter. Derzeit werden von der Straßenbauverwaltung des Landes 46 Neu- und Ausbaumaßnahmen an den Bundesfernstraßen in einem Gesamtvolumen von ca. 4,3 Milliarden Euro aktiv geplant. Mit der Weiter-führung dieser Planungen sind die Kapazitäten der Regierungspräsidien für die Bedarfsplanmaßnahmen bis auf Weiteres ausgelastet

In einer zweiten Stufe wird in den kommenden Monaten eine Priorisierung durchgeführt und eine Umsetzungskonzeption für die noch zu planenden restlichen Projekte aus dem Vordringlichen Bedarf (insgesamt 67 Projekte mit Kosten von mehr als 3 Milliarden Euro) entwickelt. In besonders begründeten Fällen sollen auch Maßnahmen des Weiteren Bedarfs mit Planungsrecht in diese Konzeption mit einbezogen werden. „Auf der Grund-lage der Ergebnisse werden wir dann entscheiden, mit welchen Planungen unter Berücksichtigung der sukzessive frei werdenden personellen Kapazitäten und der verfüg-baren Haushaltsmittel in den nächsten Jahren neu begonnen werden kann“, erklärte der Minister weiter.

Hermann betonte, eine erneute Priorisierungseinotwendig geworden, das ich die grundsätzliche Fragestellung geändert habe. „Es stellt sich nicht mehr die Frage, welche Projekte für den vordringlichen Bedarf geeignet sind .Die Frage lautet jetzt: Mit welchen der vielen vordringlichen Projekte fangen wir an und in welcher Reihenfolge machen wir weiter?“, so der Minister. „Wir können nicht 140 Projekte mit der gleichen Kraft gleichzeitig betreiben. Das erfordert mancherorts noch Geduld, aber an dieser rationalen Einsicht kommt man nicht vorbei.“

Für die Planungsprojekte der zweiten Stufe der Umsetzungskonzeption ist vorgesehen, die Bewertungsergebnisse des Bundesverkehrswegeplans zu übernehmen und durch landespezifische Kriterien zu ergänzen. So wird auf der einen Seite die Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit und auf der anderen Seite die Dringlichkeit der Projekte abgebildet. Die Bewertung des Bundes erfolgt durch eine Nutzen-Kosten-Analyse (NKV-Wert), Umweltbewertungen, raumordnerische Beurteilungen sowie städtebauliche Beurteilungen. Die landesspezifischen Kriterien umfassen den Verkehrsfluss, die Verkehrssicherheit, die Lärm-und Schadstoffe, die Nachhaltigkeit und die Erhaltungszustände.

Über die Ergebnisse der Umsetzungskonzeption wird Minister Hermann in einer öffentlichen Veranstaltung voraussichtlich im Herbst 2017 informieren.

Bei der Straßenbaukonferenz am 7. März wurde auch der aktuelle Stand der Umsetzung des Maßnahmenplans 2013 für die Landesstraßen erläutert. Der Maßnahmenplan umfasst 31 Neubau- und 73 Ausbaumaßnahmen sowie 19 Bahnübergangsbeseitigungen an den Landesstraßen, die im Zeitraum 2015 – 2025 zur Umsetzung vorgesehen sind. Aus den Projekten des Maßnahmenplans und aus 11 weiteren Ausbauprojekten mit weit fortgeschrittenem Planungsstand sind das Bauprogramm für die Jahre 2015/2016 mit 12 Maßnahmen und das Lückenschlussprogramm 2015/2016 mit 14 Maßnahmen entwickelt worden. „Es freut mich, dass von diesen insgesamt 26 Projekten bereits 9 Maßnahmen fertiggestellt und 11 Maßnahmen im Bau oder in der unmittelbaren Bauvorbereitung sind“, sagte Minister Hermann. Die verbleibenden 6 Maß-nahmen sowie die Maßnahmen des Bauprogramms 2017-2019, mit dem der Schwer-punkt stärker auf Ausbaumaßnahmen gelegt wird, würden weiter geplant und sukzessive entsprechend der personellen und finanziellen Möglichkeiten umgesetzt. „Dieses umfangreiche Engagement in Verbindung mit der Notwendigkeit, die Erhaltung der Landesstraßen zu intensivieren und den Investitionshochlauf des Bundes zu bewältigen, stellt das Land und die Straßenbauverwaltung vor große Herausforderungen. Dank des breiten politischen Konsenses, den Straßenbau und die Straßenbauverwaltung zu stärken, sind wir hier auf dem richtigen Weg“, betonte Minister Hermann.

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05.03.2017

Förderverein übergibt 20.000.-€

Der Freundeskreis der neuen Kapelle im Krankenhaus St....

Der Freundeskreis der neuen Kapelle im Krankenhaus St. Elisabeth hat Landrat Sievers (im Bild Zweiter von rechts) eine weitere Spende über 20.000.- Euro für Errichtung und Gestaltung des Gottesdienst- und Besinnungsraumes überreicht.

Der 2012 gegründete Förderverein hat sich zum Ziel gesetzt, 200.000.- Euro und damit die Hälfte der Bau- und Einrichtungskosten für die Kapelle aus Spenden zu finanzieren. 170.000.- Euro sind bereits zusammengekommen. Viele hundert einzelne Spender haben dazu beigetragen, betonten Vereinsvorsitzender August Schuler (im Bild Zweiter von links) sowie seine Stellvertreter, die beiden Klinikseelsorger Irene Palm und Dieter Sasser, bei der Spendenübergabe. Der Landrat zeigte sich beeindruckt vom Engagement des 40 Mitglieder starken Vereins sowie der vielen Bürgerinnen und Bürger für die EK-Kapelle.

Der Förderverein hofft auf weiterhin zahlreiche Unterstützer, um sein Spendenziel in den nächsten Jahren zu erreichen. Darüber hinaus finanziert der Verein eine Truhenorgel für die Kapelle, die bereits in Auftrag gegeben ist und Anfang 2018 fertiggestellt sein soll.

Spenden an den Freundeskreis der neuen Kapelle im Krankenhaus St. Elisabeth e.V.

IBAN: DE89 6505 0110 0101 0939 16

BIC: SOLADES1RVB

 

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04.03.2017

Minister der Justiz und für Europa Guido Wolf überreicht im Rahmen seiner „TOURISBUS-TOUR 2017“ Förderbescheide für die Strandbäder in Eriskirch und Langenargen.

Minister Guido Wolf: „Es gibt nichts Herrlicheres als...

Minister Guido Wolf: „Es gibt nichts Herrlicheres als einen Sommertag in einem Strandbad am Bodenseeufer zu verbringen.“

Der auch für den Tourismus zuständige Minister der Justiz und für Europa, Guido Wolf, hat am Freitag 3. März 2017 im Rahmen seiner „TOURISBUS-TOUR 2017“ die Strandbäder in Langenargen und Eriskirch besucht. In Begleitung des Ministers: MdL August Schuler (Wahlkreis Ravensburg-Tettnang) und CDU - Betreuungsabgeordneter für die Bodensee-Kommunen Friedrichshafen, Eriskirch, Langenargen und Kressbronn.

Für die Bürgermeister Achim Krafft (Langenargen) und Markus Spieth (Eriskirch) hatte er willkommene Schriftstücke im Gepäck: einen Förderbescheid für den Ausbau des Strandbads in Langenargen in Höhe von 253.930 Euro sowie einen Förderbescheid in Höhe von 47.811 Euro zur Errichtung eines Wasserspielplatzes im Strandbad Eriskirch. Die Mittel stammen aus dem Tourismusinfrastrukturprogramm 2017 des Landes (TIP). Sanierung und Modernisierung des Strandbads in Eriskirch sind bereits 2014 mit einem Zuschuss in Höhe von rund 135.000 Euro aus dem TIP gefördert worden.

Minister Wolf sagte: „Für beide Gemeinden gehören die Strandbäder zu den bedeutendsten Tourismusinfrastruktureinrichtungen im Ort. Es gibt nichts Herrlicheres als einen Sommertag in einem Strandbad am Bodenseeufer zu verbringen. Umso wichtiger ist, dass beide Gemeinden weiter in ihre Strandbäder investieren und Wert auf Familienfreundlichkeit legen.“

Im Strandbad Langenargen wird ein Kleinkindaktivbereich gebaut. Außerdem sollen die Liegeflächen im Bereich des Schwimmerbeckens und des Strands vergrößert und die Spielangebote neu strukturiert werden. Die Sitzmöglichkeiten auf der Terrasse im Kioskbereich werden erweitert. Zusätzlich soll auch die Barrierefreiheit im Strandbad verbessert werden.

Im Strandbad Eriskirch wurde Ende 2016 mit der Uferrenaturierung begonnen. Für die Gemeinde Eriskirch ergibt sich im Zuge dieser Maßnahme die Gelegenheit, einen attraktiven Wasserspielplatz für Kinder im Strandbad zu errichten. Der Wasserspielplatz wird technisch in die Uferrenaturierung integriert, so dass Seewasser in den Spielbereich fließen kann.

Weitere Informationen:

Minister Guido Wolf MdL besucht im Rahmen seiner „TOURISBUS-TOUR 2017“ vom 1. bis 3. März 2017 ausgewählte Tourismuskommunen in allen vier Regierungsbezirken des Landes. Dabei informiert er sich vor Ort über aktuelle touristische Projekte und überreicht Förderbescheide aus dem Tourismusinfrastrukturprogramm (TIP) 2017. Mit dem TIP werden wichtige Investitionen in die kommunale Infrastruktur angestoßen, um die Rahmenbedingungen für eine weiterhin positive Tourismusentwicklung zu schaffen. Landesweit bietet der Tourismus über 326.000 Arbeitsplätze.

 

 

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01.03.2017

Das "Rathaus des Handwerks" vor Ort im Landtag Baden-Württemberg

- HWK-Präsidium Ulm zu Gesprächen mit den Abgeordneten in Stuttgart -

Das Präsidium der Handwerkskammer (HWK) Ulm ist regelmäßig in Stuttgart um in Gesprächen mit den Abgeordneten über Themen des Handwerks, des Mittelstandes und ihrer Unternehmen zu informieren und politische Initiativen anzuregen. In der HWK-Delegation dabei: Präsident Joachim Krimmer, die Vizepräsidenten Thomas Rüdiger und Wilfried Pfeffer, die Vorstandsmitglieder Christof Binzler, Michael Bucher, August Eberle, Stephan Haas, Alexander Hamler, Katja Maier, Max Semler, Franz Manz, Hauptgeschäftsführer Dr. Tobias Mehlich und die Politische Referentin Veronika Thanner. 

Treffen mit MdL August Schuler - verlässlicher Partner des Handwerks

Im Gespräch mit dem CDU- Landtagsabgeordneten August Schuler ging es vor allem um Themen, die seine Fachausschüsse betreffen. Schuler ist Mitglied in den Ausschüssen Verkehr (VA), sowie Umwelt, Klima und Energiewirtschaft (UmEnA). Im Umwelt-Ausschuss trägt August Schuler auch Verantwortung als stellvertretender Vorsitzender. In der intensiven Diskussion mit dem HWK-Vorständen zu den Themen "Blaue Plakette" und dem Bundesgesetz "für den Ausbau erneuerbarer Energien" (Kurztitel Erneuerbare-Energien-Gesetz, EEG 2017) ging es um die Chancengleichheit und die Wettbewerbsfähigkeit der Handwerksunternehmen. Präsident Joachim Krimmer: "Nachteile in der Mobilität etwa durch restriktive Umweltzonen in den großen Städten und durch zu teure Energiepreise lehnt das Handwerk ab. Die Politik im Bund und den Ländern hat darauf zu reagieren." MdL August Schuler betonte im Gespräch mit HWK-Präsident Krimmer und seinen Vorständen: "Den Handwerksbetrieben muss der Zugang zu unseren Städten gesichert bleiben. Das hat die CDU Landtagsfraktion durchgesetzt und das gilt auch in den kommenden Jahren!" Ergänzende Themen mit dem HWK-Vorstand: Die Sicherung der dualen Ausbildung auch in den ländlichen Räumen und der Fachkräfte-Nachwuchs. Schuler: "Die CDU Fraktion bleibt verlässlicher, politischer Partner des Handwerks. Unsere Fraktion, so Schuler schätze vor allem das herausragende ehrenamtliche Engagement im Handwerk. Das sei ein unverzichtbarer Beitrag für die demokratische Gemeinschaft in unserem Land. Und heute notwendiger denn je.

Zur INFO HWK Ulm - Einsatz für das Handwerk und seine Betriebe.

Zwischen Jagst und Bodensee arbeiten über 120.000 Menschen in rund 18.500 Betrieben, davon etwa 8.500 Auszubildende. Die Handwerkskammer (HWK) Ulm macht sich in der Politik und in der Öffentlichkeit für die Interessen dieser Handwerker und Betriebe stark. Ihren Mitgliedern bietet die Selbstverwaltung ein breites Spektrum an Service: berufliche Bildungsangebote, Nachwuchswerbung sowie Rechts- und betriebswirtschaftliche Beratung. Sie begleitet Jugendliche von der Ausbildung bis in die Selbstständigkeit und unterstützt ihre Betriebe auch in den Bereichen Technik, Innovation und Umwelt. 

Die Handwerkskammer Ulm ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Sitz in Ulm. Der Kammerbezirk umfasst die Landkreise Ostalb, Heidenheim, Alb-Donau, Biberach, Ravensburg, Bodensee und den Stadtkreis Ulm. Die HWK Ulm sieht sich als "Rathaus des Handwerks". 

Ehrenamt im Handwerk - Einfluss nehmen, Wissen weitergeben, etwas bewegen

Tausende von ehrenamtlichen Meistern und Gesellen gestalten mit ihrem fachlichen Wissen die Zukunft ihrer Berufe und Branchen. Sie sitzen in Prüfungsausschüssen, sind Mitglied der Vollversammlung jeder Kammer, im Vorstand einer Innung oder bringen sich in die Arbeit ihrer Kreishandwerkerschaft ein - gerade im Handwerk spielt das Ehrenamt eine besondere Rolle. Die Selbstverwaltung steht und fällt mit einem klaren Bekenntnis und dem Willen, die Initiative für andere zu ergreifen. Sich selbst zu organisieren ist ein wesentliches Stück Freiheit und grundlegend für unsere demokratische Ordnung! Das Ehrenamt ist eine Chance, etwas zu bewegen, Einfluss zu nehmen und das eigene Wissen und seine Berufserfahrung weiterzugeben.

Im HWK-Bezirk Ulm engagieren sich über 3000 ehrenamtliche Meister und Gesellen. Sie gestalten mit ihrem fachlichen Wissen die Zukunft ihrer Berufe und Branchen und engagieren sich somit für die Zukunft des Handwerks.

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05.10.2016

Aufstehen, Hinstehen und Einstehen für die Demokratie

Feierstunde der CDU Ravensburg zum Tag der deutschen Einheit
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Statements

23.06.2017

Moderne Verkehrsinfrastruktur für Baden-Württemberg - Politische Ziele in der Legislaturperiode des Landtages 2016 - 2021

 
Leitbilder und Handlungsfelder
zusammengefasst...
 
Leitbilder und Handlungsfelder
zusammengefasst von August Schuler, MdL
- Mitglied des Verkehrsausschusses, - Mitglied und stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft  
 
1) Grundsatz: Wir investieren in Infrastruktur. 
Wir tragen Sorge für die Zukunft unseres Landes. Deshalb werden wir da investieren, wo es für nachhaltige Zukunftschancen wichtig ist: Bei Straße und Schiene, in digitale Infrastruktur, im Hochbau und bei den Hochschulen. Dafür werden wir 500 Millionen Euro bereitstellen.
 
2) Mobilität der Zukunft - sicher und modern.                               
Mobilita?t ist Voraussetzung fu?r Freiheit, perso?nliche Entfaltung, gesellschaftliche Teilhabe, wirtschaftliche Entwicklung und Prosperita?t. Der Individualverkehr mit dem Auto, dem Rad und zu Fuß, der o?ffentliche Verkehr mit Bussen und Bahnen, der Luftverkehr sowie der Wirtschaftsverkehr sichern die Mobilita?t im Land. Gleichzeitig verursacht das heutige Verkehrsystem Belastungen fu?r Mensch, Umwelt und Klima. Unser Ziel ist eine neue Mobilita?t, die umwelt- und klimavertra?glich, sozial, bezahlbar und wirtschaftlich effizient ist und Lebensqualita?t sichert. Sich vera?ndern - den Mobilita?tsbedu?rfnissen und dem demographischen Wandel werden wir Rechnung tragen. In Baden-Wu?rttemberg als zentralem Wirtschaftsstandort im Herzen Europas ha?ngen Wohlstand und Arbeitsplätze stark von einer leistungsfähigen Verkehrsinfrastruktur ab. Sie muss dauerhaft erhalten und, wo erforderlich, weiterentwickelt und ausgebaut werden. 
 
3) Zukunftsfähiges Mobilitätsland
Wir treten fu?r gleichwertige Lebensverha?ltnisse in allen Teilen des Landes ein. Dazu geho?ren eine leistungsfa?hige Infrastruktur und passgenaue Mobilita?tsangebote fu?r urbane und la?ndliche Ra?ume gleichermaßen. Wir wollen mit Hilfe einer O?PNV-Offensive in der Fla?che zu einem verla?sslichen Gesamtsystem des öffentlichen Verkehrs im Land beitragen. Dabei wollen wir unseren Beitrag zum Erreichen von Barrierefreiheit leisten. 
 
Verkehrs-, Stadt- und Raumplanung An welchen Orten Menschen wohnen, arbeiten und ihre Freizeit verbringen, bestimmt die Mobilita?tsbedu?rfnisse langfristig und grundlegend. Wir wollen deshalb zu einer noch besser abgestimmten Verkehrs-, Stadt- und Raumplanung gelangen, die Stadt der kurzen Wege fo?rdern und die Landes- und Regionalplanung bei dieser Aufgabe sta?rken. Wir wollen auf diese Weise unno?tige Wege u?berflüssig machen und mehr Mobilita?t mit weniger belastendem Verkehr erreichen. 

4) Wegbereiter für Zukunftskonzepte   

Wir wollen Baden-Wu?rttemberg zum Wegbereiter einer modernen und nachhaltigen Mobilita?t der Zukunft machen. Baden-Wu?rttemberg ist als Automobilland gepra?gt durch eine innovative Fahrzeug- und Mobilita?tsindustrie. Diese Erfolgsgeschichte wollen wir fortschreiben und ein neues Kapitel der Mobilita?t aufschlagen. So wie das Zeitalter des Automobils in Baden-Wu?rttemberg begann, so muss unser Land bei der Entwicklung der Mobilita?t der Zukunft an der Spitze stehen. Zusammen mit der Wirtschaft und der Wissenschaft wollen wir zukunftsgerechte Mobilita?tskonzepte entwickeln und im eigenen Land erproben und umsetzen.

Neue Mobilitätsformen                    

Das Versta?ndnis und die Praxis von Mobilita?t werden sich in den kommenden Jahren und Jahrzehnten grundlegend wandeln. Wir wollen die Chancen der technologischen Entwicklung ergreifen und neue Mo- bilita?tsformen fo?rdern. So ko?nnen wir zu einer neuen multimodalen Mobilita?tskultur beitragen. Dabei hat jedes Verkehrsmittel seinen Platz, seinen Einsatzbereich und muss einen Beitrag zum Erreichen der Ziele leisten. Es ist darauf zu achten, dass einzelne Verkehrstra?ger nicht benachteiligt werden.

Klimaschutzziele und Mobilität              

Wir mu?ssen die Belastungen fu?r Mensch und Umwelt durch La?rm und Schadstoffe verringern. Auch der Verkehrsbereich muss seinen Beitrag zum Erreichen der Klimaschutzziele (Pariser Klimaabkommen) leisten. Unser Ziel ist es, bis zur Mitte des 21. Jahrhunderts Mobilita?t weitgehend auf erneuerbare Energien umzustellen. Um diese Ziele eines nachhaltigen Verkehrs zu erreichen, wollen wir die Effizienz der Verkehrssysteme erho?hen, die Chancen neuer Antriebstechnologien auf der Basis regenerativer Energien nutzen sowie den Verkehr mit Bahn, Bus und Rad ausbauen. Den Gu?terverkehr wollen wir sta?rker auf Schiene und Wasserstraße verlagern und den kombinierten Verkehr ausbauen.

Vorbildfunktion Land und Kommunen  

Wir werden die Vorbild- und Vorreiterrolle der eigenen Landesverwaltung bei nachhaltigen  Mobilita?tslo?sungen weiter ausbauen. Wir werden die Kommunen als wesentliche Partner in der Umsetzung von zukunftsweisenden Mobilitätsformen und in ihrer Vorbildfunktion intensiv unterstützen. 



Foto 1: Von der Mobilität in der Zeit des Wirtschaftswunders ....
 
Foto 2: ....zur Elektromobilität des 21.Jahrhunderts

Foto 3: Ausbau des Regionalverkehrs und des Schienenpersonennahverkehrs  (SPNV) im ländlichen Raum.

Foto 4: Regionalverkehre sichern die Mobilität im ländlichen Raum
 
Fotonachweis: August Schuler und Siegfried Heiss
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22.05.2017

Die Stärkung der Inneren Sicherheit ist ein Kernthema der CDU Baden-Württemberg.

Innere Sicherheit – Sicherheitsbehörden zum Schutz der Menschen gestärkt.

Die Sicherheit der Menschen in Baden-Württemberg hat für uns Priorität. Deshalb haben wir bereits im ersten Jahr 381 von insgesamt vereinbarten 1.500 neuen Stellen bei der Polizei geschaffen und unsere Beamten mit neuesten Fahr- zeugen und Waffen ausgerüstet. Zum Schutz unserer Beamtinnen und Beamten haben wir die „Body-Cam“ auf den Weg gebracht. Den Austausch von Informationen und Daten zur Bekämpfung von Internetkriminalita?t haben wir erheblich verbessert und das Landesamt für Verfassungsschutz gestärkt. Die Gefahr islamistischer Terroranschläge ist auch bei uns real. Wir haben deshalb ein „Anti-Terror- Paket III“ geschnürt und gehen jetzt die Änderung des Polizeigesetzes und des Verfassungsschutzgesetzes an – damit Online-Durchsuchungen, Quellen-TKU? und Vorratsdaten genutzt werden können. Mit der von Baden-Wu?rttemberg angestoßenen und erfolgreich durchgefu?hrten ersten gemeinsamen Terrorismus-Abwehr-U?bung von Polizei und Bundeswehr haben wir uns fu?r den Ernstfall geru?stet. Unter u?berwa?ltigender Beteiligung der Polizistinnen und Polizisten im Land haben wir die Polizeistrukturreform der Vorga?ngerregierung evaluiert – die Ergebnisse erlauben es uns, Fehler dieser Reform zu beseitigen und die Organisation unserer Polizei auf eine solide, zukunftsfa?hige Basis zu stellen. Unsere Maßnahmen zeigen Wirkung: Baden-Wu?rttemberg ist Spitzenreiter in Sachen Innere Sicherheit! Die Kriminalität wurde in fast allen Bereichen fu?hlbar reduziert. Gerade im Bereich der Wohnungseinbruchkriminalita?t konnten wir einen Ru?ckgang um fast zehn Prozent erreichen. Die Aufklärungsquote steigt und ist so hoch wie seit zwo?lf Jahren nicht mehr. 

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19.04.2017

Land fördert Behinderteneinrichtungen in Baindt und Tettnang

Menschen mit Behinderungen soll es erleichtert werden,...

Menschen mit Behinderungen soll es erleichtert werden, ihr Leben unabhängiger zu führen und besser an der Gesellschaft teilhaben zu können. So sagt es die Landesregierung, die sich dieses erklärte Ziel auch etwas kosten lässt. Über das Investitionsförderprogramm des Landes für Behinderteneinrichtungen werden gleich zwei Maßnahmen im Wahlkreis Ravensburg-Tettnang gefördert.

In Baindt wird der Umbau des Förder- und Betreuungsbereichs der Stiftung St. Franziskus Heiligenbronn mit 183.630 Euro aus Haushaltsmitteln des Landes bezuschusst und sichert damit den Fortbestand der Einrichtung für Blinde und Sehbehinderte Menschen.

Mit der Bewilligung und Bereitstellung des Zuschusses in Höhe von 652.185 Euro für den Neubau eines Behindertenwohnheims in Tettnang ebnet das Land den Weg, dass die Diakonie Pfingstweid e.V. ihrem Inklusions- und Integrationsauftrag gerecht werden kann und nun auch in Tettnang Wohn- und Arbeitsmöglichkeiten für Behinderte realisieren darf, freut sich der CDU-Abgeordnete August Schuler. Das Geld stammt aus der Ausgleichsabgabe von Betrieben, die mehr als 20 Arbeitsstellen anbieten, aber nicht die gesetzlich vorgeschriebene Zahl schwerbehinderter Menschen beschäftigen. 

Die insgesamt 6 Millionen Euro für Bauvorhaben an Behinderteneinrichtungen bilden die erste Tranche der diesjährigen Landesförderung. Insgesamt stehen aus dem Landestopf rund 19,4 Millionen Euro zur Verteilung bereit.

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